Und was, wenn der Kuchen nicht mehr reicht?

Von | 3. September 2015

(ANDREAS TÖGEL) „Es ist einfach, auffallend mitfühlend zu sein, wenn andere dazu gezwungen sind, dafür die Kosten zu tragen.“ (Murray Rothbard) Über die Rat- und Hilflosigkeit, mit der die politischen Eliten der Europäischen Union der als „Flüchtlingswelle“ fehlinterpretierten Völkerwanderung aus Afrika und dem Mittleren Osten begegnen, ist schon viel geschrieben worden. In kaum einem Kommentar wird allerdings zwischen (wenigen) tatsächlich Verfolgten und (vielen) Wirtschaftsmigranten unterschieden. Jedem ankommenden Fremden wird grundsätzlich das selbstverständliche Recht zugestanden, dauerhaft zu bleiben und aller Segnungen der europiden Wohlfahrtsstaaten teilhaftig zu werden. Postuliert wird eine Art „Kontrahierungszwang“ für die autochthone Bevölkerung, der kein Recht zugebilligt wird, Einfluss auf die Zuwanderung zu nehmen, indem sie sich diejenigen aussucht, die bleiben dürfen. Sie hat zu kuschen und sich mit ihrer Rolle als rechtloser Zahler abzufinden.

Dass in jedem Fall die Dosis entscheidend ist; Dass es einen Punkt gibt, ab dem massenhafte Zuwanderung eine vormals homogene Gesellschaft zerreißt; Dass es schließlich nicht nur um die Wünsche und Befindlichkeiten von Immigranten, sondern auch – und mit Verlaub, zuallererst – um die Rechte der Bürger in den von ihnen zu Hunderttausenden heimgesuchten Staaten geht, wird bei der aktuellen Asyldebatte vollkommen ausgeblendet. Die Forderung, wonach Hilfesuchenden jedenfalls beizustehen ist, läuft spätestens dann auf eine glatte Selbstzerstörung hinaus, wenn der gebackene Kuchen nicht mehr ausreicht, um alle satt zu machen. Dass dieser Punkt lange erreicht sein wird, ehe alle 500 Millionen mutmaßlich an einer Emigration nach Europa interessierter Fremden tatsächlich hier ankommen, liegt auf der Hand.

Selbst aus christlicher Sicht gibt es zwar ein Recht auf Auswanderung, aber keinen Anspruch auf Einwanderung in ein Land, in dem man auf fremder Leute Kosten zu leben vorhat. Die christliche Lehre gebietet die Nächsten– nicht aber die Fernstenliebe! Kein Christ hat die Pflicht, sein eigenes Glück zugunsten des Glücks eines Fremden hinzugeben. Das Gebot der Barmherzigkeit endet an dem Punkt, ab dem dadurch die eigene Existenz, oder die der Nächsten, gefährdet wird. Dieser Punkt ist durch die aktuelle Immigrationswelle längst erreicht – auch wenn naive Sozialromantiker die traurige Realität um keinen Preis zur Kenntnis nehmen wollen.

An vorderster Front im Konzert der Asylindustriellen, sind die Damen und Herren der katholischen Caritas (deren deutsche Filiale eben mit einem Geldverschwendungsskandal konfrontiert ist – siehe hier), der evangelischen Diakonie und der zwar nichtklerikalen, dafür aber doppelt moralinsauren Aktivisten von Amnesty International und der öffentlich-rechtlichen Medien zu finden.

Für all die genannten Organisationen, respektive deren Wortführer, steht zweifelsfrei fest, dass die „Schande des Flüchtlingselends“ nicht etwa aufs Konto der herrschenden Regime in den Herkunftsländern geht, sondern auf jenes der Europäer. Eine ungemein originelle Sicht, die derselben Logik folgt, wie jene, die behauptet, Israel trage die Schuld an den Untaten der Mordbrenner von Al-Quaida, Boko Haram und ISIS. Schließlich – so die bessermenschlichen Moralapostel – sei Euroland unermesslich reich, verfüge über jede Menge Platz und habe zudem enormen Bedarf an Kulturbereicherung und Blutauffrischung durch Schwarze und/oder Muslime, die – zwar oft ohne brauchbare Ausbildung, dafür aber mit umso größeren Ansprüchen – aus den finstersten Winkeln des Erdballs zu uns strömen.

