Und das nennen sie Journalismus?

Von | 19. November 2017

“Böse, böse Offshore Companies? Welche Regierung, die an ihre lieben Steuern denkt, ist nicht empört? Kurz, die Journalisten prangern an, was die Regierungen genauso stört. So werden Journalisten zu Hofschranzen, sie schreiben, was die Regierungen insgeheim schon immer von ihnen erwünscht haben. In einer Zeit, da so viele staatliche Geheimdienste sich der Medien bedienen, indem sie diese füttern, ob mit richtigen oder falschen Informationen, muss sich jeder Journalist bei der Recherche immer wieder diese einfache Frage stellen: Wenn ich das aufdecke, wen treffe ich? Sind es die Mächtigen oder jene, die von den Mächtigen bekämpft werden?” (weiter hier)

3 Gedanken zu „Und das nennen sie Journalismus?

  1. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel: “Es ist der Konformismus von Leuten, die sich für besonders selbstständig und mutig halten, was uns Bürgern zu denken geben sollte.”

    Wie wahr, wie wahr; am Konformismus aber werden sie auch langfristig scheitern; und nicht nur sie, sondern auch die Politiker

  2. Falke

    Dass 90% (oder mehr) der Journalisten das schreiben, was die Regierungen gerne möchten (oder wohl eher vorschreiben), haben wir doch wohl zur Genüge in den letzten zwei Jahren angesichts der sogenannten Flüchtlingskrise erfahren.

  3. bill47

    Laut Prof. Rainer Mausfeld ist es die Aufgabe der Presse, vom realen Geschehen abzulenken, wenn die Politik im Dunklen handeln will. Ein klares Beispiel ist wohl die “Krise um Katalonien”, die ja, wie inzwischen “geleakt” wurde, doch eine Zeitlang erfolgreich von einem Korruptionsskandal in der spanischen Regierungspartei abgelenkt hat.

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