Trump: Auch ein Unsympathler kann mal Recht haben

(ANDREAS UNTERBERGER) Eitel gefärbte und noch eitler geföhnte Haare eines 73-Jährigen; ein präpotenter Gesichtsausdruck; martialisch-angeberische Rhetorik; ständige extreme Schwarz-Weiß-Malerei in seinen Twitter-Äußerungen: Es fällt schwer, Donald Trump nicht nicht zu mögen. Er ist schlicht zutiefst unsympathisch. Offenbar sieht das auch fast alle Welt so, ganz besonders die europäische Medienwelt, wo selbst der jüngste Redaktionslehrling weiß: Wenn er auf Trump schimpft, liegt er für die Redaktionskollektive immer richtig.

Auf der anderen Seite stehen die, die ihn keineswegs als den widerlichsten Politiker der Neuzeit sehen. Ganz im Gegenteil: Sie bejubeln den amerikanischen Präsidenten geradezu abgöttisch. Vor allem in den USA selber tun das viele. In Europa nur eine Minderheit. mehr hier

7 comments

  1. Rizzo C.

    Seit The Donald in der ersten Pressekonferenz seiner Amtszeit es ablehnte, auf eine Frage eines CNN-Reporters zu antworten, “because you are fake news!”, geniesst er meine beinahe unbeschränkte Sympathie. Denn damit brachte er exakt zum Ausdruck, was ich bereits seit langer Zeit von CNN hielt und halte. Herr Unterberger, es nützt nichts, wenn Sie sich mit Trump-Verunglimpfungen an die linke Journaille anwanzen, die werden Sie nie wieder mögen.

  2. GeBa

    Meine hat er sowieso, denn mir gefällt dss er dem verlogenen “diplomatic speech” den Mittelfinger zeigt und sagt und macht, was Sache ist 👍

  3. Mourawetz

    Unsympathisch ist er ja nur den Liberalen. Schroff, forsch, ungehobelt sind nicht die schlechtesten Eigenschaften, die ein Mann haben kann. Das Herz am richtigen Fleck, ein Mann der auch mal auf den Tisch hauen kann, kein Freund der geschliffenen Worte, aber der vorsichtigen Taten. Manchmal reißerisch, von sich eingenommen. Aber das verzeiht man ihm rasch und gerne, so einer muss so sein. Donald Trump ist einer mit Arsch in der Hose. Unsympathisch finden ihn nur die, die verklemmte Bubis vorziehen.

  4. Karl Zehetner

    Ich kann auch mit intensivem Nachdenken nichts finden, was an Trump unsympathisch wäre. Dass er Warren als Pocahontas und Buttigieg als Alfed E. Neumann charakterisiert und Pelosi attestiert, dass ihr die Zähne aus dem Mund fallen, stört mich nicht. Wenn es die Wahrheit ist, ist es keine Beleidigung.

  5. ethelred

    Wenn Trump einen durch eigenes Verschuden ums Leben gekommenen Mordsgesellen, das nennt, was er war, kocht die sanfte deutsche Seele. Ich hingegen,stelle mir vor, wo der Westen wäre, wenn Hillary Clinton die Gespräche mit Putin führen müsste, unterstützt durch den Telefonjoker der drei EU-Grazien (Merkel.-Lagarde-vdLeyen).
    G´tt erhalte die alten weissen, Mischdiät bevorzugenden, vernunftbegabten Männer.

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