Überflüssig zu betonen, dass kaum einer der für die boomende Asylindustrie tätigen, selbstlosen Edelmenschen auch nur einen Tag seines Lebens etwas zur Produktion jenes Wohlstands beigetragen hat, den diese nun an die Mühseligen und Beladenen dieser Welt – und zuallererst natürlich an sich selbst – umverteilt sehen wollen. Allesamt leben sie in geschützten Werkstätten. Davon, was es heißt, für sein Geld hart arbeiten zu müssen um über die Runden zu kommen, haben sie keinen blassen Schimmer. Dafür lassen sie sich – ums Geld fremder Leute – als uneigennützige Philanthropen hochleben. Dieses Ausmaß an Chuzpe ist nur schwer zu ertragen.

Schäbig sei die mangelnde „Willkommenskultur“ in Europa, die notorische Kulturrassisten, Reaktionäre und dumpfe Islamophobiker zu verantworten hätten. Routinemäßig wird angemerkt, dass es anno 1956 (Ungarnkrise) und 1968 (Prager Frühling) problemlos möglich gewesen wäre, eine große Zahl von Flüchtlingen aufzunehmen, während das heutzutage unverhoffte Schwierigkeiten bereite. Dabei wird geflissentlich verschwiegen, dass es damals um Menschen aus demselben Kulturkreis ging, die (wie weiland jene Europäer, die in die Neue Welt emigrierten), keinen anderen Wunsch hatten, als sich schnellstmöglich in die Gesellschaft des Ziellandes zu integrieren. Heute dagegen haben wir es mit Individuen zu tun, die mit der Attitüde von Conquistadoren einmarschieren. Die betrachten Zuwendungen der eingeborenen Europäer als obligate Sondersteuer, die jeder Dhimmi naturgemäß an ihre Umma zu entrichten hat. Was für ein gewaltiger Unterschied zu 1956 und 1968!

Gegen Wirtschaftsmigration ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Wer über gefragte Qualifikationen verfügt, entsprechende Arbeit findet oder gar selbst ein Unternehmen gründen will und kann, ist in einer offenen Gesellschaft jederzeit willkommen. Nicht willkommen dagegen sind jene Zeitgenossen, die mit dem ausschließlichen Plan der Einwanderung ins Wohlfahrtsystem hierherkommen und damit – beabsichtigt oder nicht – unsere Gesellschaftsordnung zerstören. Es ist das selbstverständliche Recht jedes Staatsvolkes, den Erhalt seiner Institutionen anzustreben und sich Zuwanderer entsprechend auszusuchen.

Anstatt für die zwar ohne verwertbare Qualifikationen, dafür aber gewiss mit den besten Absichten ankommenden Fremden rote Teppiche auszurollen, lasse man es – nach Ansicht der Immigrationsbeschleuniger – angeblich sogar am Nötigsten fehlen. Ein paar Hunderttausend „Flüchtlinge“ nach ihrem Gusto zu versorgen, könne doch keine große Sache sein (auf den unermesslichen Reichtum Eurolands wird ja unentwegt verwiesen, während über jenen der arabischen Welt interessanterweise nie ein Wort verloren wird).

Der tragische Fall des mutmaßlichen Erstickungstodes von 71 „Flüchtlingen“ in einem Kühltransporter ist noch nicht hinreichend aufgeklärt, da prasseln auch schon Rücktrittsforderungen auf die (zweifellos überforderte) österreichische Innenministerin hernieder. Was aber könnte selbst der fähigste aller Polizeiminister – angesichts offener Grenzen – gegen derartige Tragödien unternehmen? Die jetzt angekündigte „Aktion scharf“ gegen die „Schleppermafia“ wird nichts bringen, so viel ist sicher. It´s the economy, stupid! So lange „Flüchtlinge“ den horrenden Fuhrlohn für die Europareise auf einem wurmstichigen Kahn oder einem vollgepferchten Lastwagen ungeniert zu bezahlen bereit und imstande sind, werden Zwischenfälle dieser Art nicht ausbleiben. Für die hiesigen Asylindustriellen bedeutet das eine klassische Win-Win-Situation: Kommen die „Flüchtlinge“ wohlbehalten ans Ziel, dürfen sie sich neuer Klienten annehmen. Ertrinken oder ersticken die aber schon während der Anreise, bietet ihnen das die Möglichkeit, sich tiefbetroffen und wirkungsvoll in Szene zu setzen, und dem Rest der Menschheit mit dem erigierten Zeigefinger vor der Nase herumzufuchteln. Vermeintliches oder tatsächliches Elend bietet eben prächtige Verdienstmöglichkeiten – nicht nur für bitterböse Schlepper…

