Tschüß, Öko-Lifestyle!

Von | 6. Mai 2021

( Georg Etscheit ) Bis vor Kurzem rühmte ich mich für meinen umweltfreundlichen Lebensstil. Kühlschrank ohne Gefrierfach, Fleisch nur ausnahmsweise – und auf der Autobahn nicht schneller als 110 fahren. Doch damit ist jetzt Schluss! Im täglichen Angesicht einer neuen, ausgesprochen intoleranten Kaste von Öko-Wohlstandsbürgern mit Baby vorm Bauch, Alibi-Tesla und Cargo-Fahrrad beschloss ich, meinen Lebensstil grundlegend zu verändern – und ehemals Verbotenes nun voll zu genießen. / mehr

3 Gedanken zu „Tschüß, Öko-Lifestyle!

  1. CE___

    Also nicht dass ich mir jemals etwas verkniffen hätte, entweder beim vollen Durchdrücken des Gaspedal meines Gefährts je nach Lust und Laune, natürlich mit Verbrennungsmotor, oder ein breites inneres und auch leichtes äusserliches Lächeln beim tollen Gefühl des Durchstartens von zwei oder gar vier Flugzeug-Triebwerken auf längeren Wegstrecken.

    Jedoch kann ich den Hr. Etscheit sehr gut verstehen.

    Umso verbissener diese linksgrünen Klima-Khmer herumtun, umso noch mehr Spass macht das alles.

    Und der “jetzt-um’s-Prinzip”-Effekt kommt auch noch dazu.

    Vor allem, es is’ eh’ alles ein (leider sauteurer) Schmäh’ von totalitären linksgrünen Zeitgenossen.

    Deren “Klima-Modelle” über den angeblichen menschgemachten Klimawandel sind genauso Humbug und Lyssenkoismus (samt Ablasshandel) wie die ganzen “Viren-Modelle”.

  2. Allahut

    Wenn die Grünen den Bogen überspannen, werden sicher noch viele diesem Beispiel folgen, zumal ja ohnehin immer wieder grüne Politiker ertappt werden, dass sie halt Wasser predigen und Wein trinken. Viele von den Grünen verlangte Klimaschutzmaßnahmen werden sich letztendlich als Rohrkrepierer herausstellen.
    Auch ich war bisher meist unter der erlaubten Höchstgeschwindigkeit unterwegs, nicht wegen dem Klima, sondern weil die Zeitersparnis auf einer Strecke von 150 bis 200 Kilometer relativ gering ist. Mittlerweile ist allerdings die rechte Fahrspur auf Autobahnen durchwegs von LKWs belegt, und diese kann man mit 110km/h nicht überholen, nur die Verkehrsministerin weiß das noch nicht. Laut Werksangabe soll mein Auto eine Höchstgeschwindigkeit von rund 280 km/h erreichen, das habe ich aus Sicherheitsgründen noch nicht probiert, aber um die 200 fahre ich nunmehr öfters. Und seit mir die Schweden-Gretl schwer auf die Nerven geht, verschwende ich auch sonst keine Gedanken mehr an Klimaschutz. Fleisch kaufe ich schon immer beim Bauern meines Vertrauens, weil die Qualität einfach besser ist, Wildbret verschafft mir meine Büchse, und Obst und Gemüse sind für mich Saisonwaren, ich brauche im Winter keine Tomaten die nach nichts schmecken oder Salat aus Spanien oder Italien.
    In der von den Klimahysterikern beschworenen Erderwärmung sehe ich auch durchaus Positives, man braucht im Winter weniger heizen, Landwirtschaft kann auf höhere Lagen ausgedehnt werden und möglicherweise sogar ganzjährig betrieben werden. Die Vorratsspeicherung kann reduziert werden, Winterkleidung auf ein Minimum reduziert werden. Sollte, wie prognostiziert, auch der Meeresspiegel steigen, haben wir vielleicht auch in Österreich in Zukunft wieder ein Meer, dadurch würden im Sommer die endlosen Autokolonnen Richtung Süden entfallen, das würde wiederum die Umwelt entlasten. usw.

  3. Falke

    Wenn einem plötzlich Dinge verboten werden, die sonst selbstverständlich sind, hat wohl (fast?) jeder die Tendenz oder den Wunsch, sozusagen gegen den Strich zu agieren, also gerade gegen die Macht oder den Leviathan zu handeln. Mehr noch. wie der Autor es satirisch darstellt, tut man dann Dinge, die man normalerweise gar nicht braucht, nur um sich klammheimlich zu freuen, dass man den “Oberen” einen Streich gespielt hat. Ich gebe hiermit zu, dass ich es ebenso mit den “Corona-Maßnahmen” gehalten habe, sie – soweit möglich – umgangen habe und es immer noch tue. Es ist – nicht nur, aber auch – dieser Trotzhaltung zuzuschreiben, dass ich mich bisher noch nie getestet habe und mich auch nicht impfen lassen werde. Natürlich primär, weil ich diese Maßnahmen großteils überzogen, in sich widersprüchlich, nicht nachvollziehbar, sinnlos und unwirksam halte.

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