Und jetzt auch noch die Lügenpolizei?

Von | 8. Februar 2016

(ANDREAS UNTERBERGER) Jetzt ist in Wien endgültig der Rücktritt des Polizeipräsidenten fällig. So wie vor ein paar Wochen dessen Kölner Kollege trotz anfänglichen Weigerns zurücktreten hat müssen. Denn die Wiener Polizei hat seit mehr als zwei Monaten ein besonders widerliches Verbrechen geheimgehalten. Und jetzt hat sie eine absolut verlogene Begründung für ihre Vertuschungspolitik genannt. Angesichts der “Logik” dieser Begründung, aber auch der “Rechtfertigung“ des Täters bin ich überzeugt, dass das kein Einzelfall gewesen ist.

Am 2. Dezember ist im Theresienbad in Meidling ein Zehnjähriger anal vergewaltigt und dabei so schwer verletzt worden, dass er im AKH behandelt werden musste. Der Täter: ein seit September in Österreich befindlicher irakischer „Flüchtling“. Er begründete die Tat laut Protokoll der Kriminalpolizei einfach damit, dass er „seit vier Monaten keinen Sex mehr gehabt“ habe.

Angesichts der Tatsache, dass wir seit Monaten Zehntausende junge arabische und afghanische Männer ohne Frauen, aber mit einer ähnlichen sexuellen Biographie im Lande haben, angesichts der vielen Übergriffe an den wenigen Frauen in den Lagern (die wenigstens dank der Feministinnen bekannt werden) ist die Gefahr gewaltig, dass es noch viele ähnliche bisher unbekannte Fälle gegeben hat. Und geben wird.

Aber was tut die Politik? Sie verfolgt jene strafrechtlich, die auf diese Gefahr hinweisen, weil diese Hinweise zu „Hass“ führen könnten (was auch immer Herr Brandstätter unter Hass verstehen mag). Und sie tut alles, damit solche Fälle vertuscht werden. Bis heute gibt es auch noch keine Weisung der Innenministerin, dass die Öffentlichkeit immer so rasch wie ermittlungstechnisch möglich und unter Nennung der Herkunft eines (mutmaßlichen) Täters zu informieren ist.

Und wie begründet der offizielle Sprecher der eigentlich zuständigen Landespolizeidirektion Wien die Tatsache, dass das Verbrechen zwei Monate verschwiegen worden ist? Mit „Opferschutzgründen“.

Das ist nun wirklich der Gipfelpunkt des Skandals. Natürlich geht es niemandem und keine Sekunde lang darum, den armen Buben auch nur irgendwie zu identifizieren oder gar bloßzustellen. Das aber wäre das einzige relevante „Opferschutz“-Argument. Für diesen Buben hätte die Polizei einen Opferschutz schon am 2. Dezember machen müssen. Und nicht gemacht. „Opferschutz“ ist heute einfach nur eine billige Schutzbehauptung der Polizei, die lediglich zynisches Gelächter hervorrufen kann.

Da wurde kein Opfer geschützt, sondern einzig und allein die Polizei und die Politik. Die Polizei will sich davor schützen, dass bekannt wird, wie unsicher auf Grund ihrer eigenen Überforderung und Verunsicherung früher ganz normale Dinge vor allem in Wien geworden sind. Der Wiener Polizeipräsident will sich selbst und die ihm nahestehende SPÖ vor dem Zorn der Bürger schützen (auch wenn er natürlich dieses Motiv leugnet).

Und die Politik, vor allem jene in Wien, will nicht, dass noch mehr bekannt wird, welche Folgen ihre absurde Willkommens-Euphorie des Vorjahres hat. Sie war zu blöd, um all die vielen katastrophalen Konsequenzen dieser Euphorie und Grenzöffnung zu begreifen. Diese Folgen werden zwar von den meisten Menschen längst gesehen, aber eben nicht von der im Banne linker Political Correctness stehende Politik. Jetzt erntet die Politik die Produkte der „Haltung“, für die sich der Wiener SPÖ-Chef Häupl im Herbst selbst gefeiert hat.

Das Verhalten der Polizei war nicht nur kein „Opferschutz“, sondern sogar das absolute Gegenteil. Es hat weitere Opfer gefährdet. Hätte sie nämlich damals sofort diesen Fall – und alle mutmaßlichen anderen, die bisher vielleicht noch nicht bekannt sind, – öffentlich kommuniziert, obwohl sie das sonst ja auch bei Bagatellfällen macht, dann wären seither viele andere potenzielle Opfer geschützt worden. Dann hätten Eltern nicht mehr ihre Kinder nichtsahnend in Bäder gehen lassen. Dann wären – vielleicht – auch die gemeindeeigenen Badaufseher in Wien von ihren Vorgesetzten instruiert worden, auf solche Vorkommnisse zu achten. Diese haben aber auch im Jänner nicht einmal gewusst, dass solche Taten sofort anzuzeigen sind, sondern sie haben maximal die Täter des Bades verwiesen. Man will ja keine Scherereien haben.