Aufgeblasene Vertreter von Vereinen wie Amnesty International oder Ärzte ohne Grenzen gerieren sich wie Großinquisitoren, wenn sie „unhaltbare Zustände“ in einem – angesichts des gewaltigen Ansturms ungebetener Immigranten überbelegten – Flüchtlingszentrum verurteilen oder beklagen, dass man sie dort seitens der Behörden nicht willkommen heißt. So seien etwa „Toiletten in unzumutbarer Weise verschmutzt“ gewesen. Da haben die steuerfinanzierten Putzbrigaden offensichtlich schmählich versagt – ein Skandal! Merke: Toiletten zu putzen darf zwar wehrpflichtigen Rekruten in der Kaserne, nicht aber schwer traumatisierten „Flüchtlingen“ im Asyl zugemutet werden – wo kämen wir denn da hin!

Immer wieder wird von der Asylindustrie beklagt, dass die „Flüchtlinge“ zur Untätigkeit verurteilt in ihren Lagern sitzen müssten, weil ihnen die Arbeitsberechtigung verweigert würde. Auf welche Weise allerdings die zum großen Teil ungelernten Kräfte in einer modernen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft nutzbringend beschäftigt werden könnten, die bereits jetzt mit wachsender Arbeitslosigkeit schlecht qualifizierter Personen geschlagen ist, wird nicht verraten. Und ob die paar unter den „Flüchtlingen“ befindlichen Akademiker mit einem Diplom der Ali-Baba–Universität in Hamudistan bei uns sinnvoll eingesetzt werden könnten, darf ebenfalls bezweifelt werden. Welcher (nicht lebensmüde) Europäer würde schon einen Chirurgen mit einer derartigen Ausbildung an sich heranlassen? Wer einem auf diese Weise zertifizierten Architekten den Auftrag zum Bau einer Brücke erteilen?

Tatsache ist, dass in homogenen Gesellschaften all jene Probleme unbekannt sind, die ein von oben verordneter Multikulturalismus notwendigerweise mit sich bringt. Beispielsweise liegt derzeit an keinem Ort der Welt die Vergewaltigungsrate höher als im besonders asylfreundlichen Schweden. In Deutschland wird (von einem evangelischen Pfaffen!) allen Ernstes gefordert, testosteronstrotzenden Immigranten auf Staatskosten Prostituierte zur Verfügung zu stellen. Nirgendwo in Europa gibt es weiter ausgedehnte No-go-areas als in England und Frankreich, wo man es mit besonders großen Zuwandererkontingenten aus islamischen Staaten zu tun hat. Man wähnt sich in einem Tollhaus.

Milton Friedman verdanken wir die Erkenntnis, dass man entweder einen Wohlfahrtsstaat oder offene Grenzen haben kann, nicht aber beides zugleich (siehe hier). Ein Blick auf die internationalen Wanderungsströme bestätigt diese These: Qualifizierte und leistungsbereite Auswanderer aus Asien und Afrika gehen in die USA, nach Kanada, Australien oder Neuseeland. Dort wird Einsatz honoriert – etwa mit vergleichsweise niedrigen Steuern. Sozialhilfeschnorrer haben dort keine Chance auf legale Einwanderung. Für einen, der aus eigener Kraft etwas erreichen will, ist Europa dagegen kein gutes Ziel. Die Alte Welt mit ihrer Fülle an „kostenlos“ gebotenem Sozialkitsch, wirkt wie ein Magnet auf jene Typen, die sich – ohne jede Gegenleistung – in die soziale Hängematte legen möchten. Für Europa bleibt unter den gebotenen Bedingungen folglich nur der Bodensatz an Wanderungswilligen übrig…

Es ist an der Zeit, Maßnahmen zu ergreifen, die der Völkerwanderung wirksamen Einhalt gebieten – und seien es, als Mittel der letzten Wahl, massive Befestigungen in der Art, wie sie – übrigens mit durchschlagendem Erfolg – von Israel an der Grenze zum Westjordanland errichtet werden. Unbrauchbare, als Flüchtlinge getarnt eingewanderte Wohlfahrtsstaatsklienten, sind schleunigst abzuschieben. Dabei handelt es sich übrigens um eine rein humanitäre, in deren eigenem Interesse liegende Maßnahme: Schließlich gilt es doch, sie wirkungsvoll vor gewaltsamen Übergriffen entmenschter Rechtsradikaler zu bewahren, was wohl auch Caritasfunktionären ein Anliegen sein sollte.

