Trump oder Die mediale Erregungsspirale

“Weltuntergang ist erst wirklich schön, wenn alle gleichzeitig hysterisch schluchzen, kreischen und Schlimmeres tun – vielleicht erklärt das die kollektive Absenz von Vernunft und Maß in der deutschen Medienlandschaft…” (hier)

10 comments

  1. Manninger

    Über die Klimaveränderung oder Trump schimpfen – jedenfalls ein gesellschaftlich akzeptiertes, ungefährliches Eröffnungsgespräch auf diversen Parties, das verbindet, Solidarität stiftet:
    Wir sind ja sowas von couragiert&kritisch&aufgeschlossen.

  2. Reini

    Über Trump kann man leicht schimpfen, er ist es gewohnt.
    Wie wärs mal wenn die Europäischen Medien über Erdowahn so schreiben würden?!
    Sehe diesen übrigens als größere Gefahr!

  3. mariuslupus

    Deutschland führt wieder einmal den Grössenwahn, bis jetzt erst den moralischen Grössenwahn, als Maxime der Poltik ein. Wieder einmal, ist die deutsche politische und mediale Kaste dem Grössenwahn, die absolute Wahrheit zu besitzen, verfallen.
    Parallel und gleichzeitig, wird säbelrasselnd Putin und Trump gedroht. Im RotTV, werden Sanktionen gegen Russland gut geheissen und Sanktionen gegen die USA verlangt, das Impeachment des Präsidenten vorgeschlagen, Trump als gefährlicher Irrer bezeichnet. Bis zu Rechtfertigung der Planung des konspirativen Tyrannenmords, ist es nur ein kleiner Schritt.
    Ein geschicktes, und von der medial indoktrinierten Bevölkerung, noch nicht durchschautes
    Ablenkungsmanöver.
    Diktaturen schalten zuerst die interne Kontrolle aus, beherrschen die Medien und brauchen immer äussere Feinde.

  4. Mona Rieboldt

    mariuslupus
    Wie Sie recht haben. Seit dem die deutsche Politik die EU am stärksten finanziert, sich dazu überall einmischt, Ukraine, Afghanistan, Mali etc. herrscht wieder Größenwahn bei deutschen Politikern.

  5. Falke

    Welch Überheblichkeit und Präpotenz, den amerikanischen Wählern vorzuwerfen, sie hätten den “Falschen” gewählt, sie wären also blöd. Sie hätten sich wohl vorher vom Spiegel oder der Süddeutschen beraten lassen sollen, wen sie wählen sollen oder gar “dürfen”. Die deutschen Journalisten (zumindest jene gewisser zu Schmierblättern verkommener Medien) betrachten sich wohl als im Besitz der absoluten, weltweit gültigen Wahrheit, die den dummen amerikanischen Wählern korrektes politisches Wissen beibringen müssen. Heimische Journalisten (insbesondere von der “Presse”), schließe ich natürlich keinesfalls aus.

  6. Mona Rieboldt

    Falke
    Wenn es nach deutschen Medien geht, haben auch Ungarn und Polen die falsche Partei gewählt. Die EU wollte Sanktionen gegen Polen, Orban wird als Diktator bezeichnet, von Trump, was der alles sein soll, mal abgesehen.
    Und wenn Österreich so weiter macht und mehr FPÖ wählt, gibt es wieder EU-Sanktionen wie damals. Das Volk kann doch nicht wählen, was es will in einer Demokratie 😉

  7. Thomas Holzer

    @mariuslupus
    Lassen Sie bitte den Hund im Zwinger, oder wie immer das heißt.
    Die russische Regierung hat auch nicht gerade neutrale “Nachrichtenportale”
    Wer “Sputnik.TV” etc. als Quelle der Wahrheit anführt, sollte auch den neuen Begriff “alternative facts” reflektieren

  8. Der Realist

    Diese mediale Erregung nimmt ja schon krankhafte Züge an, auch beim Rotfunk haben es all die politisch Überkorrekten noch immer nicht verkraftet, dass Trump der 45. US-Präsident ist, und das noch durch freie Wahlen. Präsident Trump hat nicht das ganze Chaos im arabischen Raum zu verantworten, da gehören schon seine Vorgänger und die willfährigen Helfer in Europa zur Verantwortung gezogen.
    Auch nach dem britischen Referendum über den EU-Austritt gab es europaweit einen Schulterschluss der Berufsempörten und selbst ernannten Eliten. Was da so an Katastrophen auf uns zukommen werden, wurde uns von diesen “Experten” täglich über sämtliche Medien aufgezeigt. Allerdings wissen diese Obergescheiten die Auswirkungen des Brexit für Großbritannien und den Rest Europas genauso wenig, wie sie den Ausgang der britischen Volksabstimmung oder der amerikanischen Präsidentschaftswahl gewusst haben.
    Auch Präsident Trump wird man letztendlich an seinen Taten messen. Wirken sich diese positiv auf die Bürger der USA aus, haben diese die richtige Entscheidung getroffen.

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