Als hingegen einige niederösterreichische Bäder einige Einschränkungen für den Badbesuch von „Flüchtlingen“ verhängt haben (etwa die Pflicht, nur in Begleitung einer Aufsichtsperson kommen zu dürfen), ist die gesamte politisch-korrekte Erregungsblase in Twitter und Linksmedien über sie hergefallen. Und auch in Niederösterreich hat man dieser Blase dann leider meist nachgegeben.

Im Jänner berichtete ich vom Zorn einer mir bekannten Frau, deren Sohn ebenfalls in einem Wiener Bad von einem mutmaßlichen „Flüchtling“ sexuell belästigt worden ist. Sie zürnte besonders darüber, dass der dortige Badaufseher den Täter nur des Bades verwiesen und nicht angezeigt hat. Wenige Tage danach erntete ich dann selber bei einer Diskussion den Erregungssturm von Linksjournalisten (etwa „Süddeutsche“, nzz.at, Concordia, ORF): Wie könne ich das nur berichten, ohne den Badaufseher und die Gemeinde Wien zu befragen!

Sie wissen natürlich genau, dass man dadurch eine Geschichte zu Tode recherchieren kann. Denn weder hätte ich den Aufseher eruieren können noch auch nach einer Woche eine substanzielle Antwort der Gemeinde erhalten. Dass hingegen eine glaubwürdige Mutter für mich überzeugend war, konnten die politisch korrekten Diskussionsteilnehmer nicht verstehen. Dementsprechend sind die meisten Medien noch immer voll mit Opferschutzlügen á la Polizei.

Ich habe gelernt: Das Relativierungskartell in den Medien, welches jeden Vorwand zum Vertuschen sucht, ist noch immer mächtig und uneinsichtig. Obwohl das Ganze viele Tage nach dem Kölner Silvester stattgefunden hat.

PS: Die sexuellen Aggressions-Gefahren durch Massen junger alleinstehender Männer in fremden Ländern sind eigentlich seit ein paar tausend Jahren bekannt. Aber die Naivität der linken Political Correctness hat das in den letzten Jahren wieder einmal zu verdrängen versucht. Jetzt hat sogar die UNO 120 eigene Blauhelme wegen des Verdachts von Vergewaltigungen von „Friedenseinsätzen“ abziehen müssen. (TB)

30 Gedanken zu „Und jetzt auch noch die Lügenpolizei?

  1. Reini

    … ob das die einzigen Vergewaltigungen in Österreich waren die Geheim gehalten wurden??? … also ich kenn noch zwei, Überlieferung durch Mundpropaganda, und über die ich in den Medien nichts gelesen oder gehört habe! …
    aber Mittlerweile wurden schätzungsweise fast alle Berichte veröffentlicht,… ist dann in den Zeitungen unübersehbar, wenn 2-4 Seiten nur mit Verbrechen mit Asylanten, Migranten, Flüchtlingen, usw… gedruckt werden!! …

  2. Goetz Goetz

    Lügen und täuschen scheint vor allem den Wiener Politikern zur Natur geworden zu sein, denn je unfähiger mit der Politik des neunzehnten Jahrhunderts Lösungen zu finden sind, desto länger werden die Erklärungen und damit die Lügen grösser.

  3. Gerald

    Der 10 Jährige wird das “””schon schaffen”””
    Die Angabe des Irakers das seine Tat auf 4 monatigen Sexentzug zurückzuführen ist, lässt darauf schließen das es sich um keinen künftigen Physiker handelt, mit viel guten Willen vielleicht um einen zukünftigen Mediziner!

  4. Thomas Holzer

    @Gerald
    Angeblicher Weise war er Taxler im Irak. Also beste Voraussetzungen, in einigen Jahren das Kanzleramt zu übernehmen 😉

  5. Gerald

    Thomas: Ups,…das wusste ich nicht , na dann…..die Performance zum anderen Taxler wird sich nicht viel unterscheiden

  6. waldsee

    es gibt keine konsequenzen,das lerne
    ich von den wienwahlen 2015.
    viele spö/grün-wähler sind mit den
    “schutzsuchenden” nicht nur geistig vewandt.

