UK: Der Aufstieg eines Retro-Sozialisten

“Authentisch, bescheiden, prinzipientreu: Außenseiter Corbyn, 66, lehrt das britische Labour-Establishment das Fürchten. Zurück zur Vor-Thatcher-Zeit ist sein Programm.” (hier)

9 comments

  1. Herbert Manninger

    Mit dem käme GB endgültig in der EU an, Euro und Mästen Griechenlands inklusive….

  2. aneagle

    = als würde Hans-Christian Ströbele der Gemeinschafts-Kanzlerkandidat von ROT-rot-Grün gegen Oma-Merkel. Unwahrscheinlich? Na, ich weiß nicht, unwahrscheinlich war die Entwicklung in England auch. Was für ein Glück, dass Sahra Wagenknecht für so etwas zuverlässig zu ehrgeizig ist. Schön, sich bombenfest auf eine Politikerin verlassen zu können, Deutschland dankt.

  3. Selbstdenker

    @Fragolin:
    Es eine Konstante mit der man inzwischen immer rechnen kann: In sämtlichen Entscheidungssituationen schafft es die Politik mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die allgemein schädlichste Variante auszuwählen.

    Meine Methode der Zukunftsprognose habe ich hier schon einmal erörtert:

    Wenn Sie sich bei manchen Themen die rhetorische Frage stellen “Die werden doch nicht etwa…?”, dann können Sie sich die Frage stellen “Nach was sieht es denn aus?” und häufig lautet die Antwort “Doch sie werden!”.

    Der Mensch neigt dazu das offensichtliche Negative solange zu verleugnen, bis es zu spät ist. Diesen Effekt macht sich die Politik unter Zuhilfenahme medial verbreiteter Propaganda häufig zunutze.

    Deshalb liegt man als gelernter Pessimist dieser Tage mit erschreckender Zuverlässigkeit richtig.

  4. Selbstdenker

    @Fragolin:
    Das wirklich dicke Ende kommt aber noch: um die naive Utopie der totalen Gleichheit (nicht: Menschenwürde und Gleichberechtigung!) in Europa zu implementieren, schicken sich diejenigen, die sich “Linke” oder “Progressive” nennen an, Unterschiede (Wohlstand, Bildung, kulturelle Identität, Religion, Geschlecht, etc.) durch massive Inflationierung sämtlicher Werte nach unten zu nivellieren.

    Nach mehreren gescheiterten Anläufen wollen es linke Ideologen noch einmal wissen und sie bzw. ihre radikalisieren Mitläufer haben eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt, die sämtliche Bereiche der menschlichen Existenz umfasst.

    Diesesmal geht es um alles und es ist dazu jedes Mittel recht: Sieg oder Tod. Dass es eine offensichtliche Allianz (“Die werden doch nicht…?”, “Nach was sieht es denn aus…?”) zwischen sehr weit links stehenden Kräften in der gesamten westlichen Welt und dem islamistischen Todeskult gibt, zeigt wie sehr sich beide ideologischen Strömungen inzwischen synchronisiert haben.

  5. Selbstdenker

    @Fragolin:
    Um den Bogen wieder zum Artikel “Der Aufstieg eines Retro-Sozialisten” zu spannen: die Linke fährt in UK eine Niederlage nach der anderen ein und reagiert darauf trotzig mit einer noch linkeren Ausrichtung. Sieg oder Tod. So wie einst beim Bergarbeiterstreik in den frühen 1980iger Jahren.

    Diesbezüglich sollte man sich auch das Verhältnis zwischen Jeremy Corbyn und dem radikalen Islamismus einmal näher ansehen:
    http://www.gatestoneinstitute.org/6103/britain-political-extremists

  6. Fragolin

    @Selbstdenker
    Mich frustriert es ab und zu, dass der Weg so vorhersehbar ist.
    Ich habe ja auch schon länger den Verdacht, dass die Allianz der sich als links und progressiv verstehenden Kräfte mit dem mittelalterlichen Islam aus Ansicht resultiert, dass der Feind meines Feindes mein Freund sein muss. Es verbindet sie doch nichts außer der Hass auf alles Bürgerliche und Freiheitliche, Katholische und Jüdische, Leistungsaffine und Fordernde. Aber das scheint zu genügen um sich mit einer rückwärtsgewandten, primitiven, aggressiven und gewaltaffinen Ideologie ins Bett zu werfen.

  7. Hans Immer

    @ Fragolin:
    Richtig erkannt. Nur daß die Linken dabei übersehen, daß sie sich damit ebenfalls ihr eigenes Grab schaufeln. Sie Iran 1979. Die Kommunisten halfen tatkräftig am Sturz des bösen Schahs mit. Zum Dank wurden sie alle umgebracht.
    Nebenbei ist dieser Typ ein widerlicher, fanatischer Judenhasser. Wie seltsam, daß Die Welt ausgerechnet das in ihrem Artikel vergessen hat…

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