Hunderttausenden kräftigen, wehrtauglichen jungen Männern aus (Bürger-)Kriegsgebieten Asyl zu gewähren, während im Gegenzug europäische Soldaten genau dorthin entsandt werden sollen, um den Frieden zu erkämpfen (wie das nicht zuletzt einigen der hauptamtlichen Bessermenschen vorzuschweben scheint), kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Die jungen „Flüchtlinge“ haben vielmehr selbst dafür zu sorgen, in ihren Herkunftsländern Recht und Ordnung wiederherzustellen und zu bewahren, anstatt sich feige ins Ausland (bevorzugt ins christliche!) abzusetzen und anderen die allein ihnen zustehende, blutige Drecksarbeit verrichten zu lassen.

Die in Europa ansässige Bevölkerung hat jedes Recht dazu, den von ihr geschaffenen Wohlstand und ihre Lebensart zu erhalten, ohne pausenlos auf anmaßende Forderungen und religiöse Befindlichkeiten ungebetener „Gäste“ Rücksicht nehmen zu müssen. Die Regierenden Eurolands sollten unmissverständlich daran erinnert werden, für wen und auf wessen Kosten sie tätig sind. Es geht nicht an, dass die Regierenden sich gegen ihre eigenen Wähler stellen und deren Interessen fortgesetzt und ungestraft verraten. Kommt es im Hinblick auf die laufende Völkerwanderung nicht bald zu einem radikalen Kurswechsel, driftet die Alte Welt geradewegs in ein mörderisches Chaos…

Tagebuch

27 Gedanken zu „Und was, wenn der Kuchen nicht mehr reicht?

  1. der Riese Ullala

    Brillanter, wortgewaltiger Artikel, der mehr Menschen erreichen sollte als nur die Leser dieses Forums.

    Ich bin mir mittlerweile nicht mehr sicher, ob die sozialen Verwerfungen, die von der Politkaste wissentlich in Kauf genommen werden (oder gar beabsichtigt sind), sich auf friedlichem Wege lösen lassen, was mir als ehemaligen Pazifisten großes Unbehagen verursacht. Denn wenn ich mir vergegenwärtige, wie die führenden EU-Politiker von wenigen rühmlichen Ausnahmen abgesehen das Griechenlandhilfspaket gegen die Interessen der Europäer und auch der Griechen rücksichtslos durchgeboxt haben ohne einen Kurswechsel auch nur ernsthaft zu erwägen, so bin ich pessimistisch, dass in der Frage dieser Völkerwanderung wunderbarerweise ein Lerneffekt auftreten sollte.

    Wir oder unsere KInder werden wohl um das Land kämpfen müssen und es ist nicht ausgemacht, dass wir gewinnen werden.

