“Trumps Steuerpläne sind raffiniert, nicht schockierend”

Von | 31. Januar 2017

“Donald Trump hat die deutschen Autobauer schockiert, dass Importe der USA mit einer Steuer von 35 Prozent belastet werden sollen. Bei genauerem Hinsehen ist der Vorschlag aber gar nicht so abenteuerlich…”, meint Hans-Werner Sinn, hier.

15 Gedanken zu „“Trumps Steuerpläne sind raffiniert, nicht schockierend”

  1. Reini

    Trump zwingt einfach die Arbeitsplätze des VW Konzerns nach Amerika zu verlagern! … wie wird VW Deutschland darauf reagieren, wenn der Konzern weiterhin Autos in Amerika verkaufen will?

  2. Christian Peter

    Sage ich doch : Bei der Einfuhr von Autos aus der EU werden in den USA lediglich 2,5 % Zoll fällig, während bei der Einfuhr von Autos in die EU 10 % + 20 % USt anfallen. Dass ganze Gerede von wegen ‘Wirtschaftskrieg’ Donald Trumps im Zusammenhang mit der Erhöhung von Zöllen ist Unsinn, da Zölle in den USA sehr niedrig sind und keine Umsatzsteuer anfällt.

  3. Hausfrau

    @Reini:
    VW – und auch andere Produzenten – haben Produktionsstätten in den USA (wie auch in China usw.). Allerdings hatte man bisher dort nur einige Modelle erzeugt und auch in andere Länder exportiert. Andere Typen wurden aus anderen Ländern importiert. Ob dies künftig auch so leicht mögich sein wird?

  4. Reini

    Hausfrau,… das sind sogenannte Imagearbeitsplätze für den “Guten Ruf”, sie erzeugen automatisch Werbung und sind gut fürs globale Geschäft!

  5. Hausfrau

    Reini:
    wenn dies so wäre, dann gibt es z.B. im VW-Werk Chattanooga über 3.000 Werksangehlrige (und 9.000 von Zulieferern), welche nur “Imagearabeitsplätze” sind.
    Übrigens gibt es weltweit keine PKW-Fabriken mehr, sondern nur mehr Montagewerke. Die einzelnen Komponenten (z.B. komplette Armaturenbretter inkl. Verdrahtung) werden von Zulieferen gebracht und nur mehr eingebaut – was teilweise auch schon Roboter machen. Aber wie schon erwähnt, werden auf den einzelnen Montagelinien nur ganz wenige Modelle gebaut, andere Typen kommen aus anderen Werken und Ländern. VW hat weltweit 100 solcher Werke. Da gibt es noch genug zum im- und exportieren von und nach den USA.

  6. Alfons Kuchlbacher

    Und wer glaubt, dass das irgendein europäischer Politiker versteht? Geschweige denn unsere öffentlich-rechtlichen Medien?

