Und ewig klagt das Murmeltier…..

(ANDREAS TÖGEL) Pünktlich zum Beginn des Davoser Weltwirtschaftsforums präsentiert die international bestens vernetzte NGO OXFAM eine Studie, die zeigt, dass ganze acht Personen auf dieser Welt ein ebenso großes Vermögen angehäuft haben, wie die gesamte ärmere Hälfte der Menschheit. Die immer stärkere Konzentration der Vermögen in immer wenigen Händen sei ebenso empörend, wie die immer weitere Spreizung der Verteilung materiellen Wohlstands. Aus der Feststellung der ungleichen Verteilung von Reichtum wird postwendend der messerscharfe Schluss gezogen, dass es nur einer drastischen Verstärkung staatlicher Umverteilungsmaßnahmen bedürfe, um diesem Planeten zu „mehr Gerechtigkeit“ zu verhelfen und das Elend endgültig aus der Welt zu schaffen. Der Begriff Gerechtigkeit bedeutet für die Studienautoren dabei dasselbe, wie für jeden Sozialisten: ein Synonym für Gleichheit. Dass in der Vergangenheit noch jeder Versuch zur hoheitlich erzwungenen Verringerung der Ungleichheit am Ende zur annähernd gleichen Verteilung des Elends geführt hat, wird geflissentlich verschwiegen. (weiter hier)

3 comments

  1. Falke

    Auf derselben Linie liegt ja die Politik der SPÖ, und hier vor allem jene des Bundeskanzlers: die Finanzierung seiner großartigen und großspurigen Luftschlösser des “Plans A” soll ja vorwiegend über Vermögens- und Erbschaftssteuern erfolgen; so nach dem Motto: Besitz ist Diebstahl, Erben ist ungerecht, daher den “Reichen” wegnehmen und den “Armen” geben – das ist dann “sozial ausgewogen und gerecht”. Finanzminister Schelling hat ja gleich darauf Vermögenssteuern ausgeschlossen – vorerst. Geht jemand eine Wette ein, wann Mitterlehner einbricht?

  2. Rennziege

    21. Januar 2017 – 15:23 — Falke
    “Geht jemand eine Wette ein, wann Mitterlehner einbricht?”
    Ich wette, dass Herr Mitterlehner schon eingebrochen ist; nur hat er sich noch nicht getraut, es auszusprechen.
    Ceterum censeo: Der Niedergang der ÖVP wird durch den offenbar ambitionierten (aber koalitionär auch von seiner eigenen Partei ausgebremsten) Sebastian Kurz nicht aufzuhalten sein.

  3. Luke Lametta

    Aus gewöhnlich gut informierten Kreisen (und nicht, dass das deshalb stimmen muss, ich trau nem Schwarzen so weit übern Weg, wie ich Fritz Neugebauer werfen könnt): Django hätte Seb schon 2x den Chefsessel angeboten, aber der ziert sich, und zwar nicht, weil er prinzipiell gar ned wollen würd (er will, weil er nämlich “die realistische Chance sähe, Kanzler zu werden” – halt ich für optimistisch, aber bitte), sondern weil er vorher noch “mehr Zugeständnisse von Bünden und Ländern haben möchte”. Dass einem als Obmann und Amtsträger gerne die eigene Baddei von hinten ins Lenkrad greift, scheint er gut überrissn zu haben. Wählen werden wir mE allerspätestens im Herbst – einfach weil die Bundesländerfürsten bei ihren lokalen Wahlen nicht die Watschn für die Bundespolitik abbekommen wollen…

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