Trump bringt Euro-Exitus näher

Von | 30. Januar 2017

“….Mit dem neuen Geist, der mit der US-Präsidentschaft von Donald J. Trump Einzug hält, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es mit dem Euro weiter bergab gehen könnte – dass seine innere und äußere Kaufkraft herabgesetzt wird, oder dass er sogar ganz auseinanderbricht. Warum? Und wie kann ein Lösungsweg aussehen?….” (hier)

27 Gedanken zu „Trump bringt Euro-Exitus näher

  1. Reini

    es sind immer die anderen Schuld, einen Sündenbock braucht man ja,… und wenn der neue Präsident Donald Duck heißt!

  2. Gerald Steinbach

    Vor ein paar Jahren waren es die bösen Anleger die gegen den Euro gewettet haben, jetzt halt der Donald

  3. mariuslupus

    Typisch EU höriger Artikel. Keine Fakten nur Stimmungsmacherei. Und der böse Trump wird in die EU seinen Botschafter entsenden, der das Ende des Euro voraussagt. Wahrheit wird zum Staatsfend Nr 1 ausgerufen.

  4. Christian Peter

    Warum der Euro ? Das Problem ist der Binnenmarkt, nicht der Euro. Letzterer hat die Ungleichgewichte verstärkt, auch mit eigener Währung werden die Südländer im ungeschützten Wettbewerb niemals wettbewerbsfähig werden. Einzige Lösung : Den EU – Binnenmarkt außer Kraft setzen, d.h. die Handelspolitik wieder in die Hände der EU – Mitgliedsländer zu legen. Nur hohe Schutzzölle auf Einfuhren können im Süden Europas tatsächlich etwas bewegen.

  5. Christian Peter

    ‘Trump bringt EU – Exodus näher’ sollte der Titel korrekt lauten. Möglicherweise kommt bereits 2017 nach den Wahlen in Frankreich das Ende der EU – dann können die Menschen in Europa wieder in Freiheit leben und der seit Jahrzehnten währende Besatzungszustand wird beendet.

  6. Selbstdenker

    @CP:
    Sie zwei ganz Massive Probleme, die Ihr Sichtfeld einschtänken:

    1) Sie lassen sich primär von Neid “antreiben”. Damit dokumentieren Sie mit jedrm Ihrer Texte Ihre Projektionen.

    2) Sie antizipieren nicht, dass andere (Nachbarländer, Handelspartner, etc.) auf Ihre geforderten Massnahmen reagieren könnten. Haben Sie schon mal einen Blick aufden Atlas geworfen und ist Ihnen klar, das Österreich ein Exportland ist?

    Wer sich auf Ihre völlig kurzsichtigen (schon fast narzidtidchen) “Ideen” einlassen würde, würde ziemlich draufzahlen.

    Gut, dass Sie dafür, wie die Politikerdarsteller, nicht haften müssen. So können Sie Ihre undurchdachten Parolen weierhin gefahrlos runterleiern.

    Bloss: ob Sie jemand ernst nimmt, ist eine andere Sache.

  7. Reini

    Selbstdenker,… der Exportbonus geht für den Importbonus von Problemen, die wir ohne die EU nicht hätten, drauf! … wie schafft es die Schweiz? wie hat sich Österreich vor der EU so gut entwickeln können? … der normal arbeitende Bürger hat nichts von der EU, Gegenteil, er hat mehr Ausgaben!
    … ein Großreich Europa mit den verschieden Völkern und Ideologien konnte in der Geschichte noch keiner halten,…

  8. Christian Peter

    @Selbstdenker

    ‘Von Neid getrieben’

    Was lassen sich Linke noch alles einfallen, um EU – Kritiker zu diffamieren ?

    ‘Österreich ist ein Exportland’

    Österreich ist vor allem ein Land kleiner und mittelständischer Unternehmen, das von offenen Märkten nicht unbedingt profitiert. Was glauben Sie, warum es praktisch überall außerhalb der EU und Euro mehr Wachstum gibt ? Österreich wird zudem auch ohne Mitgliedschaft in der EU bilaterale Handelsabkommen treffen (siehe : Schweiz), ein weit vielversprechender Weg als die Freiheit und Souveränität eines Landes zu opfern.

  9. sokrates9

    Bin der Meinung der Euro wird nicht so schnell sich auflösen, da unabhängig von den völlig richtigen volkswirtschaftlichen Betrachtungen eigentlich niemand ein Interesse hat wenn der Euro kollabiert!

  10. Christian Peter

    @ Selbstdenker

    Vergleichen Sie das Wirtschaftswachstum Österreichs mit Ländern außerhalb der EU und Euro und melden Sie sich dann wieder.