  7. raindancer

    allein wenn ich die Maßnahme hernehme “Führerschein Bezahlung für Lehrlinge”..
    was soll das ..eventuell haben zwei Eltern die nicht viel verdienen einen Gymnasiasten zuhause, weil er halt einfach schlau ist und vielleicht haben zwei Eltern, die auf Grund von einer Firma oder höherem Einkommen gut situiert sind einen Lehrling zuhause, weil er halt einfach besser in diese Schule passt…
    wo ist da das Soziale zu erkennen?
    Oder zum Beispiel Lockerung des Kündigungsschutzes für über 50ig jährige ..die werden dann gekündigt um dann in Billigjobs umgeschichtet zu werden?
    Kopftuchverbot nur für Polizei und Richter? Am meisten ins System Einfluss nehmen, werden fanatische Kopftuchlehrerinnen…die Wahrscheinlichkeit für Kopftuchpolizistinnen und Kopftuchrichterinnen ist hoffentlich sowieso gering.
    Die Burqa wurde mittlerweile sogar in Marokko verboten, also müssen sie sich darauf nichts einbilden.
    Obergrenze gibt es nicht, Grenzschutz ist lächerlich solange alle trotzdem reinkommen, wie wir wissen passieren eh keine Abschiebungen und die Zählung der Migranten ist höchst dubios.
    Mindestsicherung wurde auch für Österreicher gestrichen…
    Bei den AMS Massnahmen wittere ich Zwangszuweisungen…
    ASVG /Beamten System ..das gibt es einen Sesselkreis im Sommer ohne irgendwas handfestes.
    Pensionen ebenso Sesselkreis im Sommer ohne irgenwas Konkretes
    Krankensystem null output ausser dass man vl für ein MRT dass die Ärzte mittlerweile sowieso nur im äussersten Notfall anordnen…statt 3 Monat 1 Monat warten…
    Dass aber die Zahlungen ins Sozialsystem die höchste in ganz Europa sind und die Rückzahlung an die Bevölkerung die niedrigste ..das erwähnt niemand ..wir zahlen den Bürokratietross in den Kassen und sonst nichts.
    Das was hätte sofort passieren müssen um mich glücklich zu machen:
    Auflösung der Zwangsabgaben für Krankenkassensysteme, Pensionssysteme, Steuern
    ich will für überhaupt nichts mehr zahlen müssen, ich will außerdem direkte Demokratie.
    Und schon gar nicht will ich x Krankenkassensysteme, ein Beamten und ASVG System und ich will auch nicht für alles Steuern und Abgaben machen müssen, damit ich dann am AMS von ebenfalls pragmatisierten Trotteln in den Arsch getreten werde und gezwungen werde einen Billigjob anzunehmen, wo ich dann nach erneuter Arbeitslosigkeit in den Privatkonkurs gehe und zusehen muss, wie eine vertrottelter Bürgermeister von einer Gemeinde mit 2000 Einwohner 4000 Euro abcasht (und deren haben wir viele), sich über Hauskredite keine Sorgen machen muss, weil der keine Kündigung kennt. usw usw
    Wir leben in einer Zweiklassengesellschaft …Beamte (inkl. Politiker, Kassen, Gemeinden) gegen ASVGler
    Grössere Selbstständige leben ebenso sehr gut.
    Das aktuelle Pensionssystem ist ein einziges Abzocksystem für Höchstpensionen im Beamtenbereich.
    Konzerne und deren Aktionäre sind sowieso in der Sonne.
    Wir Angestellten und Arbeiter werden vearscht und das ohne mit der Wimper zu zucken.

  8. Gerald Steinbach

    In der ZIB ist man überrascht das Donald seine Wahlkampfversprechen eins zu eins umsetzt, in Österreich ist man das ja nicht gewohnt

  9. mariuslupus

    Würde Trump aus den eiskalten Fluten des Potomac, einen Säugling und seine Mutter, eigenhändig herausziehen, würden die Medien berichten : “Wüstling Trump nötigt und begrapscht Frau beim Schwimmen, vor den Augen ihres Kindes”.

  10. Selbstdenker

    @Gerald Steinbach:
    Mich amüsiert es auch, wie europäische Journos konstaniert feststellen, daß Trump seine Wahlversprechen tatsächlich umsetzt 😉

  11. Selbstdenker

    Sollte natürlich “konsterniert” heissen.
    Diese Smartphones…! 😉

  12. Selbstdenker

    @raindancer:
    Bitte lassen Sie sich nicht von der Politik aufs Glatteis führen.

    Die Wurzel des Problems ist der viel zu hohe Staatsanteil und die daraus resultierende exzessive Steuer- und Abgabenbelastung.

    Es wird nichts bringen nach neuen Belastungen für z.B. Selbständige zu schreien, weil Sie damit nur dieses Staatsmonster weiter füttern, das uns alle langsam auffrisst.

    Ganz davon gibt es aktuell zig Unterschiede im Steuer- und SV-Recht zwischen Berufsgruppen, so dass eine rein auf Beitragsleistungen reduzierte Betrachtung einem Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen entspricht.

    Man sollte sich im Klaren sein, dass zusätzlich zur hohen Belastung von Lohneinkommen die Arbeitgeber auch noch einen Arbeitgeberanteil und diverse andere Lohnnebenkosten drauflegen.

    Das SV-“Recht” wird auf Basis des aktuellen Systems die nächsten hundert Jahre nicht vereinheitlicht werden. Es gleicht einer Quadratur des Kreises. Ebenso könnte man fordern, dass die gesamte Bevölkerung nur mehr T-Shits in der Einheitsgrösse “M” tragen soll.