  2. Fragolin

    „Toiletten in unzumutbarer Weise verschmutzt“
    wahrscheinlich waren heimlich große Gruppen rechtsradikalen Abschaums in die Toiletten eingedrungen und haben diese vollgesch***. Denn wenn der Dreck von den Bewohnern in die Kloschüsseln abgeseilt wurde, hätten diese friedliebenden, fleißigen und armen Flüchtlinge die Schüssel wohl selbst ausgeputzt, oder?
    Oder liegt es daran, dass diese Ärmsten der Armen von den verstockten Dhimmis nicht einmal mit ausreichend Klopapier versorgt wurden? Sie würden ja gerne Ordnung halten, aber wir verwehren ihnen laut AI bekannntlich die allerkleinsten Zuwendungen. (Ich finde es erstaunlich, dass diese Verzweifelten ihr gesamtes Hab und Gut einsetzen um ausgerechnet in unsere Hölle zu kommen.)
    Oder könnte es daran liegen, dass es diesen Leuten erstens scheißegal ist, wie sie hausen, solange sie zweitens nur keinen Finger krumm machen müssen? Da wird sich lauthals beschwert, man müsse sich den ganzen Tag langweilen, aber keiner kommt auf die Idee, einfach mal seinen Dreck wegzuräumen, denn das wäre ja die Arbeit von minderwertigen Ungläubigen oder noch minderwertigeren Frauen.
    Da werden von unseren Moralinschlümpfen gerne Vergleiche an einer Glatze herbeigezogen mit Flüchtlingsströmen aus der Nazizeit, aber damals organisierten sich die Flüchtlinge selbst, halfen sich gegenseitig und hielten ihre Unterkünfte sauber. Kein aus Deutschland geflüchteter Jude in einer amerikanischen Flüchtlingsunterkunft wäre auf die Idee gekommen, eine unbezahlte Putzkraft zu fordern, weil er zu faul war, seinen eigenen Dreck wegzuputzen
    Jeder großmäulige Gutmensch möge so viele Flüchtlinge daheim verköstigen, wie er möchte. Jedem steht es frei, sich als heiliger Samariter aufzuführen und von frech fordernden jungen Männern mit religiös verbrämter Übermenschenattitüde ausnehmen zu lassen wie eine Weihnachtsgans und ihnen den Miist hinterherzuräumen – aber bitte auf seine eigenen Kosten. Ich bin nicht gewillt und nicht bereit, Zeit und Geld zu investieren, um Millionen Immigranten mit Ansprüchen zu verorgen, die ich selbst nicht habe. Denn wenn ich als kleiner Unternehmer morgen krachen gehe und Haus und Hof verliere (ein kleiner Unfall reicht da aus), bekomme ich weder eine Unterkunft noch ein Essen, sondern kann mitsamt meiner Familie unter die Brücke ausweichen.
    Ein Staat, der seine steuerzahlenden Bürger mit hochnäsigen Beschimpfungen durch wohlversorgte Beamte verhöhnt und sie im Notfall am Straßenrand verrecken lässt, der gleichzeitig jeden Fremen willkommen heißt (“Räfjutschies wellkomm!”) und mit Bewirtungsgarantien versorgt, darf sich nicht wundern, wenn er von seinen eigenen Bürgern, von denen er finanziert wird und für die er eigentlich zu wirken hat, als FEIND betrachtet wird.
    Ich bin mal gespannt, wann die ersten Politiker bei ihren Wahlkreisbesuchen in gepanzerten Limousinen auftauchen, weil sie vor dem als rechtsradikalem Pack und Pöbel beschimpften eigenen Volk Angst bekommen. Aber wahrscheinlich werden sie ihre Elfenbeintürme bald gar nicht mehr verlassen.

  3. Herbert Manninger

    @fragolin
    Volle Zustimmung! Ich sehne die nächsten Wahlen herbei, wo sich zeigen wird, ob diese verlogene Clique, bestehend aus Politikern,Medienmachern und NGOs, zur Hölle geschickt wird.

  4. sokrates

    Herbert Manninger@..ich sehne die nächsten Wahlen herbei..
    Ihre / Undere Frustration wirgd groß sein! Die Meisten der arbeitenden Minderheitsbevölkerung haben nicht die Zeit umfassende Informationen einzuholen; und die Manipulation unserer linksgesteuerten Medien ist kaum mehr zu überbieten! Täglich Bilder kleiner Mädchen, Tränen überall!

  5. Christian Peter

    ‘Driftet die alte Welt in ein Chaos’

    Das Chaos ist längst perfekt. Man sollte nicht vergessen : Mittelfristig werden die Völkerbewegungen nach Europa stark zunehmen, denn holen Entwicklungsländer wirtschaftlich auf, werden sich weit mehr Menschen als bisher das teure Ticket als illegale Einwanderer nach Europa leisten können.

  6. TomM0880

    Lustig ist, dass in meinem “Freundes-” und Bekanntenkreis nur jene Menschen die “Zuwanderung” gut heißen, und sich mit Mitleid für die “Flüchtlinge” übertreffen, die bis jetzt eigentlich nur Empfänger vom System sind und selbst von dem Topf leben, den sie jetzt gerne noch mehr geteilt haben möchten:

    – Studenten
    – Lehrer
    – ÖBB-Angestellte
    – Krankenpfleger usw.

    Wenn man ihnen zuhört scheint es einen nie endenden Fluss an Geld zu geben. Argumente wie Staatsverschuldung usw. werden einfach ignoriert.