  11. Gerald Steinbach

    Solange in Frankfurt die Druckerpressen gut geölt sind in Frankfurt wird der Euro künstlich beatmet und geht nicht über den Yordan, das Problem der EZB wird sein, wenn die FED signifikant anfängt den Leitzins zu erhöhen, dann kommt die EZB unter Druck, aber dann ist das Pulver bereits verschossen, was dann??
    Der Club Med lässt einfach eine Anhebung der Zinsen nicht zu

  12. Christian Peter

    @Gerald Steinbach

    Spätestens wenn in Südeuropa politische Unruhen ausbrechen, wird uns der Binnenmarkt um die Ohren fliegen. Bei einer Jugendarbeitslosigkeit von 50 % und mehr in einigen Ländern Südeuropas (Tendenz : stark steigend) dürfte das nicht mehr allzu lange dauern.

  13. Gerald Steinbach

    CP
    Stimmt, auf Dauer wird das nicht gutgehen, daher entlässt man den Club Med aus den Euro und gründet einen starken Euro oder wie auch immer der heißen soll
    Das Problem dabei, dies wird nicht passieren, es wäre ein Eingeständnis einer verfehlten Politik, daher riecht es eher nach einer Explosion anstatt einer geordneten Übergabe, die Frage ist nicht mehr ob es so kommt, sondern wann es so kommt
    MMn müsste eigentlich schon viel Geld von reichen Europäern ins Ausland transferiert worden sein, das man davon nichts liest, versteht sich von selbst

  14. Christian Peter

    @Gerald Steinbach

    Bloß ist nicht der Euro, sondern der EU – Binnenmarkt das Problem. Das einzugestehen würde jedoch an der Grundlage der EU rütteln und wird daher tunlichst vermieden.

  15. Selbstdenker

    @CP:
    Freihandel, TTIP, Binnenmarkt, EU und Euro … Alles in eine Topf werfen, kräftig umrühren und fertig ist der braune Eintopf, den der liebe CP überall reinschmiert.

    Dass Sie mich als “Linken” bezeichnen, lässt einige Rückschlüsse zu aus welcher Ecke Sie stammen. Leute wie Sie, sind der unsichtbare Koalitionspartner der Linken.

    Leute wie Sie sind der Grund, dass sich alle, die sich nicht als links bezeichnen von denen, die man (fälschlicherweise) als “Rechte” bezeichet, distanzieren “dürfen”. Sie sind gewissermaßen der Stereotyp des Primitiv-“Rechten”, der in Wahrheit durch und durch links steht.

    Nicht, dass ich Ihnen den Mund verbieten möchte (ich bin ja kein Linker), aber habe ich Ihnen schon einmal gesagt, wie wenig ich von Ihnen und Ihren eintönigen Phrasen halte?

    Das man Sie hier kommentieren lässt, haben Sie der Toleranz anderer zu verdanken, aber keineswegs der “Qualität” Ihrer Gedanken, Sie kleingeister Troll.

    Ich bin zwar überhaupt nicht einer Meinung mit den Genossen Karl Markt und Weniger, aber denen muss ich – im Gegensatz zu Ihnen – noch eine gewisse Portion Intellekt zuerkennen.

    Ein “Diskussion” mit Ihnen ist in etwa so spannend wie mit einen stinkenden Socken. Sie kennen ja nicht einmal die Grundbegriffe, sondern wiederholen Ihren langweiligen Schmarrn in einer Endlosschleife.

    Warum verkriechen Sie sich nicht in eine menschenleere Einöde in Sibirien wo Sie vor den Gefahren von Freihandel und Kopftuchträgerinnen in Sicherheit sind?

  16. Gerald Steinbach

    CP
    Was soll an einen freien Verkehr von Waren, Kapital usw schlecht sein, dies als Kardinalfehler zu diagnostizieren erschließt sich mir nicht

  17. Selbstdenker

    @Gerald Steinbach:
    Ich erlaube mir die Begründung von CP vorweg zu nehmen:
    1) der Freihandel ist schlecht weil der Freihandel schlecht ist
    2) Freihandel = Binnenmarkt = TTIP = EU = Euro = UdSSR = “Volkstod”
    3) Alle ausser “CP” sind “links”

    Braucht es noch weitere “Begründungen”?

