Triumph der Planwirtschaft dank Corona

Von | 6. Februar 2021

In den vergangenen 100 Jahren gab es mindestens 24 Experimente mit staatlicher Planwirtschaft – und sie alle sind ausnahmslos gescheitert. Aber in Deutschland dominiert mehr und mehr planwirtschaftliches Denken. Angela Merkel hat unter dem Stichwort „Energiewende“ zuerst die deutsche Energiewirtschaft in eine Planwirtschaft umgewandelt. Ergebnis: Strom ist jetzt in Deutschland so teuer wie nirgendwo sonst auf der Welt.

Das soll jetzt mit dem Herzstück der deutschen Wirtschaft, der Automobilwirtschaft, wiederholt werden: Nicht mehr die Unternehmen bzw. die Konsumenten bestimmen, was produziert wird, sondern der Staat. Brüssel gibt sogenannte „Flottenziele“ vor, die faktisch zum Verbot von Verbrennungsmotoren führen.

Ähnlich ist es in der Wohnungswirtschaft, in die der Staat seit Jahren zunehmend eingreift: weiter hier

9 Gedanken zu „Triumph der Planwirtschaft dank Corona

  1. Gerhi09

    Sehr gut erkannt. Merkel ist ein trojanisches Pferd und die dekadenten Wessies folgen ihr vorbehaltslos. Sie müssen es halt wieder einmal auf die harte Tour lernen. Die junge Generation ist in wirtschaftlichen Dingen derart ungebildet, dass sie dieses Dilemma gar nicht erkennt. Es wird jedenfalls ein böses Erwachen geben, wenn wieder einmal die gesamte Struktur, die unseren Wohlstand ermöglicht hat, von Sozialisten verbraucht sein wird. Paul Watzlawick hat dasPhänomän “more of the same” in seinen Werken sehr gut beschrieben und Einstein hat es auf den Punkt gebracht: es ist die Definition von Wahnsinn immer wieder das Gleiche zu tun und sich andere Ergebnisse zu erwarten. Oder andersherum: Es ist noch jede Hochlkultur untergegangen; unsere ist jedenfalls schon lange am absteigenden Ast.

  2. Mourawetz

    Annalena „Strom wird in den Leitungen gespeichert“ Baerböck will die Wirtschaft ordnungsrechtlich bündeln und Markus Söder will gleich eine Not Impfstoffwirtschaft, in der der Staat klare Vorgaben macht“,.

    Planwirtschaft vom Feinsten. wie damals.
    Wer soll da bitte Merkel Nachfolger werden?

  3. Wolfgang Niedereder

    Gerhi09 Europa am absteigenden Ast – kann man nur unterstreichen!
    Die Todessehnsucht der wohlgenährten Europäer, dies sind ja bei weitem nicht alle, gibt Rätsel auf. Während ein Großteil der jungen Generation und der politisch korrekten Gesinnungsgemeinschaft glaubt der Staat sein ein Geldautomat an dem man sich ohne Leistung bedienen kann und der auch immer wieder auf zauberhafte Weise gefüllt wird, verfallen die Eliten in eine unerklärliche Agonie. Wo sind die Universitätslehrer und Wirtschaftskapitäne die HALT rufen ? Ja hätte ich jetzt fast vergessen, sich selbst politisch zu betätigen dazu haben Bildungsbürgertum und Eliten natürlich keine Zeit – daher müssen wir das akzeptieren was auf der politischen Bühne gespielt wird und darauf warten, dass wieder einmal Armut Politik machen wird.

  4. Sokrates9

    Wie kann man erwarten dass eine von Geburt auf marxistisch indoktrinierte Bundeskanzlerin die Liebe zur freien Marktwirtschaft entdeckt?Traurig dass die intellektuelle Garnitur von CDUCSU das auch vergessen oder nicht verstanden hat!

  5. Kluftinger

    Wollte man ein Psychogramm von Söder, Baerbock & Genossen anfertigen, käme die latente Geisteshaltung “am deutschen Wesen wird die Welt genesen” zum Vorschein. Sie können es nicht lassen, sie wissen wie die Welt gestaltet werden muss, damit alle seine Ordnung hat? Gott sei Dank führen sie keine Kriege mehr um diese Mentalität durchzusetzen, jetzt geht es halt gegen die eigene Bevölkerung die das noch nicht verstanden hat?
    PS.: und Söder hat noch nicht verstanden, dass der “Anschluss” seit 1945 aufgehoben ist.

  6. GeBa

    Ich bin immer froh wenn ich hier einsteige und weiß, dass es wenigstens noch eine Handvoll vernünftiger Menschen gibt.

  7. aneagle

    Die Entwicklung Europas vom Nabel der Welt zum Blinddarm Asiens gewinnt durch die EU auch noch an Fahrt. Die provinzielle EU-Politelite Merkel Lagarde und VdLeyen sind der Garant für eine baldige EUDSSR, G´tt sei Dank ohne Militär.
    Das hätte man aber auch einfacher haben können, indem 1989 die Bundesrepublik der DDR beigetreten wäre und danach alle Länder der EU in den neuen sozialistischen Staatenbund eingetreten wären.

    Der Unterschied zu heute? Keiner, außer dass in allen größeren Stadten der EU jede Menge Marx – und Honeckerstatuen stehen würden. Vorsorglich hat ja das assoziiert rote Wien ihre eigene Marxstatue aufgestellt. Ganz ohne EU-Förderung, aus lupenreinem sozialistisch erworbenem Steuergeld der Bürger Österreichs. Daher ist auch nicht an einen ÖXIT zu denken.

  8. Falke

    Das besondere Pech der Deutschen ist, dass sie gerade in der schwierigsten Zeit seit 1945 auch die unfähigste Regierung seitdem haben. Das muss man sich einmal vorstellen: Rot-Grün unter Schröder war ungleich “kapitalistischer” und prvatwirtschaftfreundlicher als CDU/CSU-Rot unter Merkel. Von den Reformen unter Schröder profitiert Deutschland heute noch, ganz zerstören konnte das nicht einmal Merkel – bisher zumindest. Entsprechende Bemühungen gibt es ja seit langem – sogar die SPD will Schröders Hartz IV-System abschaffen. Allerdings haben wir in Österreich diesbezüglich keinerlei Grund, uns besser zu fühlen – teilweise sogar im Gegenteil.

  9. Johannes

    Zufälle sind es sicher nicht das die Politik in Deutschland die Pharmakonzerne mit Übernahmefantasien vertrieben-, die Autoindustrie durch Produktionsverbote ins Ausland abwandern-, der Strompreis teuer und die Versorgung schwankend-, das deutsche Volk zur Bevölkerung-, die Bauern zu Brunnenvergiftern erklärt-, Wohnungsbesitzer enteignet-, Protest zu Hetzjagden-, andere Meinungen zu Nazi werden.

    Da muss schon viel Ideologie im Spiel sein um eine solche politische Energie aufzubringen die alles auf den Kopf stellt und die Verschlimmerung zur Alternativlosigkeit erklärt.

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