Und dafür sind NATO-Soldaten gestorben?

“…..Zwölf Jahre nach dem Sturz der Taliban will die afghanische Regierung zum Strafrecht der Extremisten zurückkehren: Ehebrecher sollen wieder gesteinigt werden. Das Justizministerium in Kabul hat einen entsprechenden Gesetzentwurf ausgearbeitet….” (SpOn)

16 comments

  1. FDominicus

    Frei nach Werner – besser iss dasss….
    Wir liberalen Spinner haben ja immer nur gesagt, dieser Krieg ist völliger Schwachsinn. Ich denke mal q.e.d.

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  3. Christian Weiss

    Der Afghanistanfeldzug hat ähnlich wie der so viel gescholtene Irakfeldzug des George Walker Bush wenigstens eine Frontverlagerung gebracht. Man musste den Terroristen, den Terrorunterstützer, den Terrorbefürworter und den Terrordulder Handlungsfähigkeit demonstrieren. Wenn keine Reaktion auf die Anschläge in New York erfolgt wäre und man die späteren Anschläge von Madrid und London einfach so hingenommen hätte, wer weiss, in welcher Lage die westliche Welt heute wäre.
    Wer den Taliban kein Feuer unter dem Hintern macht, dessen Popo wird bald selber heiss.

  4. Thomas Holzer

    Das Einzige, was Afghanistan- und Irakkrieg gebracht haben, war und ist eine noch größere Instabilität in der gesamten Region.

    Sollte dieses Strafrecht wirklich Gesetz in Afghanistan werden, dann bin ich schon auf die Reaktionen des “Westens” gespannt, wenn nach Unterfertigung des “Sicherheitsvertrages” die ersten Steinigungen “unter den Augen von GI’s” stattfinden werden

  5. herbert manninger

    Grüne und Sozialisten hetzten deutsche Soldaten in den Tod, und die Überlebenden werden daheim sowieso als Mörder gebrandmarkt. Eine verlogene, verkommene Bande.

  6. Rennziege

    26. November 2013 – 17:07 — herbert manninger
    Wie recht Sie haben! “… und die Überlebenden werden daheim sowieso als Mörder gebrandmarkt. Eine verlogene, verkommene Bande.”
    Ein Bundeswehr-Offizier schreibt dazu, sehr lesenswert:
    http://www.zeit.de/2013/48/soldaten-deutschland
    … seltsamerweise in der “Zeit”, di8e ansonsten ganz anders tickt.

  7. Reinhard

    NATO-Soldaten sind für den Verlauf von Öl-Pipelines gestorben. Egal, welches (Un-)Recht für die Zivilbevölkerung dort gilt, die sind doch vollkommen egal, wichtig ist nur, dass nicht die erklärten Gegner des Westens Zugriff auf die Pulsadern des Ölflusses besitzt.

    Einem deutschen Präsidenten wäre diese Wahrheit fast herausgerutscht, deshalb wurde er aus dem Amt geschossen…

  8. FDominicus

    Ich wiederspreche Ihnen hier liebe Rennziege. Die Kommentatoren treffen es sehr genau. Kein Soldat hätte sich für Afghanistan melden dürfen, dieser Legende von der Verteidigung der Demokratie dort untern ist nur eine eine ganz dicke Lüge. Es soll jetzt wieder die Scharia eingeführt werden, diese ist unvereinbar mit einem “normalen” Rechtsystem, dort sind alle Gewalten in einer Hand. Gott hat geschrieben und seine “Stellvertreter” führen aus.

    Jeder Soldat der sich geweigert hat und gesagt hat, dieser Krieg ist ungesetzlich bekommt mein Hochachtung, der Schreiber war dort und glaubt dazu noch er hätte seinem Amtseid “gedient”.

    Er führt als Beispiel die Befreiung Deutschland durch Soldaten an. Das ist leider ein unzulässiger Vergleich, hier gilt (zumindest auf dem Papier aber auch im Rechtsystem (noch) demokratische Konzepte) aber in Afghanistan sieht es nicht danach aus. Nach der Logik des Autors müssten wir unsere Soldaten immer noch darunter zum krepieren schicken. Denn Demokratie ist dort nicht in Sicht.

    Soldaten die einen Krieg eröffnen sind nun mal Agressoren und nicht Verteidiger. Wurde Deutschland von afghanischen Milizen angegriffen? Nein somit ist es ganz klar dort unten war er kein Soldat sondern ein Agressor und da beißt keine Maus ein Faden ab.

