TTIP & CETA: Faul, aber feig

Von | 26. September 2016

(A.UNTERBERGER) Jetzt sind die Freihandelsverträge also mitten in der Innenpolitik angekommen. Dabei haben mindestens 99 Prozent der Österreicher absolut keine Ahnung, worum es eigentlich geht. Die üblichen grünlinken NGOs haben einige unwahre Schauermärchen und Verschwörungstheorien verbreitet. Diese sind vom Boulevard begierig aufgegriffen worden (primär weil dessen Supermarkt-Großinserenten die internationale Konkurrenz fürchten), worauf sich FPÖ und SPÖ einen peinlichen Populismuswettlauf dazu liefern, wer schärfer gegen Ceta und TTIP ist. (weiter hier)

30 Gedanken zu „TTIP & CETA: Faul, aber feig

  1. Nattl

    Für ein Vertragswerk zu sein, dessen Inhalt man nicht kennt, ist schwachsinnig.
    Für etwas zu sein, nur weil die “Gegenseite” dagegen ist, ist ebenfalls ziemlich dumm.

    Freihandel ja, Korporatismus-Knebelverträge nein.

  2. stiller Mitleser

    @ Nattl
    kürzer, präziser und besser kann man´s nicht sagen!

  3. sokrates9

    Wie kann ein Politiker mit Verstand sich selbst kastrieren und teile seiner Gestaltungsmöglichkeiten an abhängige private Schiedsgerichte abtreten?? Freihandel mit tausenden Seiten Gesetzestext fördern zu wollen ist auch völlig absurd!

  4. Fragolin

    Was ich dazu meine habe ich gestern abend schon geschrieben:
    https://www.ortneronline.at/?p=42797&cpage=1#comment-187033
    Gegner dieser Freihandelsverträge als faul und feig hinzustellen ist genau jener Stil Unterbergers, der mich aus seinem Forum vertrieben hat. Präpotenz ist keine Qualifikation.
    Ich hoffe, dem Herrn werdenn weil auf seinem Blog jemand ein urheberrechtlich geschütztes Zitat verwendet hat, ohne Anklage und richterlichen Beschluss sofort die Konten gesperrt und das Vermögen eingezogen, bis er siene Unschuld bewiesen hat – vielleicht wacht er dann auf, dass es sich nicht um Freihandel dreht.
    Aber egal, immer mehr achten nur noch auf den Kampfbegriff und nicht mehr auf den Inhalt, damit bleibt inhaltsleeres Geschwätz inhaltsleerer Jubelperser übrig. Diese Welt implodiert an ihrer eigenen Inhaltslosigkeit. Und am Lautesten jubeln die mit der Inhaltsleere zwischen den Ohren über jedes neu in die Welt gesprengte schwarze Loch und jedes damit geschaffene Vakuum, denn Zweifel und Hinterfragen sind gaga.
    Unterberger hat sehr wahrscheinlich genausoviele Seiten der beiden Konvolute gelesen wie die meisten Jubler darüber – das Nachplappern der Parolen des Propagandisten unseres Vertrauens reicht absolut aus.
    Tja, unser Karlchen ist da nicht allein.
    Das gibts überall.

  5. Historiker

    Hmm, – was soll man tun ? Ich kenne den Text nicht und hab auch ehrlich gesagt weder die Zeit noch Lust mich tagelang mit irgendwelchen trockenen Handels-Papieren zu beschäftigen. Und selbst wenn ich es täte, – könnte ich politisch etwas ändern oder beeinflussen ? Nein. – Bin ich jetzt ein schlechter Österreicher, und habe ich deswegen die angeprangerte Leere zwischen den Ohren ? Wird wohl so sein . . .

  6. Fragolin

    @Historiker
    Nein, die Leere hätten Sie, wenn Sie begeistert für dieses Abkommen trommeln würden, ohne sich mit dem Inhalt auseinandergesetzt zu haben. Auch ich habe bei Weitem nicht alles gelesen, aber die paar Passagen die Wikileaks sei Dank an die Öffentlichkeit gelangt sind haben es mehr als in sich.
    Das zu ignorieren – naja, das meinte ich mit dem Sprengstüffgürtel-Vergleich von gestern.

