Und das sind die wahren muslimischen Helden

Von | 20. Juni 2016

“Der Islam, warnte der Bestseller schreibende algerische Romanautor Boualem Sansal, wird die europäische Gesellschaft “aufsprengen”. In einem Interview mit deutschen Medien malte dieser mutige arabische Schriftsteller eine Vision Europas, das vom radikalen Islam unterjocht ist. Nach Aussage von Sansal richten sich die Terroranschläge in Paris und Brüssel gegen den westlichen Lebensstil: “Sie können nicht einmal die schwachen arabischen Staaten besiegen, also müssen sie den Westen dazu bringen sich selbst zu zerstören. Sie wollen die Gesellschaft spalten, und sie wissen: Wenn ihnen das gelingt, fällt sie ganz von allein in sich zusammen.” Sansal, der Morddrohungen erhalten hat, gehört zu der rapide anwachsenden Armee muslimischer Dissidenten. Sie sind die beste Befreiungsbewegung für Millionen Muslime, die danach streben ihren Glauben friedlich zu praktizieren, ohne sich den Diktaten der Fundamentalisten und Fanatiker zu unterwerfen. Diese muslimischen Dissidenten verfolgen Gewissensfreiheit, interreligiöse Koexistenz, Pluralismus in der Öffentlichkeit, Kritik am Islam und Respekt vor dem allgemeinen Recht. Für die islamische Welt könnte ihre Botschaft niederschmetternd sein. Das ist der Grund, dass die Islamisten …. (weiterlesen hier)

19 Gedanken zu „Und das sind die wahren muslimischen Helden

  1. Thomas Holzer

    “………….gehört zu der rapide anwachsenden Armee muslimischer Dissidenten.”

    Natürlich gib es sie, die Kritiker aus den eigenen Reihen, deswegen aber gleich von einer “rapide anwachsenden Armee” zu schreiben, ist genauso verblendet und naiv, wie die von westlichen Pseudointellektuellen und Journalisten herbeigeschriebene und hochgejubelte Demokratisierung im Zuge des “arabischen Frühlings”.

    Die Tragik für diese Kritiker besteht “nicht so sehr” darin, daß sie von ihren Glaubensbrüdern an Leib und Leben bedroht werden, sondern daß ihnen, zusätzlich und vor allem, von linken Pseudointellektuellen aus Westeuropa lautstark jegliche Kenntnis der von ihnen kritisierten Verhältnisse abgesprochen wird und sie geradezu als “Allahseibeiuns” verteufelt werden.

  2. Calderwood

    Mit dem Islam ist es so ähnlich wie mit dem Nationalsozialismus: in idealtypischer Form ist er absolut zivilisationsfeindlich. Und wenn man ihn so stark verwässert, daß man friedlich mit ihm koexistieren kann, dann sollte man ihn anders nennen, denn große Ähnlichkeiten mit dem, wofür dieses Wort steht, hätte er dann nicht mehr.

  3. Fragolin

    Und jetzt die 1-Million-Riad-Frage an unsere Politikermarionetten und ihre Strippenzieher: Warum wohl werden diese Dissidenten, wenn man den “moderaten Islam” doch so gerne herbeischreibt, nicht mit allen Kräften unterstützt, sondern ganz im Gegnteil den fanatischen und radikalen muslimischen Vorkämpfern regelrecht zum Fraß vorgeworfen, indem man ihnen “Islamophobie” andichtet und jenen Verständnis entgegenbringt, die Todesfatwas aussprechen?