  18. Hanna

    Im übrigen … betreffend die momentan grassierende Geisteskrankheit namens “Alles, was Trump macht, ist falsch”: Obama hat 2011 eine Einreisesperre für alle Flüchtlinge aus dem Irak für sechs Monate verfügt, wo war da der Protest? (Wer war damals Außenminister: Hillary!) Und: Die Liste von Ländern mit Einreiseeinschränkungen hat Mr. Obama 2016 gemacht und nicht Präsident Trump, der jetzt umsetzt, was der Vorgänger vorbereitet hat! (Quelle: alles schall und rauch blog)

  19. Weninger

    @Selbstdenker
    Danke für das Kompliment. Ihre Fairness ehrt Sie im Gegensatz zu manchen die nur Reibebäume suchen. Bin trotzdem perdefinitionem kein Genosse (im Gegensatz zu Karl markt), auch kein “Linker”, nur weil ich nicht die sofortige Ausweisung aller Islamis fordere und bedingungsloser Trump-Fan bin (Ok, hier hab ich vielleicht ein paar provokative Worte über den Mann verloren, aber andererseits halte ich ihn auch nicht für katastrophaler als Hillary, dass das klar ist). Mich ärgern jedoch genauso die Primitv-Rechten wie Sie. Jede rationale Auseinandersetzungen mit Freihandelsgegnern, Demokratiebeschimpfern und militanten Nicht-Rauchern ist von vornherein sinnlos.

  20. Selbstdenker

    @Weninger:
    OK, das mit dem “Linken” nehme ich zurück 😉

    Ich habe ja grundsätzlich auch kein Problem mit Linken zu diskutieren, sofern eine Diskussion ergebnisoffen, mit einen gewissen gegeseitigen Respekt und Platz für rationale Argumentationen stattfindet.

    Die Einteilung in typisch “linke” und “rechte” Meinungen nervt mich ohnedies irrsinnig, weil dies meiner Meinung nach nicht die Komplexität der Realität widerspiegelt.

    Meines Erachtens sollte man jedem zugestehen können, dass er sich irrt. Es ist besser, wenn jemand einen Irrtum erkennt anstatt diesen Irrtum zu vertuschen oder im Sinne eines pathologischen Lügners (bzw. Glückspielers) eine überführte Lüge in eine noch größere Lüge zu integrieren.

    Dieser Verlust an Prinzipien macht uns meiner Meinung nach heutzutage auf allen Ebenen zu schaffen: den anderen keinen Fehler zugestehen und selbst Unfehlbarkeit vortäuschen. Egal, ob alles zusammen kracht – Hauptsache man hat recht.

    Wie einfach wäre es, wenn sich manche nicht als dogmatische Einrichtung, sondern als (meinetwegen) erste Liga der intellektuellen Auseinandersetzung begreifen würden?

    Aber beim CP kommt überhaupt nichts in diese Richtung. Ein Dogma wird mit sich selbst oder einem anderen Dogma “legitimiert”.

    Bei denen, die sich “Linke” nennen, tritt aktuell eine Art weltanschsuliche Kernschmelze ein, die einer gewissen intellektuellen Inzucht geschuldet ist. Diesem Beispiel sollte man meiner Ansicht nach nicht ohne Not folgen.

    Ich muss den ursprünglichen Linken sogar zugute halten, dass vieles von dem was heute die Regressive Left als Dogma vertritt, ursprünglich nur der Provokation gedient hat und keineswegs so todernst gemeint war.

    Intellectual diversity is our strengths! 😉

  21. Christian Peter

    @Selbstdenker

    Mit Ihnen versuchte ich bereits des Öfteren, sachliche Diskussionen zu führen, ist aber noch nie gelungen. Wenn die EU und der Binnenmarkt so eine tolle Sache seien, warum gibt es dann so viele Probleme ? Was ist geworden aus dem Versprechen der EU – Kommission, aus der EU den dynamischten Wirtschaftsmarkt der Erde zu machen ?

  22. Johannes

    Estland hat im Jahr 2010 alle Bedingungen für die Einführung des Euro mit Bravour bestand. Jetzt könnte man sich fragen was machen die Esten anders als beispielsweise die Griechen, die Italiener, die Portugiesen und Spanier?

    Ich denke sie wollten es wirklich und waren bereit dafür Opfer zu bringen, in Griechenland hingegen war der Euro ein Gratisgeschenk und dem entsprechen hat man den Euro nie als etwas betrachtet das nur durch harte Arbeit und eisernen Sparwillen zu erhalten und behalten möglich ist.
    Griechenland hat von Anfang an über seine Verhältnisse gelebt, die Menschen waren diesen Wohlstand gar nicht gewohnt davor, erst der Euro hat zu einer Verschwendungsucht des Staates und zu einer Gewöhnung des Volkes an staatlicher Wohlfahrt geführt die weltweit wohl einzigartig ist.
    Kein zivilisiertes Volk kann mit so einem nicht vorhandenen Steuerwesen solche Sozialleistungen ausschütten, es sei denn andere bezahlen dafür.
    Dieser Egoismus denn man in Europa nicht als solchen benennen darf, statt dessen war unsere Berichterstattung immer voll von den armen ja verhungernden Griechen. Wenn man dermaßen verlogen über Misswirtschaft berichten muß kann man niemals an eine Konsolidierung denken.

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