  7. Falke

    @Nattl
    Genauso schwachsinnig ist es, gegen ein Vertragswerk zu sein, dessen Inhalt man nicht kennt. Der gesamte Text ist in deutscher Sprache online abrufbar.

  8. Christian Peter

    Reiner Propaganda – Artikel.

    ’99 % der Österreicher haben absolut keine Ahnung, worum es bei TTIP und CETA überhaupt geht’

    Das Gegenteil ist der Fall, gerade in Österreich und Deutschland wurde und wird sehr gut über den Inhalt der geplanten Abkommen informiert – das ist ja gerade der Grund, warum etwa 73 % der Bürger und mehr als 80 % der kleinen und mittelständischen Unternehmen diese Abkommen ablehnen.

    ‘Niemand fragt, warum alle früheren Handelsabkommen mit zahllosen Schiedsgerichten bisher völlig unbestritten als positiv bewertet wurden’

    Das hat einen einfachen Grund, bei Freihandelsverträgen mit Ländern mit wenig Rechtssicherheit sind Investitionsschutzklauseln nicht nur sinnvoll, sondern sogar unabdingbar. Ganz anders sieht das bei Abkommen zwischen Staaten mit hoher Rechtssicherheit aus – dabei sind Investitionsschutzklauseln nicht nur überflüssig, sondern sogar schädlich, wie die Erfahrungen zeigten. Erst kürzlich kündigten eine Reihe von Staaten wegen ausufernder Probleme mit klagewütigen (US-) Investoren sämtliche Investitionsschutzabkommen, u.a. Australien, Südafrika, Indien, Brasilien, Ecuador, Bolivien, Argentinien. Politiker, die solche Abkommen mit den USA und Kanada dennoch treffen, müssten hinter schwedischen Gardinen landen, weil die staatliche Souveränität untergraben wird und den Steuerzahlern gewaltige Kosten aufgebürdet werden.

    ‘Niemand weist darauf hin, wie oft österreichische Unternehmen froh waren, Ansprüche vor neutralen Schiedsgerichten bringen zu können’

    Diese privaten Schiedsgerichte sind alles andere als neutral. Deren Beteiligten stehen häufig im einem Naheverhältnis zur Industrie und verdienen gut an den Streitigkeiten. Daher lehnt der deutsche Richterbund in einem Schreiben die EU – Kommission diese Schiedsgerichte bzw. einen öffentlicher Gerichtshof für Investoren (ICS) entschieden ab (welcher TTIP vorsieht), letzterer sei sogar rechtswidrig.

    Staat-Invetor-Klagen können sich außerdem ohnehin nur Großunternehmen bzw. Konzerne leisten, ein durchschnittliches Verfahren kostet etwa 8 Millionen Euro.

    ‘Niemand erwähnt, dass Investitionen aus Nordamerika in Österreich weniger häufig stattfinden, wenn sie nicht durch unabhängige Schiedsgerichte geschützt sind’

    Das ist völliger Unsinn. Die USA sind der größte Investor in den USA und die EU ist der größte Investor in den USA. Etwa 44 % der Investitionen in der EU stammen aus den USA. Weder TTIP und schon gar nicht Investitonsschutzklauseln bieten neue Anreize für Unternehmen, in der EU zu investieren (was Voraussetzung dafür wäre, irgendeinen Nutzen aus diesem Abkommen zu erzielen).

    ‘Niemand wagt es zu sagen, dass sich Rechtsstreitigkeiten in den meisten Ländern über Jahre ziehen’

    So ist das eben in entwickelten Rechtssystemen mit Berufungsmöglichkeiten bei Gerichtsurteilen. Heimische US – bzw. EU – Investoren haben im Falle von Streitigkeiten ebenfalls den ordentlichen Gerichtsweg mit allen Unannehmlichkeiten zu bestreiten, warum sollten ausländische Investoren besser gestellt werden ?

    ‘Es demonstriert eh kaum jemand gegen TTIP und CETA’

    Mehr Widerstand in der deutschen und österreichischen Bevölkerung als gegen CETA und TTIP hat es seit dem Krieg noch nicht gegeben. Erst vor wenigen Tagen demonstrierten in Deutschland mehr als 100.000 Menschen gegen CETA und TTIP, insgesamt gingen bereits Hunderttausende Bürger auf die Straße, um ihren Unmut über die skandalösen und völlig unzumutbaren geplanten Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada zu protestieren.