  4. Fragolin

    Für mich übrigens die größte Heldin, eine von Todesdrohungen der eigenen Familie und Todesfatwas verfolgte und zum Christentum konvertierte Ex-Muslima, die es wagt, als Journalistin und Initiatorin eines Programmes für Musliminnen, die vor der Knechtschaft ihrer Herren flüchten, ihr Gesicht immer wieder in der Öffentlichkeit zu zeigen: Sabatina James. Einfach auf der Tube suchen, da gibt es einiges von dieser jungen mutigen und intelligenten Frau, die auch dem unterschwelligen “islamophobie”-Anwurf allfälliger Interviewer mit Eloquenz ausweicht.
    Warum diese Frau nicht die Berühmtheit eines Pierre Vogel besitzt? Warum der Salafist und Hassprediger mehr mediale Aufmerksamkeit erheischt als die offene und mutige Augenöffnerin?
    Tja, man frage unsere GrünInnen (von denen ich gestern Nacht wieder ein Schmankerl sehen durfte, wo die recht dumpfbackig daherkommende Tussi von den Jungen Grünen ihre Anpatzerei der Fußball feiernden Patrioten als Nationalismus verteidigen durfte und das mit erwartbarer Argumentationsfreiheit und ständigem Verweis auf eine einzige Studie aus dem eigenen Dunstkreis verstümperte), die sich gerne für die Rechte von verfolgten und bedrohten Frauen einsetzen, außer sie werden von muslimischen Herren verfolgt und bedroht…

  5. Gerald Steinbach

    Fragolin@
    Diese Frau war einfach zu gescheit das sie sich dieser Ideologie unterwirft , gleichzeitig ist sie noch mutig, leider gibt’s nur sehr wenige Frauen im Islam die dies durchziehen, lieber trottet man 3 Meter hinter seinen Mann nach und macht den haushalt

  6. Gerald Steinbach

    Thomas Holzer@
    Ich schließe mich den zweiten Kommentar auf dieses Video im Youtube an

  7. Falke

    @Thomas Holzer
    Diese Claudia Roth ist ja noch dümmer, als der übliche Durchschnitt der GrünInnen.

  8. Reini

    @Gerald Steinbach,… die Frauen unterwerfen sich freiwillig! Sie werden durch Gewalt und Erziehung gezwungen nicht von dem Mann davonzulaufen sondern ihm zu gehorchen!
    Wenn die Frau dem Mann nicht gehorcht, darf dieser die Frau lt. Islamischen Recht schlagen (es gibt hier alle rechtlichen Auslegungen) !
    … bevor man grün und blau geschlagen wird, ohne Schulbildung, ohne Unterstützung der Familie, usw… ist die Situation aussichtslos, – man spielt die Sklavin für den “Herrscher”,…

  9. Thomas Holzer

    @Falke
    Sie schreiben es. Sie ist ein Ausbund an gelebter Dummheit, und darauf scheint sie auch noch stolz zu sein.
    Immerhin hat sie es mit dieser Unbildung bis zur Vizepräsidentin des deutschen Bundestages geschafft; das nenne ich gelebte, realisierte Demokratie 😉

  10. astuga

    “Sie können nicht einmal die schwachen arabischen Staaten besiegen, also müssen sie den Westen dazu bringen sich selbst zu zerstören.”

    Das sind ja auch zwei völlig unterschiedliche Konflikte.
    Bei den arabischen Staaten handelt es sich bereits um islamische Gesellschaften, die seit gut 40 Jahren ein Wiedererstarken des Fundamentalismus erlebt haben.
    Sozusagen eine Re-Islamisierung.
    Da geht es eher um innermuslimische Machtkämpfe, völlig anders als in Europa.

    Dieses Wechselspiel von “Fundis zu Realos und wieder zu Fundis” im Islam begleitet ihn seit seiner Entstehung.
    Hat aber seine Ausbreitung niemals behindert, eher im Gegenteil (die Almoraviden kämpften in Spanien wie Nordafrika gleichermaßen gegen Christen, Juden und die etablierten Muslime die sich bereits im Rückzug befanden).
    Eine radikale Avantgarde kommt an die Macht, festigt ihre Herrschaft und wird saturiert.
    Das erzeugt wieder eine Gegenbewegung neuer Fundamentalisten.
    Bereits Muhammed selbst war ja eine solcher monotheistischer Fundamentalist, der das Juden- und Christentum reinigen wollte.

