Türkei: 20% meinen, Charlie Hebdo “bekam, was sie verdienen”

“……..According to an opinion poll conducted in Turkey by the Metropoll research company last month, 56 percent agreed that Charlie Hebdo (which published the caricatures of the Prophet Muhammad) had insulted the Prophet, but said it was wrong for them to be killed. However, 20 percent of respondents said they had “got what they deserved” for insulting the Prophet. Only 16 percent said the Charlie Hebdo killings were an attack on freedom of expression”. (hier)

7 comments

  1. Herbert Manninger

    Und weitere 70% meinten wohl, 100 Peitschenhiebe hätten es auch getan…

  2. Christian Peter

    Ja ja, die Ehre genießt einen hohen Stellenwert in archaisch – muslimischen Gesellschaften. Wenigstens dürften sich die Attentäter nun im Paradies mit 72 Jungfrauen die Zeit vertreiben.

  3. de Voltaire

    Und wie viele meinen hierzulande, sie seien charlie – aber bekämpfen dann ungewollte Meinungen auf der Straße? Mit Aufruf zur, Billigung von oder Inkaufnahme von (mehr oder weniger sanfter) Gewalt?
    Wie sollen also die 20% Türken (und andere) Meinungsfreiheit als echten westlichen Wert erkennen?

  4. Fragolin

    Könnten unsere Politiker bitte zu ihrem Freund nach Istanbul fahren und das dortige Volk aufklären, wie der richtige Islam aussieht? Mit uns versuchen sie es doch auch…

  5. sokrates9

    Fragolin@ich würde gerne mal sehen was mit unsere Musliminnen passiert wenn sie in der blauen Moschee in Istanbul während des Gebetes mal ihre Interpretation der Kuschelislams vorbringen!
    Ein ordentlicher Imam redet nicht einmal mit einer Frau!
    /5% der Österreichischen Muslims sind der Meinung der Koran stehe über dem österreichischem recht! ( Glauben auch schon österreichische Richter(INNEN!) die Ehrenmord unter üblichen ” Hausbrauch” stellen)!

  6. Christian Weiss

    “Und wie viele meinen hierzulande, sie seien charlie – aber bekämpfen dann ungewollte Meinungen auf der Straße?”

    In Deutschland, Österreich und all den anderen europäischen Dreikäsehoch-Demokratien, die nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden sind, stehen sie halt mit den bürgerlichen Freiheitsrechten immer noch auf Kriegsfuss. Wenn einer dieser Pseudodemokraten und -menschenrechtler von Meinungsfreiheit spricht, meint er sicher nicht das Recht Dritter auf eine eigene und vor allem andere Meinung: Auf Spiegel Online ist ein eindrücklicher Filmbeitrag zur ersten Pegida-Demo in Wien zu sehen. Obwohl (oder gerade weil) ich keine allzu grosse Sympathie für die Pegida hege, war ich doch erschrocken, wie wenig die ach so toleranten und auf Vielfalt bedachten Gegendemonstranten von der Versammlungs- und Meinungsfreiheit derer halten, mit denen sie die Weltanschauung nicht teilen. Einer sagte, Leute mit solcher Gesinnung wie Pegida hätten in Wien nichts verloren und relativierte die Meinungsfreiheit dadurch, dass das Pegida-Anliegen in Wien keine Berechtigung habe. Ein weiterer sieht in einem “zivilisierten Land wie Österreich” offenbar auch keinen Grund, um anderen Meinungen eine öffentliche Plattform zu bieten. Richtig zu denken gibt aber die tendenziöse Moderation des Beitrags, bei der von vornweg klar ist, dass hier kein unabhängiger Blick auf die Angelegenheit geworfen wird.
    http://www.spiegel.de/video/erste-pegida-demo-in-wien-5000-gegendemonstranten-video-1553294.html

  7. Der Realist

    @ de Voltaire
    ja, das stimmt, da stellen sie bei einer staatlich verordneten “Gedenkveranstaltung” ihre Betroffenheit zur Schau und fordern von den anderen Toleranz die sie selbst nicht aufbringen, zumindest nicht, wenn es um einen politischen Gegner geht. Von unseren Pseudodemokraten wird ja nur ihre eigene Meinung akzeptiert.

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