  9. Christian Peter

    @Falke

    ‘Der ganze Text ist in deutscher Sprach online abrufbar’

    Unsinn. Die offiziellen Texte sind nichts als Vorschläge der EU – Kommission. Über die Vorschläge der USA weiß man gar nichts und auch nichts über die konkreten Verhandlungsergebnisse (von Vertragstexten ganz zu schweigen). Von Transparenz kann überhaupt keine Rede sein. Auch die veröffentlichten geheimen Dokumente von WikiLeaks stellen nur eine Momentaufnahme ehemaliger Verhandlungen dar.

  10. stiller Mitleser

    @ Fragolin
    Unterberger ist ein ausgezeichneter politischer Analytiker, aber kein Wirtschaftsfachmann, sondern Jurist und Historiker. Für die in Ö überwiegenden Betriebsgrößen wäre das Abkommen, nach allem was man bisher weiß, nicht vorteilhaft aber es gibt natürlich auch andre Hoffnungen, Optionen und Interessenslagen, die Unterberger näher stehen. Für Parteinahmen gibt es immer rationale Erklärungen. Und für das Forum dort sind Sie noch viel zu jung!

  11. astuga

    “Supermarkt-Großinserenten…”

    Also marktwirtschaftlich orientierte, internationale Großunternehmen wie die REWE-Gruppe.
    Außerdem ist es naiv anzunehmen, auf der Seite der Befürworter würde man keinen Lobbyismus betreiben.

  12. mike

    http://trade.ec.europa.eu/doclib/docs/2015/july/tradoc_153636.pdf
    damit die Unwissenden wenigstens ein bissl was zu lesen haben. Es gibt natürlich viel viel mehr, man müsste halt Interesse zeigen und seine Infos nicht aus der Krone beziehen. Übrigens, Grundsatz der Grünen: “Inhalt interessiert uns nicht, wir sind einfach dagegen !” scheint hier weit verbreitet zu sein. Alle reden über Dinge, die sie nicht verstehen (wollen), weigern sich aber, sich mit den Inhalten zu beschäftigen.
    Bin neugierig, sollte es mal zu einem FHA mit den Russen kommen, wie die Leute dann reagieren. Wie toll denn das Abkommen sei, wie wichtig, wie genial sich Putin verhält, etc. etc.
    Ich habe übrigens das Unterberger-Forum wegen der eigenartigen Weltuntergangsverschwörer verlassen – und jetzt sind sie beim Ortner gelandet.

  13. gms

    Historiker,

    “Hmm, – was soll man tun?”

    Wie wäre es zum leichten Einstieg mit versuchter Auseinandersetzung damit, was man hier im Forum als explizite Textauszüge mit Nennung der Kapitel und Paragraphen und Links auf entsprechende ausverhandelte deutsche Dokumente bereits ausbreitete?
    Oder warten Sie auf die getschänderte Vertragsfassung in besonders einfacher Sprache, auf den Film zum Buch oder die methaphorische Verbildlichung als Ausdruckstanz, vollführt in Ihrem Wohnzimmer von zwanzig Stripperinnen an einem Tag Ihrer Wahl?

    Man verzeihe die gezielte Übertreibung, aber würde eine Neufassung der Haager-Landkriegsordnung als humanistischer Meilenstein gepriesen, während man zugleich haarklein aufzeigt, wonach laut diesem Abkommen die Folterung von Zivilisten zur Gewinnung kriegsstrategischer Erkenntnisse zulässig oder in manchen Fällen sogar geboten ist, dann käme dessen perpetuierte Mißachtung demselben gleich, was wir aktuell rund um innovative Frääyhantelsapkomen (spelling is correct) erleben.

    “Nein. – Bin ich jetzt ein schlechter Österreicher”

    Was auch immer hier auf dem Herd köchelt — Pudding ohne Milch und Pulver trifft es besser.

    “.. , und habe ich deswegen die angeprangerte Leere zwischen den Ohren ? Wird wohl so sein . . .”

    Jedem steht es frei, Borniertheit wie eine Monstranz vorsich herzutragen und dem wortreich Ausdruck zu verleihen: ‘Hach, was ist doch meine Zeit kostbar und schon mit dem öffentlichen Zerebrieren eigener Ignoranz in Foren restlos ausgelastet.’

