Trump – noch immer unbeliebt, aber erfolgreich

“Trump bleibt ein irrlichternder Kommunikator und unsympathischer Schaumschläger – aber er wächst zusehends zum politisch erfolgreichen Gestalter. Er reformiert das Justiz- und Finanzsystem, er schreibt die Umwelt- und Einwanderungsgesetzgebung neu, er dereguliert die US-Wirtschaft fundamental und löst “Fesseln” eines aus seiner Sicht überregulierenden Staates. Er stößt nichts weniger als eine wirtschaftsliberale Revolution an und setzt außenpolitisch auf eine Politik demonstrativer Stärke. Trump macht das exakte Gegenteil von Barack Obama und seine Anhänger jubeln, genau darum gehe es ja.” (hier)

7 comments

  1. Selbstdenker

    Erinnert sich noch wer an die Behauptung Obamas, wonach der Kampf gegen den IS mehrere Jahrzehnte dauern würde? Europäische Politiker*Innen und Journalist*Innen hielten ihn für unbesiegbar und Loretta Napoleoni forderte sogar die diplomatische Anerkennung vom IS.

    Ein Jahr nach dem Wahlsieg von Donald Trump und seit dem Einschreiten der Russen in Syrien ist der IS regelrecht implodiert.

    Bereits mit den Vorarbeiten zur Errichtung der US-Border Wall sowie einer graduell geänderten Einwanderungspolitik ist es Trump gelungen den Ansturm illegaler Migranten massiv zu reduzieren.

    Die USA als Industriestandort waren bereits so gut wie abgeschrieben. Mit den nunmehrigen Reformen könnte es Trump glatt gelingen das Ruder in der letzten Sekunde herumzureissen.

    Trump wird von den Medien einseitig negativ skizziert. Paradoxerweise wird dies Trump im erheblichen Maße helfen: indem er in den USA zunehmend als derjenige wahrgenommen wird, der das Unmögliche möglich macht und die “Experten” von Journos und Soziologie-Professoren permanent in der Praxis widerlegt.

  2. Falke

    Trump ist – ganz im Gegensatz zu Obama, der nur schöne Reden hielt – ein “Macher”, der, zum Entsetzen der Clinton-Anhänger und seiner sonstigen Gegner, tatsächlich das durchzusetzen versucht, was er im Wahlkampf versprochen hat – ob das nun den Leuten passt oder nicht, deswegen wurde er schließlich gewählt. Dass das nicht immer glatt geht, muss Trump zwar immer wieder schmerzlich erfahren: Politik funktioniert halt etwas anders als die Wirtschaft, wo der Boss alles sofort immer durchsetzen kann. Trump wird das wohl noch lernen; ich bin überzeugt, dass es letztlich ein wesentlich erfolgreicherer Präsident sein wird, als einige seiner Vorgänger – vor allem als Obama.

  3. Rennziege

    In Christian Ortners Wohnzimmer gab es schon früh im jüngsten Präsidentschaftswahlkampf, neben dem Hausherrn, etliche Poster, die sich der primitiven Trump-Anpatzerei der Medien argumentativ widersetzten. Wir lagen richtig und werden durch Trumps Entwicklung bestätigt. Dass er als politischer Seiteneinsteiger eine gewisse Lehrzeit auf dem rutschigen Parkett Washingtons brauchen würde, stand zu erwarten.
    Nun, nach seinem ersten Jahr im Amt, tut dieser Mann schlicht das, was er nicht nur seinen Wählern, sondern allen Amerikanern versprochen hat: “America first!”
    Die europäischen Politiker, Print- und ÖR-Medien — für die jeder Staatsmann, der für das Wohl seiner Bürger arbeitet und nicht für eine unterschwellig geplante EU nach dem geheiligten Vorbild der Sowjetunion, ein Konterrevolutionär ist —, werden zunehmend schmähstad. Und das ist gut so (um Berlins Ex-Bürgermeister Wowereit zu zitieren).

  4. Johannes

    Habe kürzlich ein Gespräch im ORF des früheren ORF und soweit ich es mitbekommen habe, jetzigen Falter Redakteurs Raimund Löw gehört. Es war wirklich interessant wie er über China sprach, keine Kritik, viel Lob für die behutsame Art und Weise wie China , laut Löw; in die Rolle eines bedeutenden Global Players hinein wächst.

    Dabei habe ich überlegt wie es möglich ist das China im Südchinesischen Meer eine derart aggressive Territorialpolitik betreiben kann und dennoch unangetastet von Kritik bleibt, wie China jahrelang Hingerichtete als Organspender verwendete und ohne Kritik bleibt, China hat sich Tibet genommen und reagiert extrem feindselig wenn der Dalai Lama irgendwo in der freien Welt empfangen wird, China spielt eine sehr undurchsichtige Rolle als Schutzmacht Nordkoreas und bleibt dennoch ohne Kritik. Die Uiguren werden von China eng an die Kandare genommen niemanden stört es und doch könnte kein Land Europas so mit einer Minderheit umgehen ohne einem gewaltigen Shitstorm ausgesetzt zu sein.

    Reporter wie der oben genannte hassen Trump, so empfinde ich es zumindest, aber mit China haben sie kein Problem, sehr interessant.

  5. Rennziege

    30. DEZEMBER 2017 – 22:13 — Johannes
    China, Nordkorea und Kuba sind halt die letzten dezidiert kommunistischen Staaten der Erde — linientreue Strohhalme, aus denen die hiesigen Alt- und Jungkommunisten noch ein wenig Hoffnung saugen.

  6. bill47

    Zu ergänzen ist noch, dass Trump mit seinen Ernennungen von Bundesrichtern kräftig im US Justizsystem umrührt.

  7. Thomas F.

    Merkwürderigerweise hören und lesen wir in unseren Qualitätmedien von Trumps Taten kaum etwas. Auf seine getwitterten Worte hingegen wartet die linke Meute nur so um sich daraufstürzen zu können. Dass sie sich in ihrer oberflächlichen Einfalt zunehmends lächerlich machen, bekommen die herablassend warnenden politischen Kommentatoren und ‘Experten’ bisher noch nicht mit.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .