Und warum kein Hitler-T-Shirt tragen?

“…….Eines meiner politischen Lieblings-T-Shirts zeigt das Konterfei von Adolf Hitler. „Meine Mao und Ché Guevara-T-Shirts sind gerade in der Wäsche“ ist darunter zu lesen. Eine rücksichtlose Abrechnung mit den Dummköpfen, die voller Bewunderung mit der Mao-Fibel oder T-Shirts herumlaufen, die den lächerlichen „Revolutionär“ Ché Guevara zeigen. Massenmörder beide, wenn auch die Opferzahl sich unterscheidet. Wer diese Verbrecher auf dem Hemd trägt, kann auch gleich ein Hitler-T-Shirt anziehen, lautet die Botschaft. Anlässlich des Todes des Unterdrückers und Folterers Fidel Castro könnte man dessen Namen auf dem Shirt ergänzen, postete ich gestern. Und fing mir eine 24-Stunden-Sperre bei Facebook, über die das letzte Wort noch nicht gesprochen wurde…” (hier)

10 comments

  1. Der Realist

    die Zahnarzthelferin wird im Parlament bestimmt eine Gedenkminute abhalten, hat sich diese historische Persönlichkeit (@Heinz Fischer) wohl verdient

  2. elfenzauberin

    Wahrlich der beste Nachruf weit und breit, der sich angenehm vom Revolutionskitsch diverser selbsternannten Qualitätsmedien abhebt.

    Interessanterweise sind diejenigen, die unerbittlich Menschenrechte einfordern, genau dieselben, die großzügig über die Menschenrechtsverletzungen von F. Castro hinwegsehen.

    Jedenfalls hat Castro gute Chancen, genauso wie Che Guevara im Wr. Donaupark ein Denkmal errichtet zu bekommen.

  3. stiller Mitleser

    Südamerika halt, nix Genaues weiß man nicht und will man auch nicht wissen. Aber man war schon dort!

  4. Reini

    Da kannst gleich ins Caesar gehen und dir einen Napoleon bestellen! 😉 … sogar die Elite sauft den Weinbrand von Massenmördern,…

  5. Lisa

    @stiller Mitleser: das gilt aber ganz allgemein: mehr als aus eigener Erfahrung oder von aufgewärmtem Gehörtem kann auch hier keiner erzählen. Abgesehen davon: ohne die grusame Spanische Inquisition wären die Moslems schon längst in ganz Europa, ohne die blutigen Kriege Napoleons gäbs die moderne Schweiz nicht, ohne Stalin keinen Putin – wer will den urteilen, wozu etwas gut oder schlecht war!? Da überschätzen sich in typisch menschlicher Hybris manche – Politiker, Journalisten, Stammtischbrüder und Twitterer oder andere Internetplapperer gleichermassen. Mal festlegen, was man mit dem eigenen Wissen und Gewissen als gut bewertet, es zur Diskussion in der Gemeinschaft stellen und danach zu handeln ist die einzige Möglichkeit sich als Individuum und gleichzeitig der Gemeinschaft, in der man lebt, Gutes zu tun.

  6. sokrates9

    Dass der Retrokommunist Heinz Fischer – Vorbild für Van der Bellen – jetzt einen Nachruf auf Castro schreiben darf und das mit Adresse des Bundespräsidenten ist typisch österreichisch!

  7. mariuslupus

    Erdogan ist der vorderasiatische Fidel in Neuauflage. Die verherrlichung dieser Diktatoren zeugt von der Tatsache der Durchrseuchung aller EU Amtsträger mit der linken Ideologie.

  8. Christian Weiss

    “ohne die blutigen Kriege Napoleons gäbs die moderne Schweiz nicht” – Das ist die Sichtweise dunkelroter 68er-Historiker, die in ihrer antinationalistischen Sichtweise nur zu gerne hätten, wenn die Schweiz den Schweizern von aussen aufgedrückt worden wäre.

    Nur. Das kurze Zwischenspiel der Helvetischen Republik (1798 – 1803) war vielen Erachtens nicht sonderlich nachhaltig. Der zentralistische Staat mit zentral gelenkten Verwaltungseinheiten war der Schweizer Ding nicht und wurde darum ziemlich schnell über den Haufen geschmissen.
    Die moderne Schweiz, die 1848 als Bundesstaat entstanden ist, entspricht weit mehr dem amerikanischen Staatsideal als dem französischen und wurde nicht ganz unerheblich von ersterem beeinflusst: Autonome Teilstaaten, Zwei-Kammern-Parlament mit Bevölkerungsproporz und Staatsvertretung.

  9. Lisa

    @christian Weiss: iDanke, Wiki habe ich auch. Ich habe nicht behauptet, die Helvetik sei die moderne Schweiz. Aber ohne Napoleon , der übrigens bei der typisch eidgenössischen Regionalautonomien nicht durchblickte (laut einem communiqué) und die “Stände” – später Kantone genannt – weitgehend gewähren liess (also nichts wurde da “über den Haufen geschmissen”! Was haben Sie denn für Geschichtsbücher studiert?), wäre die Schweiz immer noch ein mehr oder weniger lockerer Staatenbund, ziemlich frei, sich mit andern Orten zu verbünden. Die landwirtschaftlichen Untertanengebiete wurden erst durch die Helvetik eigenständige Kantone mit gleichen Rechten aller Bürger, was zuvor nicht der Fall gewesen war: lokale IGs (Patrizier, Zünfte, Klerus, Oligarchen – je nach Region) standen dem im Weg. Zwar bestand in manchen Gebieten die direkte Demokratie schon lange, allerdings waren Wahlen und Abstimmungen öffentlich (in wenigen Orten immer noch): … “bezeuge dies durch Handerheben“. Und schmeissen Sie doch bitte nicht mit wohlfeilen Schlagwörtern um sich: Was soll „68-er“ heissen? Was „rot“? Ein bisschen differenzierter ginge es doch auch, oder? Nur müsste man dann selbständig denken können…

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