Überlassen wir doch Israel einfach der Hamas!

“….Überlassen wir Israel doch einfach der Hamas. Die Experten, die Israel und Gaza nur von Twitter und Facebook kennen, haben ja erforscht, dass die armen Hamas-Leute alle eigentlich nur liebevolle Zivilisten seien. Die schauen ja gar nicht aus wie Terroristen, deckte unlängst ein deutscher Journalist auf. Radikale Islamisten sind sie schon, aber nur weil Israel halt so gemein ist. Die Hamas steht doch auf der Terrorliste der EU, sagen Sie? Was wissen denn die schon? Die sind doch alle nur von dieser “Zionisten-Lobby” gesteuert….” (hier)

7 comments

  1. waldsee

    eines weiß man z.b.in deutschland: lobt und preist man islam.angelegenheiten ,hat man weitgehend ruhe vor den friedliebenden.(vertretern der friedensreligion).

  2. mike

    leider kenn ich auch in meinem Umfeld einige Obergscheiterln, die in überaus kluger Weise die Juden als die üblich Schuldigen ausgemacht haben, die armen Palästinenser würden sich nur wehren. Der Artikel bringt es recht gut auf den Punkt !

  3. Herbert Manninger

    Ängstliche Kriecherei vor dem Islam – getarnt als objektive journalistische Recherche/Respekt&Toleranz.

  4. caruso

    Als ob sich “die Welt” für die Palästinenser interessieren würde! Weit gefehlt. “Die Welt”
    ist nur gegen Israel/Juden, allen Sonntagsreden zum Trotz. Die Sonntagsreden machen
    dem Redner ein gutes Gewissen, einen anderen Zweck haben sie nicht. Heuchler, Angsthasen,
    Rückgratlosen, Denkunfähiger und was alles noch an so schönen Etiketten gibt – daraus
    besteht “die Welt”. – Wie immer: Ehre den Ausnahmen die es ja auch gibt und nicht einmal wenige! Nur sind die anderen stärker und lauter. Auch aktiver. Leider.
    lg
    caruso

  5. aneagle

    1.) Wenn ein einflußreicher Berater des Palästinenserpräsidenten im Kurier vor Religionskrieg warnt(droht?), wissen wir was transportiert wird: die Juden sind schuld. Kommt das bekannt vor?
    http://kurier.at/politik/ausland/naher-osten-warnung-vor-religionskrieg/98.004.231#sthash.jA1X9qsw.dpuf
    2.) Die jährliche EU- Schutzgeld-Terrorapanage von €400 Mill Steuergeld an Gaza
    wäre für die Yezidenprobleme besser ausgegeben.
    3.) Die von den arabischen Reiterhorden vertriebenen Dafourflüchtlinge fragen sich, warum kein einziger Gutmensch ihnen nur ein hundertstel der Aufmerksamkeit schenkt, die Gaza erhält. Sind sie weniger sympathisch oder weniger menschlich oder nur harmloser?
    4.) Kann mir jemand erklären wo die “Schuld der phösen Zionisten” in einer Fülle von gewalttätigen Religionskriegen der arabischen Welt liegt, die prächtig ohne Palästinenserproblem gedeihen?
    5.) Ein Versuch: Im Jahr 2015 gehen alle Öleinnahmen nach Israel statt in die Arabische Welt und man betrachte die Meinung der Gutmenschen nach diesem Jahr.
    6.) Das die Palästinenser nach ihren “Heimstätten” im heutigen Israel zurück wollen, ist eine Mär mangels Alternativangebot, für treuherzige Europäer, die dafür zahlen sollen. Es genügt den Bewohnern von Gaza das zu geben, was die jüdischen Flüchtlinge aus den “religionstoleranten” jetzt judenreinen arabischen Staaten an Geld und Eigentum zurücklassen mußten. Diese Alternative gefällt den Arabern ähnlich wie den Türken Reparationszahlungen an Armenier, sie wird praktischerweise gar nicht erst angesprochen. Besser die Glaubensbrüder verrotten in Gaza und machen die politische Drecksarbeit für den gesamten mittleren Osten.

