Ukraine kauft Gold für 1 Milliarde Dollar auf Pump

Von | 7. Mai 2014

“A month ago, it was alleged, that Ukraine – under cover of night – loaded its gold reserves onto a plane and shipped them off (for safekeeping) in the US, as the potential price of ‘liberation’. So how ironic that, given the massive gas debts that Ukraine owes to Russia (and prepayments pending), and sizable bond maturities pending, the first thing that Ukraine’s National Bank governor will be buying with his freshly minted loan from the IMF is… buy a billion dollars of gold….” (hier)

5 Gedanken zu „Ukraine kauft Gold für 1 Milliarde Dollar auf Pump

  1. Thomas F.

    Der Goldpreis steigt. Sieht nach einem gelungenen Spekulationsgeschäft aus.
    Als nächstes schlage ich Spekulation mit dem EUR vor. Franz Vranitzky könnte sie dabei telefonisch beraten. Ist allerdings nicht ganz billig.

  2. Rado

    Willkommen Ukraine unter dem Euro Rettungsschirm!

  3. Reinhard

    Von 2011 bis 2013 krachte der Goldpreis um über 30% ein, die letzten Monate bewegte er sich permanent seitwärts. Eine Kursänderung in Richtung Preisanstieg ist kaum in Sicht, außer, ja AUSSER die Ukraine zündelt fröhlich weiter mit Russland um die Wette und treibt den Westen per NATO geschlossenen an den Rand eines atomaren Krieges (wie es ja das erklärte Ziel einiger Spitzenpersonen der demokratisch an die MAcht geputschten bewegungen ist), dann verdienen sich wahrscheinlich einige Leutchen am zu Kriegszeiten steigenden Goldpreis dumm und dämlich.

    Die Spekulation mit vom Russen verbilligt gelieferten und dann schwarz zum vollen Preis weiterverschlitzten Gas, mit der einige Oligarchen und bekanntermaßen auch Oligarchinnen Milliarden gescheffelt haben (das Ringelzöpfchen saß wegen solcher Geschäfte im Knast, nicht wegen ihrer ach so demokratischen Grundhaltung – seltsam, wie sich ausgerechnet die EU, die ja der Steuerhinterziehung den Kampf angesagt hat, jemanden “freikämpfte”, die wegen hunderten Millionen hinterzogenen Steuern eingebuchtet war – sie hieß halt nicht Hoeneß), ist vorbei. Jetzt versuchen wir es mit Gold – der Westen liefert niedrigzinsig Milliarden zur “Rettung” des armen armen Landes und die gleichen Nasen, die schon vorher aus den Gasgeschäften mehr Geld abgezweigt haben, als für die Sanierung des überschuldeten Korruptantenstadels Ukraine notwendig wäre, gehen mit der Kohle fröhlich spekulieren. “Kaufen wir Edelmetalle und treiben wir dann die Welt in globale Kriegsgefahr – das wird ein gutes Geschäft!”

    Anstatt diese Leute, die mit mafiösen Methoden ihren Staat und dessen Volk um Milliarden geprellt haben vor Obamas Drohnen zu jagen und ihr zusammengeklautes Vermögen zur Sanierung des Staates aufzuwenden, schmeißen wir denen noch billiges Geld hinterher, damit sie sich zum dumm und blöd auch noch dämlich und bescheuert verdienen können.

    Der Westen debattiert, ob Schröder mit einen russischen Oligarchen hätte sprechen dürfen, der dubiose Geschäftsmethoden angewendet haben könnte (was für ein Quatsch, die Milliardäre aus dem Windschatten der KPdSU, die vom Bezirksparteisekretär und Geheimdienstinformant zum Milliardär aufgestiegen sind, haben sich das allesamt mit “dubiosen Geschäftsmethoden” unter den Nagel gerissen, frei von jedem Konjunktiv) und macht gleichzeitig einer milliardenschweren Gasoligarchin den Hof, deren Geschäftspraktiken ebenso die Bezeichnung “dubios” verdienen und die ihren schönsten feuchten Traum in der atomaren Ausrottung ganzer Völker sieht.

    Leider wird die EU in wenigen Tagen die ihr zustehende Watschen für das wiederholte Hinausschmeißen von Steuermilliarden zur Bereicherung irgendwelcher regionaler Extremisten, Despoten und dubioser Geschäftsleute nicht bekommen, da sei die Wahlarithmetik vor. Also wird es weitergehen und wir Deppen gehen malochen und liefern unser Geld beim Staat ab, damit griechische und spanische Banker ruhig schlafen können und ukrainische Oligarchen weitere Milliarden scheffeln können. Das Anlegen eines einzige Euros oder Dollars der angeblich ach so notwendigen Hilfsmilliarden in Spekulationsmasse müsste logisch zum sofortigen Einfrieren sämtlicher Hilfsleistungen führen. Wird es aber nicht, solange die an die Macht geputschten Sprechmuscheln der Oligarchen immer schön brav vor einer blauen Fahne mit Sternchenkranz posieren.

    Als Besitzer von ein paar Unzen Gold würde mich eine Preissteigerung durchaus interessieren. Trotzdem wünsche ich mir fast, der Preis fällt ins Bodenlose. Obwohl – wahrscheinlich muss die EU, also wir, dann wieder schnell “Hilfe” für das arme Land anbieten…

    Ansonsten bleibt mir nur die Frage, welche der folgenden Möglichkeiten zu dieser Steuergeldverbrennung führt:
    – Komplette Ahnungslosigkeit und Dämlichkeit des gesamten degenerierten Partei-Hochadels Europas
    – intensive Verbandelung mit den Geschäften der Oligarchen
    – simple Bestechung
    – Bosheit gegenüber jenen Leuten, die daheim nichts mehr von ihnen wissen wollten und sie deshalb nach Brüssel abgeschoben haben
    – Hoffnung auf anderweitigen persönlichen Vorteil
    Wahrscheinlich ein Mix aus Allem.

  4. Thomas Holzer

    Und vor ein paar Wochen wurden -angeblicher Weise- 42 Kg Goldbarren, welche -angeblicher Weise- in einem Haus eines abgetretenen Ministers gefunden wurden, schnurstracks in die USA ausgeflogen………………….

    interessante Zeiten, in EU-Europa und der Ukraine 🙂

  5. herbert manninger

    > Reinhard: Sie bringen´s auf den Punkt!

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