Umfrage: Grüne in Deutschland erstmals vor CDU/CSU auf Platz 1

Nach der Europa-Wahl haben die Grünen im Bund einer Forsa-Umfrage zufolge erstmals die Union überholt. Sie wären mit 27 Prozent (plus 9) stärkste Kraft und einen Prozentpunkt vor der Union, wenn jetzt Bundestagswahl wäre.Die SPD stürzt ab auf ihren niedrigsten jemals bundesweit gemessenen Wert (12 Prozent, nur einen Punkt vor der AfD). mehr hier

10 comments

  1. Selbstdenker

    So schlecht ist das gar Ergebnis gar nicht: die SPD liegt bereits bei 12% und wird demnächst einstellig sein.

    Für die Wahl in Österreich im September prognostiziere ich folgendes: SPÖ unter 20% und FPÖ unter 15%.

  2. Herbert Manninger

    German Angst wird eben von den Grünen souverän
    bewirtschaftet. Der Weltuntergang in 11 Jahren muss verhindert werden!

  3. sokrates9

    Verstehe nicht warum sich die rechten Pareien nicht trauen einmal sachlich gegen den CO2 Nonsens, eine Kernforderung der Grünen, vorzugehen. Bei echter Reduktion würde jeder deutsche Haushalt mit mehr als 400.-€ belastet, zuzüglich Einschränkung Mobilität, Änderung des Nahrungsmittelkonsums! Das maximal mögliche Ergebnis: Den Deutschen / Europäern gelingt es durch 75% CO2 Reduktion das zu kompensieren was die Chinesen pro Jahr zusätzlich in die Luft blasen!Auswirkung auf Weltklima: Null , basierend auf der Falschen? Annahme dass C02 wirklich Klimaauslösend ist

  4. Namor

    Die Grünen sind eine gemachte Partei. In jedem deutschen Medium überrepräsentieren und das noch in völliger Hingabe. Egal ob im SPD dominierten rechtlichen Rundfunk oder der Madsackgruppe (2014 700 Mio € Umsatz), egal ob im CSU totalen BR-Funk oder der CDU-nahen Springer-Gruppe oder der noch näheren Bertelsmann-Gruppe. SPD Pressesprecher wechseln ohne Aufsehen in den Vorstand des Journalisten-Verbandes. Der Staat füttert die “Neuen Medienmacher”, füttert die Zeitungen mit Dauerwerbung durch die Flüchtlingskrise (Exkurs: die permanente arabische Werbung für Monster-Erdbewegungsmaschinen koinzidierte auch überraschend), füttert mit Exklusivinformationen (Welt hatte die mit Spannung erwarteten Kriminalitätsstatistik Tage exklusiv, samt Auswertungstext vom Amt). Etc. Etc.

    Da braucht es dann Achgut, damit jemand eine Maturantenstatistik (schwer ist das nicht) erstellt und die Überpräsenz der Grünen absolut und in Personen (beide Spitzen der Grünen belegten damals Platz 1 und 2) bei den Hauptabendnachrichten und den Polit-Talkshows fest hält.

    Alles eine riesige Farce, warum kann/muss ich mich fast vier Jahre nach 2015 nur immer noch so fassungslos darüber aufregen? Wohl weil: Es gibt kein richtiges Leben im Falschen.

  5. Selbstdenker

    @FDominicus:
    Ist zwar off-topic, aber ich möchte mich für diesen Beitrag bei Ihnen bedanken:
    https://www.q-software-solutions.de/blog/2019/06/die-neuen-sozialisten/

    Im Grunde genommen wird das Konzept freedom to gegen das klassisch-liberale freedom from ausgespielt. Dem Formaleigentümer bleibt das Risiko, die Kosten und das Vergnügen mit den Anmassungen einer anonymen Masse fertig zu werden, der die Politik das Blaue vom Himmel verspricht.

    Die neuen Sozialisten haben kein Problem mit Big Business gemeinsame Sache zu machen: je zentralisierter die Wirtschaft ist, desto leichter fällt es ihnen andere zu kontrollieren und die Wertschöpfung anderer abzusaugen. Statt die Früchte der eigenen Leistungen gibts dafür eine Schüssel mit “Gratis”-Obst in der Kantine.

    Siehe auch: der “Plan A” von Kern, der Unternehmen umso stärker belastet hätte, je kleiner sie sind.

    Über “Corporate Social Responsibility” unterstützt Big Business den Ausbau vom Nanny-State; der Staat räumt im Gegenzug mit Regulierungen, Förderungen (auf die es keinen Rechtsanspruch gibt) sowie kreativen Besteuerungsmodellen die KMUs aus dem Weg und sorgt dafür, das die Schäfchen nicht vom Hof der Feudalherren ausbüchsen.

    Zusammengefasst: die “neuen” Sozialisten sind wie die alten Feudalherren und – zumindest aus ökonomischer Sicht – Faschisten.

  6. Johannes

    Da ist noch Luft nach oben 😉
    Es wird interessant werden wenn grüne Fundamente mit marktwirtschaftlichen Notwendigkeiten korrelieren.

    Wenn Grüne plötzlich vor der Wahl stehen die Arbeitsplätze bei Mercedes, Audi, VW zu sichern und draußen vor der Tür des Parlaments stehen tausende Jugendliche die Grün gewählt haben und nun erwarten das Gretas Diktion zu gelten hat.

    Es wird interessant sein wenn Grün regiert und sich entscheiden muss zwischen jugendlichen Wählern die sie mit Klimaversprechungen gewonnen haben und den Arbeitern in den Werken der Industrie die, man will man sein Versprechen halten, entlassen muss. Nein nicht entlassen man muss nur Millionen von Menschen so umschulen das sie in Green-Jobs ohne Co2 Abdruck ihr Geld verdienen.

    Es wird interessant, ich möchte nicht in der Haut der Grünen stecken wenn diese Fragen dann für die Partei real werden.

  7. sokrates9

    Gegen Ideologien kann man schwer argumentieren, gegen Klimaforderung und Ziele sehr wohl! Warum traut sich das keine Partei? Weil man ohne wissenschaftliches querchecken die Klimaziele und die vereinbarten Sanktionen akzeptiert hat??

  8. FDominicus

    @Selbstdenker “Im Grunde genommen wird das Konzept freedom to gegen das klassisch-liberale freedom from ausgespielt. Dem Formaleigentümer bleibt das Risiko, die Kosten und das Vergnügen mit den Anmassungen einer anonymen Masse fertig zu werden, der die Politik das Blaue vom Himmel verspricht. ”

    Leider genau das. Der Bauer soll doch bitte “Biofleisch” produzieren, keine Mineraldünger nehmen und mit der Hacke “Unkräuter” angehen oder aber als edle “Wildkräuter” hegen und plegen. Aber wehe bei der Gerste ist dann eine Verunreinigung. Oder vorschriften wieviel man zu düngen hat aber wehe wenn dann das Nitrat den Grund und Boden des Bauern verlässt. Oder bauen Sie mal. Machhen Sie das auf einem Grundstück was Ihnen gehört aber nicht als Baugebiet ausgewiesen ist – viel Glück. Oder noch besser Sie kaufen ein Grundstück, ist es damit getan? In D natürlich nicht sondern jedes Jahr gibt es dann Grundstuer ach ja und dann lassen Sie uns mal über Abwasser “nachdenken” … – oder wir lassen es. Ich wollte ja nur ein paar Beispiel “anführen”….

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