  7. wbeier

    Die Aphorismen im Text von AU wie „zu blöd“, „naiv“, „nicht begreifen können“ als Charakteristikum der Handlungen und Haltungen unserer Migrationsbefeuerer ist unerträglich. Hier gibt es nichts zu verniedlichen und zu entschuldigen – die Leute wissen was sie tun!
    Es wird wohl Zeit eindeutige Positionen zu beziehen und die Gegner eindeutig zu benennen. Die gesellschaftliche Auseinandersetzung ist zunehmend unausweichlich – das gemütliche Kakanien war gestern…….

  8. sokrates9

    Pühringer scheitert in Oberösterreich derzeit an 40 jungen Marokkanern und hofft auf die EU! Das wird man alles schnell in den Griff bekommen!!

  9. Admiral

    Und wieso ist der Dreckskerl nicht schon längst wieder dorthin geschickt worden, von wo er herkam ?

  10. Thomas Holzer

    Und die Relativierer werden auch wieder ausgeschickt

    “http://derstandard.at/2000030540880/Sozialarbeiter-Sexuelle-Uebergriffe-kein-importiertes-Problem

  11. Lisa

    Wenn es sich um einheimische Kinderschänder (oder andere Kriminelle) handelt, wird das ja auch publiziert. Es ist kontraproduktiv, bei Ausländern eine Extrawurst zu braten. Verschweigen und vertuschen gibt nur der Fantasie Stoff – und die ist meist bunter als die Realität. Junge alleinstehende Männer sind nunmal ein – biologisches und soziologisches! – Problem. Wir sind bis auf wenige Gen-Schnipsel Primaten – und da braucht es nun mal nicht so viele Jung”männchen” – ein “Silberrücken” genügt für ein halbes Dutzend Weibchen – im Hühnerhof genügt sogar ein einziger Hahn für -zig Hennen. Früher hat man sich ihrer in den Streitkräften entledigt oder sie zur Auswnderung gezwungen. Zum heutigen Überschuss kommt noch, dass die zugewanderten Jungmänner gewaltbereiter, unbeherrschter, von vielen verachtet und ohne soziale Kontrolle sind, da ihre Familien/Väter als Korrektiv wegfallen.Aber – wie jemand hie mal äusserte (das Zeug verschwindet immer so schnell!) – die sind nicht hergekommen , um sich erziehen zu lassen. Die einzige Hoffnung sehe ich in der Erziehung der Kinder derjenigen, die hier bleiben: die AfD-Sympathisanten u.ä. Angstprofiteure würden sich g’scheiter als Lehrer betätigen,dort, wo Menschen noch form- und veränderbar sind. Dem Einwand, das sei Indoktrination möchte ich entgegnen, das jede Erziehung (auch die “freieste”) Indoktrination ist, indem sie Werte fördert und Unwerte unterdrückt.

  12. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Den Beweis, dass es sich um kein importiertes Problem handelt, bleiben die Presstituierten jedoch – wie immer, woher auch – schuldig.
    Recherchiert dort irgendwer, ob es in den letzten Jahren vergleichbare Fälle von Vergewaltigungen und Perversitäten im öffentlichen Raum gab, die auf Kosten Einheimischer gingen?
    Also, beweisfreies Blabla der üblichen Sozialfuzzis aus den steuergeldgemästeten geschützten Bereichen, die mal wieder einen kleinen Dankbarkeitsrülpser für ihren Pfründesicherer absondern müssen. So klopfen sich die Roten gern gegenseitig auf die Schultern…

  13. sokrates9

    Lisa@ ..Die einzige Hoffnung sehe ich in der Erziehung der Kinder derjenigen, die hier bleiben: Guten Morgen vom Wolkenkuckucksheim! Erziehung von Moslems deren unerziehbare Eltern – wie Sie ja selber beschreiben – zu 90% arbeitslos sind und staatliche Autoritäten incl Lehrerinnen in keiner Weise anerkennen? Schaun sie mal was in Frankreich, Großbritannien passiert! Hervorragendes Potential für die nächste Terroristengeneration!

  14. Falke

    @Admiral
    Aber, aber! Das kann man ihm ja nicht zumuten! Der Irak ist ja lebensgefährlich (obwohl es ja dort – im Gegensatz zu Syrien – keinen Krieg gibt). Außerdem würde er ja dort für so etwas wahrscheinlich gelyncht werden. Da kann er sich im Notfall völlig auf den Obersten Gerichtshof bei uns verlassen – der verbietet ja eine Rückführung in den Irak auf jeden Fall – egal, was der Betreffende bei uns getan hat.