  14. stiller Mitleser

    @gms
    ” getschänderte Vertragsfassung in besonders einfacher Sprache, auf den Film zum Buch oder die methaphorische Verbildlichung als Ausdruckstanz”
    you made my day!

  15. Historiker

    Ach @gms, – mit der Lebenszeit ist es so eine Sache. Als strenggläubiger Hedonist geht es mir tatsächlich um den Genuss des Sinnlichen in vielfältigster Weise und in allen Lebensbereichen. Und, ich gebe es zu, Hölderlin oder Rilke sind mir literarisch lieber als bürokratische Texte über TTIP / CETA. Drum fülle ich diese, meine Lebenszeit, in der Regel mit anderem aus als schwarz/weißen Buchstaben auf flimmernden Bildschirmen. Außerdem, was würden wir denn tun, hätten wir nicht superschlaue Nobelpreisträger wie Sie, @gms, die uns tagtäglich mit Inhalten, Fußnoten, und Fußnoten zu Fußnoten, die Welt erklären. Das Gute, wenn auch oft beleidigenden Menschen wie Ihnen (es sei Ihnen verziehen, da nicht ernstzunehmen) ist es doch, dass Sie uns diese widerliche Büroarbeit abnehmen, die wir alle ohnehin nicht machen wollen/würden. – Also, lieber @gms, bitte geben Sie mir Ihren kompetenten Rat für mein sinnenverwöhntes Hirn : Soll ich (innerlich) FÜR oder GEGEN > CETA / TTIP > sein ? Mein schlichtes Gemüt, das mich zwar nicht für wissenschaftliche Preise, aber ansonsten reich und glücklich gemacht hat, vertraut Ihnen in diesem speziellen Fall vollkommen, und ist dankbar für eine einfache Antwort !

  16. gms

    mike,

    ” [Link] damit die Unwissenden wenigstens ein bissl was zu lesen haben.”

    Bewerkstelligen Sie Ihre Aufgeblasenheit mit einer handelsüblichen Fahrradpumpe, oder verwenden Sie den Kompressor von der Tankstelle? Bevor Sie an der aufgelegten Replik basteln: Die Kritiker hier im Blog magazinieren sich nachweislich mit Inhalten auf, sie zitieren verifizierbar aus bereits ausverhandelten Papieren, zeigen explizit mit dem Finger auf die entsprechenden Textpassagen und verzichten auf analogen Bullshit der strunzdummen Linken, die mit ‘ein bissl’ zuckersüßen Hinweisen auf den Beipacktext von der sozialistischen Internationalen zu Karl Marx und dessen “Kapital”, Band 1 bis 5 in der Ausgabe von 1932 glauben, jemand ließe sich davon ansatzweise beeindrucken.

    “Es gibt natürlich viel viel mehr, man müsste halt Interesse zeigen und seine Infos nicht aus der Krone beziehen.”

    Michi, bevor Sie zusätzliches Crack einwerfen: Auch ‘viel viel mehr’ Kugelfischigkeit zum in Abredestellen von Tatsachen verpufft hier effektlos. Sie können aber gerne auch weiterhin wie Monty-Phytons Ritter ohne Arme und Beine damit drohen, dem Gegner heimtückisch mit der Kronen-Zeitung ins Auge zu spucken, wirklich, das ist total OK. Damit sich Sie hier bestens aufgehoben, versprochen.

  17. Reini

    … wie viele Österreicher wussten über die EU bei der Volksabstimmung bescheid??? …
    … dem Volk wurde erzählt das die Milchprodukte fallen und beim Autokauf der Zoll wegfällt!
    … wenn man ihnen damals gesagt hätte das es 2016 500.000 Arbeitslose geben wird!
    … der Schuldenberg um das vielfache ansteigen wird!
    … es keinen Grenzschutz geben wird! usw…
    … würde man die EU aus heutigem Standpunkt wiederwählen?

  18. Thomas Holzer

    @Reini
    Immerhin wird uns heute gesagt, daß die Durchschnittstemperatur in Europa 2100 um genau 2,95789123456789 Grad steigen darf, damit der “Klimawandel” nicht schädlich sein wird.
    Das nenne ich einen Fortschritt 😉

  19. gms

    Historiker,

    “Und, ich gebe es zu, Hölderlin oder Rilke sind mir literarisch lieber als bürokratische Texte über TTIP / CETA. Drum fülle ich diese, meine Lebenszeit, in der Regel mit anderem aus als schwarz/weißen Buchstaben auf flimmernden Bildschirmen.”