    Ich denke für ein paar Freunde wird es ein böses erwachen geben.

  7. Christian Peter

    @TomM0880

    und Personen des öffentlichen Lebens nicht zu vergessen, die sich durch geheucheltes Mitgefühl für illegale Einwanderer einen Karriereschub erhoffen (Tobias Moretti, Til Schweiger, etc.).

  8. Ferguson

    1) @Herbert Manninger: NGO (Non Government Organization) ist ein in die Irre führender Name. Meist handelt es sich in Wahrheit um eine FGO (Foreign Government Organization), und zwar auch dann wenn zum Beispiel ein George Soros zwischengeschaltet ist um die Spuren der feindlichen Regierung zu verwischen.
    2) @TomM0880: Sozialisten wissen, Geld ist niemals ein Problem, denn man druckts es einfach. Diese Erkenntnis ist bei allen Noten- oder Zentralbanken dieser Erde inzwischen angekommen. Andererseits habe ich gelernt, Geld ist nur ein Schleier, der die wirklichen Güter- und Dienstleistungsbewegungen unkenntlich machen soll. Es bleibt dabei : Verbrauchen kann man letztlich nur, was heute prodiziert wurde. Bei Masseneinwanderung muß der heutige Warenkorb in mehr hungrige Mäuler verteilt werden. Langfristig hoffen wir eine unkontrollierte Masseneinwanderung könne zu einem Produktionsanstieg führen, wenn die Neuankömmlinge sinnvoll arbeiten können. Genau das bleibt abzuwarten. Ich warte lieber auf ein bedingungsloses Grundeinkommen mit wenig zusätzlicher Schwarzarbeit oder Nachbarschaftshilfe.

  9. Wolf

    Ein insgesamt brillanter Artikel, der die derzeitige Lage genau auf den Punkt bringt. Dazu noch die Präzisierung eines ebenfalls angesprochenen Teilaspektes: “Welcher (nicht lebensmüde) Europäer würde schon einen Chirurgen mit einer derartigen Ausbildung an sich heranlassen? Wer einem auf diese Weise zertifizierten Architekten den Auftrag zum Bau einer Brücke erteilen?” Antwort: Wenn man den Vorschlägen unseres Herrn Außenministers folgt, dann zweifellos er selbst. Vielleicht ist es im Wust der verschiedenartigsten absurden Ideen zur “Integration” untergegangen: Kurz hat ja kürzlich vorgeschlagen, dass man die “Qualifikationen” der Migranten möglichst sofort, ohne bürokratische Hindernisse und Verzögerungen (wie etwa Nostrifizierungen) anerkennen und nützen sollte; konkret etwa die Versorgung ländlicher Gebiete mit syrischen (oder afghanischen, südsudanesischen?) Ärzten, die ja bekanntlich zu Tausenden (womöglich mit Harvard-Diplomen) bei uns um Asyl ansuchen.

  10. Herbert Manninger

    @sokrates
    Wir werden ja in Wien sehen, ob die Wähler aus ihrem Duckmäusertum ausbrechen. Wenn nicht, ist dies als demokratische Entscheidung zu respektieren, im Unterschied zur linksextremen Szene, die bei einer absoluten Mehrheit der FPÖ bürgerkriegsähnliche Zustände anzetteln würde,
    mit tatkräftiger Unterstützung der Medien und linker EU-Bonzen.

  11. Pflügen im Meer

    Ich möchte hier statt einer Problemanalyse einen Lösungsvorschlag machen. Es ist grundsätzlich so, dass hier ein Dilemma zwischen Prinzipienethik (allen helfen) und Verantwortungsethik (Gesellschaft dauerhaft aufrecht erhalten = nicht allen helfen) vorliegt. Für den ersten Fall spricht das tatsächliche Leid und die UN-Menschenrechtkonvention. Für den zweiten Fall spricht die Tatsache, dass eine merkliche Entspannung der Situation im Nahen Osten und in Afrika innert zehn oder zwanzig ganz und gar nicht in Sicht ist. Folglich, wenn wir mit 80.000 bis 100.000 Asylwerbern im Jahr zu rechnen haben, bedeutet das bei einer fiktiven Anerkennungsquote von <50% und danach mit dem entsprechenden Familiennachzug, mindestens 1 Million effektiver Zuwanderer in den nächsten zehn Jahren. Bedenkt man, dass von 8,4 Mio. Österreichern im Jahr 2014 (http://www.statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/bevoelkerung/bevoelkerungsstruktur/bevoelkerung_nach_migrationshintergrund/index.html) etwa 1,7 Mio. Migrationshintergrund hatten (Mischlinge, wie ich einer bin, NICHT mitgezählt) würden die Ureinwohner irgendwann zwischen 2030 und 2050 in die absolute Minderheit geraten.