    Mein Ansatz wäre ein völlig anderer: die SV-Träger sollen bestehen bleiben und dafür die Pflichtversicherung mit einer Versicherungspflicht abgelöst werden. Das Existenzminimum im Alter sollte mit einer staatlichen Grundpension gesichert werden.

    Man kann dann selbst entscheiden, ob man – so wie bei den Bauern – vergleichsweise niedrige SV-Beiträge hat und trotz lebenslanger Beitragszahlungen und späteren Pensionsantritt dann mit EUR 800 pro Monat auskommt…

    (Zum Vergleich: sogenannte “Schutzsuchende” bekommen bereits als Einzelperson wesentlich höhere Zuwendungen, obwohl sie nie in das System eingezahlt haben und realistischerweise auch nie einzahlen werden.)

    …oder ob man viel einzahlt und dann auch entsprechend viel bekommt.

    Ein “one size fits it all”-Ansatz ist geradezu eine Einladung zum Moral Hazard in Neon-Lettern. Ein Systematik, die bereits jetzt zu existenzbedrohlichen Effekten führt, sollte man zurückbauen anstatt sie noch weiter auszubauen.

    Ich finde es z.B. auch hochgradig unfair, dass Leute mit Kindern die Pensionen von denen zahlen sollen, die keine Kinder haben und ihre familiären Pflichten an den Sozialstaat abwälzen, indem sie ihre Eltern ins Altersheim stecken.

    Man beachte: das Pensionssystem baut auf dem Umlagesystem auf; es baut auf der Annahme auf, das die Kinder für die Altersversorgung ihrer Eltern aufkommen. Frage: wer zahlt für die Altersversorgung von Leuten, die keine Kinder haben?

    Oder wie kommt die Allgemeinheit dazu für hohe Unfallkosten von Hochrisikosportlern (z.B. Offtrail-Mountainbikern) zu zahlen? Sozusagen als “Dankeschön” dafür, dass sie uneingeladen und unberechtigt durch fremde Grundstücke rasen?

    Der Sozialstaat kann nur auf einem minimalen Niveau staatlich organisiert werden. Wenn Spitzenpensionen und Unfallabsicherung von Hochrisikosportlern Teil öffentlich bereitgestellten Güter werden, tritt genau das ein, was man als die Tragödie der Allmende kennt.

    In einfachen Worten: jeder glaubt, dass der andere zuviel und er selbst zuwenig bekommt (bzw. der andere zuwenig und er selbst zuviel bezahlt). Es werden daher die eigenen Verpflichtungen minimiert und die Ansprüche (“Recht auf…”) maximiert.

    Bitte um eine ehrliche Antwort: kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor?

  13. raindancer

    @Selbstdenker nichts anderes hab ich gesagt..aber die Kloake ist ja schon riesig ,..das muss man ja Stunden schreiben bis man alles klar darlegen kann.
    Ich finde das ganze System idiotisch …Junge für Alte, Ehepartner an Ehepartner usw…
    Das einzige gerechte System ist …jeder zahlt für sich ein und bekommt auch nur für sich ausbezahlt …ganz einfach…Ich will nicht für irgendwelche Hofratswitwen die nie gearbeitet haben, die Pension zahhlen (ungedeckelt ..versteht sich…)
    Weiter gehört das ganze Steuersystem aufgeräumt .wir zahlen im Grunde nur noch für einen Beamtenapparatschik.
    Es ist aber auch klar erkennbar, dass sie Gewinne von Arbeitern und Angestellten stetig nach unten gehen und die Gewinne von Aktionären stetig nach oben ….
    Daher läuft hier wohl auch was gravierend falsch!!

  14. sokrates9

    Gestrige Schlagzeilen in österreichischen Medien: Trump schanzt seinen Milliardären weitere Millionen US$ zu!
    Wenn man den Text genauer liest sieht man, dass die US Börse infolge Trump derzeit all-time high Werte hat und daher die Börsengewinne steigen! Jetzt gibt es 2 Möglichkeiten: Entweder sind die Journalisten zu blöd diesen Zusammenhang zu verstehen- neue Mittelschule??- oder man versucht bewusst Trump anzupatzen!!

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