  9. Behaimb

    @manninger
    “Grüne und Sozialisten hetzten deutsche Soldaten in den Tod …”

    Haben Sie eigentlich schon mitgekriegt, dass nun einige Jahre CDU und FDP regiert haben? Hat Frau Merkel den deutschen Abzug beschleunigt? I dont believe so.

  10. Reinhard

    @Behaimb
    Dass manche die Wahrheit so schlecht vertragen.
    Es war ein deutscher Außenminister, der noch wenige Jahre vor seinem Amt aggressiv gegen Uniformierte demonstriert und Soldaten als Mörder bezeichnet hat, der deutsche Soldaten in den ersten Aggressionskrieg seit WWII geschickt hat. Punkt.
    Das können Sie durch Merkels Handeln relativieren versuchen wie Sie wollen, Merkel hat sich wenigstens nicht als Friedensengel und Pazifistin deklariert sondern immer für mitlitärische Befriedungseinsätze gestimmt, sogar im Fall Irak, als ihr roter Amtsvorgänger entrüstet ablehnte (als ob der Irak demokratischer war als Afghanistan – er war nur wirtschaftspolitisch uninteressant für D).
    Dass die Linken immer noch so empfindlich reagieren, wenn man sie auf die Widersprüche zwischen Wort und Tat hinweist, die bei denen ja nunmal der Normalfall sind, erstaunt immer wieder…

  11. Behaimb

    Niemand hier nimmt Grüne und Sozis in Schutz, aber trotzdem darf man Merkels und der CDU Rolle im endlosen Afghanistan-Einsatz in Frage stellen? Sie, Merkel, ist halt ebenso Geisel der USA in treuster Vassallität wie zuvor die Regierung Schröder. Unterschied: Eben keiner!

  12. Reinhard

    Doch, ein Unterschied: Merkel hat nie ein Hehl daraus gemacht, auf welcher Seite sie steht. Wer sie wählt, weiß, wessen Interessen sie vertritt. Die grünen Moralapostel und ihre baumumarmenden Öko-Fundis hatte aber bis Joschkas Aktion keiner im Verdacht, deutsche Soldaten zu einem Angriffskrieg in die Welt zu schicken, um die westliche Versorgung mit vorderasiatischem Erdöl abzusichern. Auch die linke Verlogenheit kennt immer wieder neue Spitzen.

  13. Rennziege

    27. November 2013 – 07:02 — FDominicus
    Ihren Widerspruch in allen Ehren, lieber FDominicus, aber auch ich betrachte die sinnlosen Irak- und Afghanistan-Expeditionen als groben Unfug in jeder Hinsicht. Und “Soldaten, die einen Krieg eröffnen”, wie Sie meinen, gibt es nicht; sie gehorchen den Befehlen ihrer Regierungen.
    Der gelinkte “Zeit”-Artikel wurde von einem deutschen Soldaten geschrieben, der seine Haut im Osten zu Markte trug und dafür zu Hause bespuckt wird. Darum ging’s auch mir.
    Herzliche Grüße!

  14. Behaimb

    @Reinhard
    Reallpolitik ist oft was anderes als sich Fundis voirstellen, das gilt für Linke genauso wie für Rechte, wenn man sich Merkel überhaupt als rechts vorstellen kann. Auch ihre Ausßenpolitik war alles andere als konsistent (Libyen, Westerwelle etc.). Wie üblich treiben Sie die Unterschiede zwischen rechts und links wieder mal auf die Spitze, der ist nicht so groß wie sie gern oder auch die Linken selbst es hätten.

  15. FDominicus

    @Rennziege. Nun wenn die Soldaten trotzdem gehen nenne ich das Kadavargehorsam. Sie haben den Teil in dem ich schrieb, ich halte zu jedem Soldaten der gesagt hat ich gehe dort nicht hin weil es ganz klar und offensichtlich dem Grundgesetz wiederspricht.

    Mit Ihrer Einstellung können sich alle Soldaten der Welt immer herausreden. “Wir wollten ja nicht, sind aber “hingeschickt” worden”. Nein so geht das nicht. Unrecht bleibt Unrecht und diese Kriege dort unten haben mit Recht gar nichts zu tun und schon gar nicht mir “Kampf für die deutsche Demokratie”.

    Der Mann ist gegangen und daher hat er sich verdient verachtet zu werden. Gehorsam ist kein Argument zum Begehen von Verbrechen.

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