    Gestatten Sie die unpoetisch formulierte Verständnisfrage: In welcher Form partizipieren Sie am Zentralorgan des Neoliberalimus? Text-to-Speech, Braille-Drucker? Falls Sie aber einen Sekretär mit dem bidirektionalen Kommunizieren der Postings beauftragen, dann feuern Sie die Niete, denn er läßt Sie wie ein lobotomiertes Fleischbündel erscheinen.

    “Außerdem, was würden wir denn tun, hätten wir nicht superschlaue Nobelpreisträger wie Sie, @gms die uns tagtäglich mit Inhalten, Fußnoten, und Fußnoten zu Fußnoten, die Welt erklären.”

    Vermutlich würdet ‘ihr’, wer auch immer ‘ihr’ seid, für die Sie hier artig den Klassensprecher machen, Hölderlin oder Rilke fragen, was die zu dem meinen, was thematisch hochkommt. ‘Ihr’ würdet einen Sesselkreis bilden und den jeweils linken Nachbarn als Experten behaupten, dessen Stimme für einen selbst Gewicht hat.

    “Das Gute [ist], dass Sie uns diese widerliche Büroarbeit abnehmen, die wir alle ohnehin nicht machen wollen/würden.”

    Sie sind hier nicht der erste, der Unfähigkeit mit Bezug auf ein ominöses ‘Wir’ als Unwilligkeit breitwalzt. Könnten Sie nämlich tatsächlich mehr die beiden genannten Schriftsteller in vertretbarer Zeit verdauen, müßte man Ihnen nicht wiederholt am Schirm flimmernde Metapher von Maultieren und Tränken in den mentalen Käfig werfen.

    “Soll ich (innerlich) FÜR oder GEGEN > CETA / TTIP > sein?”

    Das steht und fällt mit Ihren inneren Vorlieben. Da Sie sich hier wiederholt als intellektuell schmerzbefreiter Fatalist bar jeden äußeren Einflusses outen, stünde Ihnen das Befürworten der Abkommen gut zu Gesicht. Nachdem ergänzend groß in Mode kam, deren Inhalt daran zu messen, wer sich dafür oder dagegen positioniert, könnten Sie kein idealeres Testimonial für die Exzellenz beider Vertragstexte sein. Nichts zu danken, du lächerlicher Troll.

  20. Gerald

    Ich bedaure zutiefst, dass ich das Jahr 2100 nicht erleben werde. Dann könnte ich mir nämlich die geplante Weltumsegelung sparen und in heimischen Gewässern bleiben. Aber bis zu meinem Lebensende wird es hier wohl noch 6 Monate im Jahr kalt und grauslich sein.
    Dafür kümmert mich Ceta recht wenig, tausche einfach Muscheln gegen Essbares?

  21. Rennziege

    26. September 2016 – 15:06 — Historiker
    Ich bin nur noch Zaungast hier. Das Gebrabbel über TTIP und CETA langweilt mich, so redundant und voreingenommen, wie es die große Weisheit zu besitzen vorgibt.
    Ihre Replik auf @gms, den weltweit einzigen Kenner der Weltgeschichte, gefällt mir aber sehr. Natürlich konnte er sich nicht beherrschen, Sie postwendend zu beleidigen, und zwar primitiv; was anderes hat er nicht im Repertoire, der Arme.
    Herzliche Grüße!

  22. gms

    Rennziege,

    “Ihre Replik auf @gms, den weltweit einzigen Kenner der Weltgeschichte, gefällt mir aber sehr.”

    Was daran gefällt Ihnen denn besonders? Die generös gesetzten Blanks vor Frage- und Rufzeichen oder vielleicht die repetitive Verleihung von Nobelpreisen, die wiederum an die von Ihnen originell vollzogenen Lobpreisungen gemahnt?

