Türkei: Gabriel gegen Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen

Von | 29. April 2017

„Die EU-Außenminister beraten in der maltesischen Hauptstadt Valletta über die Zukunft der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. Gabriel verwies darauf, dass selbst in Zeiten der Militärdiktatur die Nato die Türkei nie ausgeschlossen habe….“ (hier)

13 Gedanken zu „Türkei: Gabriel gegen Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen

  1. Christian Peter

    Logisch – nach dem sinkenden Schiff EU kräht kein Hahn, Großbritannien schied erst kürzlich aus, Island zog sein Beitrittsgesuch wieder zurück und auch am Balkan hat die EU mittlerweile an Reiz verloren.

  2. Thomas Holzer

    „….dass selbst in Zeiten der Militärdiktatur die Nato die Türkei nie ausgeschlossen habe….“

    Vergleiche mit früheren Zeiten können auch nach hinten losgehen: Deutschland hat ja das Osmanische Reich auch trotz Armeniergenozid nicht aus dem Militärbündnis der Mittelmächte ausgeschlossen….

  3. sokrates9

    Das ist wahre Demokratie! Erdogan hat ein Referendum zumindest so demokratisch gewonnen als vielle andere VdB ’s in Westeuropa! Jetzt will sich die EU in die Innenpolitik eines Landes einmischen und dort Dissidenten foerdern! Schamgefuehl und Vefstaendnis ueber demokratische Werte ist nicht mehr vorhannden!

  4. stiller Mitleser

    Das Nato-Argument galt den Konservativen (übrigens: wo waren die starken türkischen Nato-Truppen in den Balkan-Konflikten?) und die Unterstützung der Opposition (schon lang vor Erdogan) galt den Linken.
    Nicht Neues unter der Sonne, Herr Pilz.

  5. raindancer

    für mich ist sonnenklar, ich werde das wählen, was Österreich einem EU Austritt näher bringt.

  6. Falke

    Der selbsternannte Außenminister Gabriel tappt von einem Fettnäpfchen ins nächste. Dafür scheint er körperlich etwas abgenommen zu haben 🙂

  7. caruso

    Diktatur, Despotie = ja bis egal; lebendige Demokratie = anschwärzen bis mit Floskeln beglücken.
    Schönes D, schöne SPD.
    lg
    caruso

  8. waldsee

    Schon wieder übersieht der gemeine Bürger die Weitsicht und Weisheit unserer Lenker.
    Wird das nie besser?

  9. Mona Rieboldt

    Falke
    Gabriel hat sich den Magen verkleinern lassen, daher hat er wohl abgenommen.
    Das Militär in der Türkei hat stets die Reformen von Atatürk verteidigt, westlich orientiert und war gegen eine Islamisierung. Als Erdogan das Militär entmachtete mit Verhaftungen und Absetzungen, hat die deutsche Regierung gejubelt und ihm gratuliert. Alles was jetzt passiert bis zur eventuellen Einführung der Todesstrafe durch Erdogan ist auch durch die Zustimmung der deutschen Regierung geschehen.
    Und alles was Gabriel so sagt, muss nicht den Tatsachen entsprechen. Fake News kommen meist von der Regierung und wird durch Presse weiter getragen.

  10. Fragolin

    Nicht nur Gabriel, auch Morgherini hat ganz offiziell vermeldet, dass die Beitrittsverhandlungen weiterlaufen werden.
    Mal ganz ehrlich, Hand aufs Herz: Hat wirklich irgendjemand an etwas anderes geglaubt?

  11. aneagle

    Gabriel ist ein Lichtblick. Ihm fällt sogar noch etwas ein um zeitgerecht VDBs politisches Feingefühl zu unterschreiten. Gar nicht so einfach, das. Ein Labsal, der deutsche Außenminister. Hat er schon in Israel Außergewöhnliches geleistet, schafft er es, noch einen draufzusetzen. Und da gibt es tatsächlich Menschen, die meinen, das Eindrucksvollste, was dieser Mann je geleistet hat, war der Abdruck in der Ledercouch, aus der er sich erhoben hat. Weit gefehlt, ein gut dotierter Außenminister weiß, was Soros wünscht. 😉

  12. mariuslupus

    Was Gabriel sagt entspricht seiner Überzeugung, trotzdem ist es eine Dummheit.

  13. Christian Peter

    Wen interessiert ein vermeintlicher EU – Beitritt der Türkei ? In 10 Jahren wird die EU in der heutigen Form nicht mehr existieren, ein gescheiterter EU – Binnenmarkt, der Massenarbeitslosigkeit brachte (im Süden), Schuldenkrise, Finanzkrise, Flüchtlingskrise und eine Währung die nicht funktioniert – in spätestens 5 – 10 Jahren ist die EU Geschichte.

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