  11. Rennziege

    Der einzige muslimische Held ist Hadschi Halef Ben Ormar (etwa 27 weitere Namen folgen), ein gewitzter sidekick Kara Ben Nemsis in Karl Mays orientalischen Romanen, eine Doublette von Sam Hawkins den amerikanischen. Es gelingt Kara Ben Nemsi sogar, ihn eines Tages zum Christentum zu bekehren, wie auch den jung zu Tode gekommenen Winnetou. Aber Karl May war auch im Knast ein verträumter Idealist, der nie in den Regionen war, die er beschrieb, und den (damals gerade etwas unauffälligeren) Islam nur vom Hörensagen und aus diversen Schwarten kannte.
    (Unser Zweitjüngster macht mich darauf aufmerksam, und ich staune, zumal ich Karl May nie gelesen habe: Die Teenies lesen ihn wieder, den ich für völlig out hielt, sogar in englischen Übersetzungen. Immer noch besser, als den allgegenwärtigen Kiffern auf den Leim zu gehen.)

  12. Christian Weiss

    Herr Holzer, da muten Sie uns aber was zu mit diesem Video.
    Das schmerzt beim Anschauen.
    Wer sind eigentlich die Adressaten von Roths pathetischen, debil-infantilen Auftritten? Nicht mal Grundschüler werden so was ernst nehmen.

  13. Thomas Holzer

    @Christian Weiss
    Adressaten?!
    Ich schätze, Grüninnen-Wähler 😀

  14. Thomas Holzer

    http://www.snopes.com/londons-mayor-bans-sexy-images/

    Es möge jeder seine eigenen Schlüsse ziehen; de facto aber haben die vereinigten Tschänderasten, Feministen und Sozialisten diesem Mann die “Rutsche” gelegt, so er seine Intentionen realisieren möchte.
    Es wäre ein Treppenwitz der Geschichte, wenn der “aufgeklärte Westen” einem Muslim erlauben würde, für alle! Bürger festzulegen, welche Werbung Druck auf den Einzelnen! ausübt oder eben nicht; andererseits, der “aufgeklärte Westen” scheint sowieso nur mehr eine Chimäre zu sein, schon seit Jahrzehnten in realiter nicht mehr existent

  15. astuga

    @Thomas Holzer
    Der Knackpunkt ist ja dabei, dass er kein Problem hat, wenn die isl. Vollverschleierung den Frauen ein pathologisches Selbstwertgefühl vermittelt.

  16. astuga

    Nachsatz: und im Gegensatz zur Bikinifigur sind dabei Gewalt und Zwang im Spiel.

    Und fairerweise müsste er dann auch Werbung mit männlichen Models verbieten.
    Deren Vorbild ist für die Mehrzahl der Männer nicht weniger unrealistisch.

  17. mariuslupus

    @Thomas Holzer
    In einer Diskussion hat Nigel Farage den muslimischen Bürgemeister von London so weit gebracht, dass sich SadiqKhan als verklärter Anhänger der Vollverschleierung geoutet hat. Die nachträgliche Begründung mit herbeigeholten Argumenten ist scheinheilig. Der nächste Schritt wird die Bereinigung der Gemäldesammlung der Queen, sein. Dort sind auch spärlich bekleidete, allerdings, etwas besser genährte Damen, gemalt von Rubens u.a., zu sehen.
    Die Wiederauferstehung der Inquisition, nur in einer neuen Verkleidung. Der Inhalt bleibt – Unterdrückung des Pluralismus, der Meinungsfreiheit, im Namen eines Dogmas.
    Apropos, laufen Khans Töchter auch vollverschleiert herum, seine Frau hat ein Kopftuch, ähnlich wie Erdogans Frau.

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