Und dann die nächste Frage: Wer wird geimpft?

(ANDREAS UNTERBERGER) Fast die ganze Menschheit wartet auf ein und dasselbe Produkt: auf einen Impfstoff, der sie aus der Corona-Geiselhaft befreit. Wir alle ignorieren die Zweifel der Pessimisten, ob es einen solchen überhaupt geben wird, obwohl auch bei vielen anderen Erkrankungen wie Aids/HIV trotz jahrelanger Suche noch nie ein Impfstoff gefunden worden ist.

Wir alle hoffen lieber mit den Optimisten, dass zumindest einer der rund 80 verschiedenen Impfstoffe, die jetzt global erforscht werden, das Problem lösen kann. Jedoch: Wenn das gelingt, tauchen sofort die nächsten Megaprobleme auf. Wer soll überhaupt als erster geimpft werden? Alte, Junge, Risikogruppen mit Vorerkrankungen, Politiker, Gesundheitspersonal, die Reichen? Bis auf ein paar verschrobene Impfgegner werden ab Verfügbarkeit jedenfalls acht Milliarden nach der Impfung schreien. Das ist verständlich – aber unerfüllbar. Denn auch nach einem Forschungsdurchbruch wird es noch lange dauern, bis genug Impfstoff vorhanden ist.

Das werden heftige politische Verteilungskämpfe in jedem Staat. Noch viel explosiver ist aber davor die Entscheidung: Welcher Staat wird überhaupt in welchem Ausmaß beliefert? weiter hier

13 comments

  1. astuga

    An und für sich absolut kein Impfgegner bin ich bei Covid ausnahmsweise gerne verschroben.
    Herr Unterberger darf aber gerne bei einem neuartigen nicht ausreichend getesteten Impfverfahren (Rna-Impfung) Versuchskaninchen spielen.
    Ich bin ja tolerant.

  2. Sokrates9

    Eigenartig:Da wird immer dargestellt wie viele Menschen erkrankt und wieder genesen sind ergibt o,3%Tote,und ca 20.000 Infizierte;.Was sagt das aus?Wie viele erkranken und gesunden an Grippe pro Jahr? 500.000? 1 Mio? 20.000 erkrankt-100.000 von Experten errechnete Tote in Österreich? Beweis über Qualität der Prognosen?

  3. Weninger

    Typischer Jammerartikel von Herrn U. Viele Jahre gibt es schon Grippeimpfungen und obwohl allein in Ö jährlich je nach Schwere der Grippewelle durchschnittlich +/-2000 Menschen dran sterben, interessiert eine Impfung dagegen kein Schwein außer ein paar Pensionisten. Natürlich auch weil der Impfschutz aufgrund der Muattionen sowieso nie 1000% ist.

  4. Hatschi Bratschi

    Durchschnittlich stirbt einer von 10.000 Geimpften an Komplikationen, als Folge der Impfung. Das hieße: Bei rund 8.000.000.000 Menschen, die derzeit diesen Planeten – und mittlerweile sogar dessen Orbit – rücksichtslos ausbeuten, vermüllen und verwüsten, gäbe es eine weltweite Sterberate von bis zu 800.000 Menschen. Sogar Bill Gates nickt diese Prognose mit gesenktem Kopf ab. Dazu kommt das Risiko eines kaum ausreichend erprobten Husch-Pfusch-Impfstoffes, dessen Zulassung auf Druck der Pharmaindustrie rasch durchgepeitscht wird. Nein, Hr. Unterberger, ich möchte nicht bei den Ersten sein, die geimpft werden.

  5. astuga

    @Sokrates9
    Laut aktuellen Daten der nationalen US-Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control) in den USA liegt die Todesrate dort sogar noch niedriger.
    Womit auch andere und zuvor umstrittene Analysen wie von Dr. John Ionnidis an der Stanford University erneut bestätigt wurden.
    Die Mortalität liegt demnach bei Infizierten bloß bei 0.26 %
    Und bei jenen mit Symptomen bei 0.4 %
    Rechnet man die Sterbefälle in Alters- und Pflegeheimen heraus, dann sind es lediglich 0.1 %
    Und vier kanadische (!) Epidemiologen haben berechnet, dass die Wahrscheinlichkeit bei den über 65-jährigen an Covid-19 zu sterben pro Million Einwohner dort in etwa so hoch ist die die Wahrscheinlichkeit einen tödlichen Verkehrsunfall im selben Zeitraum zu erleiden.

    https://www.zerohedge.com/health/cdc-confirms-remarkably-low-death-rate-media-chooses-ignore-covid-19-realities
    Klar ist aber auch, dass man mit mangelhaften Testmethoden, fragwürdigen Diagnosen, wie auch mit falscher oder gar unterlassener Behandlung und Pflege (siehe Altersheime in Schweden) die statistisch erfassten Todesfälle in die Höhe treiben kann.

  6. astuga

    Ergänzend…
    Damit liegt man im Bereich der Heinsberg-Studie von Prof. Streeck aus Deutschland.
    Dort lag die nachgewiesene Mortalität Erkrankter bei 0.37 %, und je nachdem wie hoch man die Dunkelziffer Infizierter ohne Symptomatik ansetzt, würde sie auch dort noch darunter liegen.

  7. Falke

    @Hatschi Bratschi
    Genau diese Aussage von Bill Gates habe ich auch gehört: Es sei zu erwarten, dass es bei einer Durchimpfung der Weltbevölkerung hunderttausende Impftote geben würde; das wären dann wesentlich mehr, als bisher an COVID-19 überhaupt gestorben sind.

  8. GeBa

    Als ich Kind war gab es die “auomatische” Impfung in der Schule gegen Pocken, wir alle haben noch die Narben am Oberarm, aber ich denke das war ok, das war damals schon ein bewährter Impfstoff. Als Erwachsene hätte Ich hätte ich mich NIE gegen Grippe impfen lassen, erstens habe ich nie Fieber also nie eine Grippe sondern häöchstens eine Verkühlung und ich kenne genug, die diese Impfung unbedingt wollten und dann an einer Verkühlung statt 2 Wochen 2 Monate herumlaborierten.
    Und gegen Corona – SICHER NICHT!

  9. seerose

    Diesmal liegt Herr Unterberger aber falsch. Ich lasse mich freiwillig gegen Nichts impfen, ausser gegen Tetanus. Zuviele Impfschäden gibt es in unseren Familien. Ich bin doch nicht lebensmüde.

  10. Otto mosk

    die maskenpflicht ist in einer demokratie wie eine massenvergewaltigung. und eine impfflicht wäre Vergewaltigungsfaschismus. ich würde mich notfalls einsperren lassen bevor ich zwangsgeimpft lassen werde.

  11. astuga

    Eine der Personen die maßgeblich darüber entscheiden, ob und wann die ersten Impfversuche mit einer neuartigen Rna-Impfung gegen Covid stattfinden ist Christine Grady.
    Gelernte Krankenschwester und Vorstand der Bioethik-Kommission des National Institutes of Health Clinical Center.

    Ach ja, zufällig auch die Ehefrau von Anthony Fauci, führender Kopf der Coronavirus Task Force des Weißen Hauses.
    Großer Fan von Bill Gates und der WHO, und mit beiden vielfältig verbunden.
    Was kann schon schief gehen…

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