    Wollte man fundiert raten, nachdem Sie ja beruflich mit geistigem Eigentum zu tun haben, dann ist es seine literarische Selbstverarsche, wenn auch hölzern und aufgesetzt, aber durchaus mit Potential in der Zukunft, mit der er sich als über allem Irdischen schwebenden Bonvianten skizziert, der nach dem täglichen Bad im Geldspeicher Rilke-Gedichte zum Abtrocknen nimmt und hernach dem Butler zuraunt, er möge zwecks Zerstreuung doch mit gedämpfter Stimme irgendwas aus dem profanen Indernetz zitieren.

    Der auf weltmännischen Phlegmatismus gestanzte Hystöriker überzeugte Sie? Nehmen Sie ihn unter Vertrag, er wird garantiert Ihr literarisches Rennpferd werden, egal ob mit oder ohne CETA, denn Postkarten mit Buchstaben drauf kaufen die Leute immer, sei es mit ‘Osterhase’, ‘Weihnachtsmann’ oder sogar mit ‘Historiker’ unterfertigt.

  23. Christian Peter

    @Falke

    ‘Der Vertragstext CETA liegt nur in englischer Sprache vor’

    Alleine daran lässt sich die Abgehobenheit der Politik erkennen, es nicht einmal notwendig zu erachten, den Vertragstext eines derart wichtigen und 500 Millionen Europäer betreffenden Vertrages in die nationalen Sprachen zu übersetzen.

  24. Historiker

    Danke, liebe @Rennziege für Ihr Verständnis für meinen Post über den nicht besonders ehrenwerten @gms, der sich weiterhin in Beleidigungen übt. – Nun, ich erlaubte mir den Spaß und zeigte einige der verschwurbelten Schachtelsätze des Herrn @gms (es dürfte sich wohl um einen Mann handeln, denn gebildete Damen würden sich zu solchen niveaulosen Beleidigungen wohl kaum herablassen) einem befreundeten Verleger und der sagte nur : “Aus jeder Zeile spricht ein frustrierter, komplexbeladener Wichtigtuer, der offensichtlich nur Sätze formulieren kann, die man 2 x lesen müßte, (was keiner tut), um sie zu verstehen, und der für Texte für eine breite Öffentlichkeit völlig unbefähigt ist. In meinem Verlag würde er redaktionell nicht 1 Minute überleben. Schade um die Zeit, – abgehakt.” – Eigentlich ist es schade, dass @gms alles, was es zu sagen gäbe, zerstört, durch sein aufbrausendes, jähzorniges, emotional völlig unkontrolliertes Wesen, das er hier in seiner Anonymität über mehrere Poster täglich ausschüttet, und damit nur Eines erreicht : Sich selbst völlig zu diskreditieren. – Nun, er wird weitermachen, mich und andere weiterhin unflätig beschimpfen und beleidigen, er würde es aber niemals wagen mir dies von Angesicht zu Angesicht ins Gesicht zu sagen, weil er dazu viel zu feige ist und weil er nur aus seinem Versteck heraus, wie eine Moräne, es wagt, seine unterirdischen Angriffe zu starten. – Sei’s drum, – wäre ich ein Psychiater, würde ich der Frage nachgehen, warum er so ist, wie er ist : Hat ihn seine Mutter nicht geliebt ? Hat ihn sein Vater geschlagen ? Wurde er von allen Frauen / Männern verlassen ? Und was es der Fragen halt so gibt, wenn man einem bösen Menschen begegnet . . .
    Tja, und nun noch eine Richtigstellung für @gms : Nein, ich habe keinen Butler, nur einen Gärtner, eine Perle, die meine Villa in Schuss hält und 3 Bankdirektoren, die sich in diversen Ländern um meine Finanzen kümmern. Aber das nur am Rande . . .

  25. Historiker

    An @gms
    “Solltest du tatsächlich ein satisfaktionsfähiges Gesicht haben, dann bring auch deine Urne mit.”
    Sie drohen mir mit dem Tod ?
    Nein, diesem Risiko werde ich mich nicht aussetzen. Es gibt zu viele Psychopathen, und Ihnen ist tatsächlich ALLES zuzutrauen.
    Dass Sie sich nicht SCHÄMEN für derartige Untergriffe und Wortwahl !
    Geht es Ihnen jetzt besser ? Na dann, auf Nimmerwiedersehen . . .

  26. Christian Peter

    Selbst die konservative US – Denkfabrik Heritage Foundation spricht davon, dass TTIP und CETA durch Diktieren von Standards den Freihandel behindere.

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