  15. Lisa

    @sokrates9: das Wolkenkuckucksheim können Sie sich sparen: ich weiss, was ich tue -meine morgendliche Presseschau u.a. ortner ist alles an “Theorie”, das ich mir leiste – ansonsten bin ich praktisch orientiert: Beschimpfungen und Beleidigungen in Kommentaren sind jedoch nicht meine Art – ich finde das primitiv. Klugheit (wie die Schlange) und Friedfertigeit (wie die Taube) ist eher meine Art. Dazu ein Beispiel letzthin in einer “Aufnahmestelle” (ist ja kein registrierter “Vorfall” und darf daher bestimmt weitererzählt werden). Ein Christ bekam aus versch. Gründen eine bessere Unterkunft(Wohnung), worauf zwei “Asylbewerber” laut wurden und “yor racist, racist!!” geiferten. Der Betreuer daraufhin nicht etwa eine Verteidigung/Rechtfertigung, sondern ein ruhiges: “and you are refugees”. Die waren erst mal einfach sprachlos, weil sie mit dieer lächelnd vorgebrachten Replik nichts anfangen konnten…

  16. Mona Rieboldt

    @Sokrates
    Lisa schreibt viel und viel Blödsinn. Es gibt 40 Jahre Erfahrung mit moslemischen Schülern, die auch schon in Deutschland geboren sind. In deren Familien ist Bildung kein wichtiges Gut, daher haben sie schlechte Abschlüsse und bleiben Unterschicht, die vom Staat alimentiert wird. Viele davon sind auch zum IS gegangen. Lisas dümmlichen Attacken gegen AfD-Mitglieder, die sollten Lehrer werden, ist kaum noch zu toppen.

    Lisas Aussage “junge alleinstehende Männer seien ein biologisches (wieso biologisch?) und soziales Problem”. Wiederum eine dämliche Verallgemeinerung. Nein, junge Männer sind weder ein biologisches noch ein soziales Problem in Europa. Wenn man aber hunderttausende orientalische, durchaus wohl genährte, junge Männer nach Deutschland, Europa holt, die zum einen ein Frauenbild haben wie im Islam, dann meinen, sie könnten sich alles erlauben, sich zusammen rotten, dann hat man es so wie in Köln. 90% aller Vergewaltigungen in Schweden gehen auf das Konto von meist irakischen Asylanten.
    Das hat also speziell mit den orientalischen Männern zu tun.

  17. Alfred Reisenberger

    Danke Herr Ortner für diese offenen Worte! Als Vater zweier mittlerweilem Erwachsener Kinder möchte ich hier nicht kund tun, was ich mit diesem Schwein gemacht hätte. Aber, die Geschichte mit den Blauhelmen ist ja noch viel schlimmer und bei weitem nicht das erste Mal. Was ist passiert? Man hat sie nach Hause geschickt!! Das heißt also keine Strafverfolgung, sie sollen sich halt schämen, damit Das nicht nochmals passiert. Ein unglaublicher Skandal! Und ähnliches beginnt jetzt auch in Wien, einer der lebenswertesten Staedte der letzten Jahre. Das wird sich wohl ändern. Und der Hass zieht sowieso schon herauf und dem wird sich dann niemand mehr entgegenstemmen können!
    Was ich auch vermisse sind Stimmen der Gruenen und Neos dazu! Wo seid ihr, ihr grün- und rosaauegigen Einfalinsel? Das ist auch das Produkt eurer Politik, einer Politik, der ihr nie widersprochen habt. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr mich dieses Land mittlerweile ankotzt!!

  18. Alfred Reisenberger

    @Lisa. biologisches Probelm? Naja, jemand hat wohl im Biologieunterricht nicht aufgepasst! Das sind einfach Unkulturen und einfach nur Wilde! Das ist einfach nur die Wahrheit (wie jemand der keine Angst hat).

  19. Rennziege

    8. Februar 2016 – 13:52 Alfred Reisenberger
    La bella Lisa setzt “biologisch” mit “phallisch” gleich. Trifft nicht nicht immer zu, aber ist im manchem weiblichen Mindset so verankert. 🙂

  20. Rennziege

    P.S.: “im” muss “in” heißen. (Just to please the spelling and grammar watchers around.)