  6. Thomas Holzer

    Dieser Typ warnt nicht. sondern er droht, ganz unverhohlen, und die europäischen “Beschwichtigungsjournalisten” lassen ihm diese Drohung natürlich ohne Widerspruch “durchgehen”.

    “Und die Angriffe radikaler Palästinenser in Israel, wie erst am vergangenen Montag in einer Synagoge in Jerusalem? “Das sind normale Reaktionen auf diese Politik Israels.”

    Ja, so habe ich mir das schon immer vorgestellt. Unschuldige abschlachten, egal ob mit AK-47, KFZ, Äxten, Messern und was auch immer, ist eine “normale Reaktion”.

    Auch bezeichnend der -natürlich unwidersprochene- Umkehrschluß, daß, wenn alle Muslime alle Juden weltweit(sic!) als Feinde betrachten, dann betrachten auch die Juden alle Muslime als Feinde.

    Und ich dachte, in Österreich gibt es einen sogenannten “Verhetzungsparagraphen”; aber dieser gilt natürlich nicht für alle……..

    Da darf es niemanden Wunder nehmen, daß weder EU-Politiker noch Journalisten in der EU von irgendjemandem ernst genommen werden.

  7. Selbstdenker

    @Herbert Manniger:
    Was den Mainstram in Europa anlangt, handelt es sich meiner Einschätzung nach häufiger um pure Bequemlichkeit und Anbiederung statt “ängstliche Kricherei”:

    Wer antiisraelische Befindlichkeiten äußert, kann sich relativ sicher sein, dass er sich mit minimalen Aufwand die Zustimmung seiner Umgebung erschließt, die sich wiederum aus vielen Leuten zusammensetzt, welche sich – im Sinne des geringsten Aufwandes – auf jene Seite stellen, von der sie glauben, dass sie der Mehrheitsbefindlichkeit entspricht: also pro Palästina.

    Sich einer Mehrheitsbefindlichkeit anzuschließen hat den Vorteil, dass man sich gar nicht erst aufwändig eine Meinung bilden muss zu der man steht. Wer mit dem Strom schwimmt, erspart sich die Recherche belastbarer Fakten, die Denkarbeit und potentielle (argumentative) Konfrontationen in Gesprächssituationen.

    Wieviele Muslime bzw. Juden kennen Sie aus dem persönlichen und örtlichen Umfeld? Es fällt einem stets leichter Leute zu kritisieren, mit denen man selbst gar nichts zu tun hat. Vielfach werden das die Juden sein.

    Wie kritikfähig sind Muslime im Vergleich zu Juden? Wer keine echte Meinung und vor allem keinen Bock auf lange Diskussionen hat, sucht sich einen Gegner aus, der vergleichsweise knapp und unaufgeregt seinen Standpunkt äußert und auf verbale Untergriffe verzichtet. In Sachen nicht vorhandener Kritikfähigkeit heben sich die Muslime ganz markant vom Rest der Weltbevölkerung ab.

    Wer alles zu einer “jüdischen Weltverschwörung” macht, lebt in einer in sich geschlossenen Welt: keine Selbstzweifel, keine Fakten, kein Pro und Contra. Man muss keine Widersprüche auflösen, sondern kann jede widersprüchliche Behauptung mit einer anderen widersprüchlichen Behauptung “untermauern”. Alles ganz einfach. Irrtum ausgeschlossen.

    An sich bräuchte man auf die Mehrheitsbefindlichkeit nicht viel geben, da sie sich verhält wie ein Fähnchen im Wind. Sie zeigt uns allerdings auf welch dünnem Eis die Demokratie eigentlich steht – und dieses Eis schmilzt permanent.

    Die fatalen – geradezu selbstmörderischen – Signale, die die Europäer in die arabische Welt senden, sind mit ziemlicher Sicherheit nur den allerwenigsten Menschen hierzulande bewusst.

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