    Man mag mir nun viel unterstellen, aber ich bin eindeutig kein Feind der Zuwanderung: Ja, ganz im Gegenteil habe ich ein Interesse daran, dass es Einwanderern so gut ergeht wie mir und meiner Familie. Dazu braucht es aber eine Kommunikationsbasis. Dafür halte ich eine gemeinsame Verkehrssprache (Deutsch) und ein gemeinsames Minimum an Grundrechten, aber auch Feiertagen, an denen wie in Italien (August!) alle zeitgleich frei haben, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Vorschläge der Wirtschaft halte ich für wenig zielführend den gemeinsamen Sonntag abzuschaffen. Wenn Ali den Freitag, ich aber den Sonntag frei bekomme, oder gar jeder nach seiner Facon, dann fehlt der Gesellschaft eine gemeinsame Grundlage. Sie würde dann aneinander vorbei leben! Daher bin ich auch ein Gegner von "gesplitteten" Feiertagen, der eine bekommt Ashura, ich den x. Jänner usw. Das mag sich irgendwie "liberal" und "nett" anhorchen, ist aber auf lange Sicht kontraproduktiv.

    Eine weitere Überlegung drängte sich mir auf: Wie kommt man aus dem Dilemma zwischen Prinzipienethik und Verantwortungsethik heraus? GANZ EINFACH, in dem man keiner Variante den Vorzug gibt, das Problem aber trotzdem löst: Die österreichische Mindestsicherung ist der Schlüssel. Mich interessiert nicht so sehr was während des Asylgesuchs stattfindet, sondern was danach passiert: Es ist unwahrscheinlich, dass jeder danach gleich Arbeit findet. Das triebe viele in die Mindestsicherung, selbst wenn dies gar nicht angestrebt wird. Leider ist die "Mindest"-Sicherung sehr ausladend konzipiert. Der Basissatz beträgt 620 € der Wohnkostensatz nochmals 207 € bei einem Ehepaar ergibt sich ein um die Hälfte erhöhter Wert, konkret 1.242 € und dieser wird pro Kind um etwa 150 € erweitert. Da dies bis zum 4. konstant ist und erst danach abfällt, wobei einzelne Bundesländer zusätzliche Förderungen gewähren dürfen und dies auch tun, nimmt sich der Betrag international am Preisniveau verglichen recht großzügig aus. Sofern man Kinder unter drei Jahren versorgt muss auch keine "Arbeitsbereitschaft" gegeben sein. (Alle Zahlen: http://www.arbeiterkammer.at/beratung/arbeitundrecht/Arbeitslosigkeit/Mindestsicherung_Wer_bekommt_wie_viel.html)

    Ich denke, wenn man die Mindestsicherung auf das reduziert, was der Name besagt, nämlich eine Arte Versorgungsminimum, das zudem auf 2 oder 3 Jahre Bezugsdauer im ganzen Leben einer Person begrenzt wäre, könnte man den Anreiz schaffen aus der Mindestsicherung so schnell als möglich herauszufinden. Ich will niemanden in akuter Not Hilfe verwehren, sondern dazu anregen, nach einer Notlage schnell und bestmöglich ins Berufsleben zu finden. Dazu darf aber keine dauerhafte Verlockung durch die Mindestsicherung bestehen. Es geht also um Anreize!

    Der riesiger Vorteil liegt darin, dass sich solche "Begrenzungen" schnell herumsprechen, so man sie auch öffentlich kommuniziert. Das macht ein Land "unattraktiver" und führt dazu, dass nur jene es als Zielort wählen, deren Not tatsächlich groß ist, während jene Glücksritter, die lediglich auf der Suche nach einer Gesellschaft mit höheren Gehaltsaussichten sind, ihren Weg anders wohin lenken. Auf diese Weise muss man sich nicht groß entscheiden ob man nun absoluter Prinzipienethiker oder absoluter Verantwortungsethiker ist.