  21. Selbstdenker

    Staatskundeunterricht anno 2016:

    Die Linksstaatlichkeit im postmodernen EU-Staat ist charakterisiert durch Verhaberung von vier Staatsgewalten:
    1) Einparteien-Demokratie
    2) Lügenpolizei
    3) Polit-Verwaltung
    4) Lückenpresse

  22. Thomas Holzer

    @Selbstdenker
    Heute erscheinen Sie mir aber als sehr pessimistisch 😉

  23. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Sie wollen es pessimistisch? 😉

    Staatskundeunterricht anno 2020:

    Der Staat ruht auf drei Heiligen Säulen:
    1. Quran
    2. Sunna
    3. Scharia

  24. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Fatalisten/Defätisten sind die Wegbereiter allfälliger Machtübernahmen!

  25. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Ach was. Nur wenn man sich im Jammern selbst ertränkt.
    Wenn man nur gelegentlich eine pessimistische Sau rauslässt, dient das der geistigen Hygiene. Ständig mit optimistischem Grinsen durch den Tag zu laufen und “Wir schaffen das!” zu flöten hat auch noch kein Problem beseitigt… 😉

  26. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    Vor einigen Monaten haben mich manche in diesem Forum noch gerügt, weil ich bestimmte Dinge zu optimistisch sehen würde. Und nun sehe ich den Lauf der Dinge plötzlich zu pessimistisch?

    Deutschland – und damit möglicherweise halb Europa – steuert tatsächlich auf einen Bürgerkrieg zu. Eine Sache alleine würde noch keine Katastrophe auslösen, jedoch brennt es mittlerweile an allen Ecken und Enden.

    Man hätte zahlreiche Möglichkeiten gehabt, die Notbremse zu ziehen, stattdessen hat man bei jeder sich bietender Gelegenheit die Eskalationsstufe hochgedreht und jenen, die vor den Gefahren gewarnt haben, mehr oder weniger robust das Maul gestopft.

    Jetzt noch ein sich abzeichnendes geldpolitisches Großereignis und der Kontinent geht hoch.

    Seit Köln stürzt zwar eine Säule nach der anderen vom Tempel der linken Götzen ein, jedoch zeichnet sich auch immer mehr ab, wie ausgeschwemmt der Boden bereits ist, auf dem unsere europäische Kultur (noch) steht.

    Ich behaupte, dass die EU und ihre Mitgliedsstaaten de facto gehirntot sind. Oberflächlich betrachtet funktionieren die Organe noch irgendwie, jedoch ist alles sofort aus, sobald ein Schalter umgelegt wird.

    Sehen Sie sich an, zu welchen bizarren Geschöpfen sämtliche staatliche Organisationen geworden sind. Ich könnte nur noch kotzen.

  27. Thomas Holzer

    “………jedoch zeichnet sich auch immer mehr ab, wie ausgeschwemmt der Boden bereits ist, auf dem unsere europäische Kultur (noch) steht.”

    Da muss ich Ihnen leider zustimmen; 40 Jahre -wenn nicht mehr- Sozialismus haben “erfolgreich” die Umerziehung bewirkt. “Werte” scheinen sich in unseren Tagen in der “korrekten” Mülltrennung, der Gleichstellung von Mann, Frau und allen anderen selbst konstruierten Geschlechtern, Verhetzungs- und Antidiskriminierungsparagraphen und dem absoluten Glauben an den Staat und vor allem dessen Vertreter zu erschöpfen.

  28. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Weder laufe ich tagtäglich mit einem optimistischem Grinsen durch die Welt, noch hänge ich dümmlichen Sprüchen wie “Wir schaffen das”, noch fatalistischen Worten wie “alternativlos” an 😉

  29. Lisa

    @einige Damen hier: Ratschen kann ich unter Freundinnen, in der Nachbarschaft oder auch an der Arbeit. Ich fände es schön, wenn hier nicht Personen namentlich angegriffen würden – das ist doch kein Chat, das kann ich beim mama-blog haben, sondern es geht um wirtschaftliche – und damit auch politische – Themen, die viele, viele Menschen in der Welt draussen interessieren, manche – oft aus Unkenntnis – auch beunruhigen. Als ich im letzten Herbst auf diese neo-liberale Seite stiess, gefiel mir, dass die Leute nicht nur informiert waren (wenn man Zeit hat, keine Kunst mit google und wiki *g*)– sondern auch Zusammenhänge erkannten und fähig waren zu relativieren, auch mal über den eigenen Tellerrand zu schauen und vor allem mit Humor, Witz und Ironie sich zu Wort meldeten. Dass man eine öffentliche Person, Politiker etwa, angreift oder lächerlich macht, das kann ich gerade noch akzeptieren: damit muss man an solchen Stellen wohl rechnen, aber dass man hier als gewöhnlicher Senfdazugeber attackiert wird, das finde ich unfair. Bleibts doch sachlich, bitte.

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