Über diese Sanktionen wird sich Putin höchsten totlachen…

Von | 18. März 2014

“….Bei Licht betrachtet sind die Sanktionen der EU ähnlich furchteinflößend wie eine paar aufblasbare Plastikkrokodile im Kinderschwimmbecken. Ob nun acht prorussische Krim-Führer und 13 zweitrangige Politiker aus Russland nach Europa reisen und dort auf, möglicherweise ohnehin inexistente, Konten zugreifen dürfen oder nicht, wird das Kalkül des russischen Präsidenten kaum verändern. Jedenfalls werden diese „Strafen“ Wladimir Putin nicht davon abhalten, den Anschluss der Krim an Russland zu vollziehen….” (hier)

5 Gedanken zu „Über diese Sanktionen wird sich Putin höchsten totlachen…

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  2. Christian Peter

    Westliche Staaten solle zuallererst Ansprüche auf folgende Außengebiete abmelden :

    Puerto Rico, Nördliche Marianen, Amerikanische Jungferninseln, Guam, Guantanamo-Bucht, Wake, Falklandinseln, Kaimaninseln, Pitcairninseln, Anguilla, Britische Jungferninseln, Gibraltar, Montserrat, Turks- und Caicosinseln, Bermuda, Akrotiri, Dhekelia, St. Helena, Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Reunion, Mayotte, Französisch-Polynesien, Saint-Barthelemy, Saint-Martin, Saint-Pierre, Miquelon, Wallis, Futuna, Neukaledonien, Clipperton, Aruba, Curacao, Sint Maarten, Bonaire, Saba, Sint Eustatius, Penon de Alhucemas, Islas Chafarinas, Velez de la Gomera, u.a.

    und sich erst dann großspurig um Gebietsansprüche von Staaten der östlichen Hemisphäre kümmern.

  3. Der Couponschneider

    @Christian Peter
    Warum sollen das westliche Staaten tun? Der Status von Puerto Rico ist doch recht eindeutig. Wenn es nicht den Amerikaner gehören sollen, wem denn? Die Amerikaner sind zudem so fair und halten Referenden über die Zugehörigkeit Puerto Ricos ab. Wem soll man Puerto Rico zurückgeben? Den Spaniern?

    Oder nehmen wir die Falklands. Diese Inselgruppe ist seit Ewigkeiten in britischem Besitz, die Einwohner sind ethnische Briten und sie haben sich regelmäßig für den Status quo entschieden: Zugehörigkeit zu Großbritannien. Falklands sind geklärt. Und wenn Großbritannien durch ein Referendum Schottland verliert, dann wird Großbritannien dies akzeptieren, weil Großbritiannien demokratische gefestigt ist.

    Gibralter haben Sie auch genannt. Auch bei Gibraltar ist die Sache eindeutig, aber Sie und andere Linke pflegen lieber Ihre antiamerikanischen und antibritischen Ressentiments, anstatt das zu akzeptieren, was die Bevölkerung will. Nur weil Gibraltar an Spanien grenzt, gehört es nicht Spanien. Dann könnte man auch sagen: Polen grenzt an Deutschland, also hätte die Deutschen berechtigte Ansprüche. Argentinien argumentierte damit, die Falklands lägen auf dem Kontinentalsockel und gehöre zu damit irgendwie zu Argentinien. Geile Logik! Was liegt nicht alles irgendwelchen Kontinentalsockeln. Damit können wir uns Deutschen die dänischen Inseln unter den Nagel reißen, Großbritannien ist eigentlich ein Teil Frankreichs und Hitler hatte sogar die Vorstellung davon, dass Deutschlands Ansprüche bis zum Ural hätte. Wer glaubt, Argentiniens Ansprüche auf die Falklands wären gerechtfertigt, stimmt indirekt auch Hitler zu.

    Die Sache in der Ukraine ist eindeutig. Putin ist der Bösewicht, die Abstimmung auf der Krim eine Farce. Die russischen Bewohner der Krim und der restlichen Urkaine mussten nie Nachteile schwerwiegende Nachteile durch die Zentralregierung in Kiew hinnehmen. Was soll also die Einmischung? Eine prorussische Abstimmung auf der Krim könnte man akzeptieren, aber dann müssen gewisse Standards eingehalten werden und die russischen Panzer müssen verschwinden.

    Es bestehen erhebliche Unterschiede zwischen Russlands Ansprüchen und den Ansprüchen beispielsweise Großbritanniens oder Frankreichs. Letztere unterdrücken die heimische Bevölkerung nicht, wenn die überhaupt vorhanden.

  4. Christian Peter

    @Der Couponschneider

    ‘Falklandinseln waren immer britisch’

    weil diese, und die meisten anderen oben genannte Territorien kolonisiert und erobert, militärisch besetzt wurden (fast alle dieser Gebiete wurden zu diesem Zeitpunkt von Einheimischen bewohnt).

    Es kann daher nur eine Möglichkeit geben : Der Westen verzichtet auf alle in der Vergangenheit besetzten Gebiete, erst dann sollte man sich um Gebietsansprüche östlicher Staaten kümmern.

  5. gms

    Couponschneider,

    “Eine prorussische Abstimmung auf der Krim könnte man akzeptieren, aber dann müssen gewisse Standards eingehalten werden ..”

    Welche Standards haben Sie dabei im Sinn? Etwa jenen, daß derartige Abstimmungen im Beisein von Wahlbeobachtern der OSZE stattfinden?
    Hierbei sollten selbst nur oberflächlich Informierte wissen, daß es seitens des Krim-Parlaments mit russischer Deckung das Ansuchen nach eben diesen Beobachtern gab. Die OSZE aber verweigerte dies mit der Begründung, das Ansuchen sei von Regierung in Kiew zu stellen.

    “.. und die russischen Panzer müssen verschwinden.”

    Die Zustimmung zu Sicherheitsbeobachtern der OSZE auf der Krim gab es seitens Russland bereits am 13. März. Zugleich hat keine relevante Quelle darüber berichtet, Krim-Bewohner seien eingeschüchtert oder sonstwie dransaliert worden. Auch die Behauptung, die Stimmzettel hätten die Option einer Nicht-Abspaltung garnicht vorgesehen, entpuppte sich (siehe Hans-Georg Heinrich) als unsinnige Mähr. Angesichts dessen fragt man sich ernsthaft, was etwa eine Angela Merkel geritten hat zu behaupten, die Abstimmung sei illegal und die Krim wäre annektiert worden. Etwas anderes als die Angst vor einer unliebsamen Vorbildwirkung ist schwerlich vorstellbar.

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