    Ich neige allerings dazu noch einige andere Lösungsansätze ins Treffen zu führen. Ein weiterer Aspekt darf auch nicht ungehört bleiben: Die von amerikanischen Banken verursachte Krise traf Amerika nicht sonderlich hart, Europa umso mehr. Amerika beginnt im Irak einen Feldzug (natürlich nur zum Wohle der Welt…) und danach zu allem Überdruss in Libyen. Die Zeche zahlt Europa.

    Das ist nicht einzusehen. Wenn Amerika etwas möchte, dann soll es auch den Preis dafür zahlen. Es ist nicht einzusehen, warum sich die Vereinigten Staaten nicht auch um ein Kontingent von Flüchtlingen annehmen sollten, sagen wir etwa 500.000 bis 1 Mio. in Anbetracht von Reichtum und Fläche der USA. (und… nachdem sie ohnehin sehr viel weniger Sozialsysteme bieten, sollte das auch keine Unzumutbarkeit sein.)

    Als letzten Lösungsvorschlag für die Situation Europas angesichts der syrischen Zuzüge bietet sich eine Transparenzinitiative an. Es ist wissenschaftlich längst erwiesen, dass dort wo die Menschen wissen was Sache ist, zudem das glaubhafte Gefühl haben gehört zu werden und ein Minimum an Handlungsmöglichkeiten haben – sie auch eher bereit sind zusammen zu stehen (auch wenn das Verzicht bedeutet) und zu helfen. Sprich: Ich denke nicht, dass "alle" oder eine "unsichtbare Mehrheit" fremdenfeindlich wären! Hingegen bin ich mir sicher, dass das, was die Menschen in ganz Europa wütend macht, die permanente Echtzeit-Erfahrung ist nur "Stimmvieh" und "Steuerzahler" zu sein, aber kein Gehör zu finden. Meine provokante These lautet, die FP würde schnell mal pulverisiert, wen die SP- oder die VP Schreibtischtäter auch bereit wären ein "Demokratie-Paket" mit verbindlichen Vetos der Bürgerinnen und Bürger zu lancieren.

    Wenn man alles und jeden immer gleich mit "Xenophobie" persönlich (!) zu DISKREDITIEREN versucht, anstatt sich auf eine argumentative Diskussion einzulassen (und hiermit sein Gegenüber wie einen mündigen Menschen zu überzeugen versuchte), ist es natürlich kein Wunder, warum man genau damit sein Gegenüber in eine Fundamentalopposition zwingt. Die "Willkommenskultur" wäre sicherlich sichtbarer oder größer, wenn sich die Leute nicht unentwegt neuen und immer abstruseren Anschuldigungen ausgesetzt sähen. Niemand hält es aus unentwegt gefragt, gedrängt oder belangt zu werden. Die Menschen brauchen Zeit und eine Atmosphäre in der sie sich nicht permanent rechtfertigen müssen, dann ist sozialer Frieden möglich, mehr noch: echte tief empfundene Empathie!

    Man kann Empathie nicht erzwingen, weder affektive Regungen im Individuum noch in der Gemeinschaft der Menschen per Dekret oder Verordnung erzeugen. Aber genau das versucht die gegenwärtige Politik. Um das eigene Scheitern zu übertünchen, verweist man auf das "böse Stimmvieh" das ja alles verhindere… Eine solche Gesprächskultur wird auf Dauer scheitern, Flüchtlingsdebatte hin oder her. Sie ist im Grunde nur ein Symptom einer erodierten Gesellschaft, die sich auf Dauer für Transparenz und mehr Demokratie entscheiden kann und damit wieder eher Gemeinschaft werden könnte, oder sie entscheidet sich für mehr Hierarchie mehr feudale Tradition, mehr "von-oben-herab" und marodiert dann endgültig.

    Kurzum bedarf es einer zugesicherten – man könnte sagen – Belastungsgrenze. Etwa ein Aufnahmemaximum von z.B. 60 Tausend im Jahr, das nicht überschritten werden kann. Dann denke ich wird die Sache schon planbarer und wesentlich eher angenommen. Solange aber von Seiten der ggw. Politik keine verbindliche und transparente Kommunikation herrscht wie weiterhin verfahren wird, kann ich die Fassungslosigkeit und die Wut durchaus verstehen. Das betrifft natürlich nicht nur die Zuzügler aus Syrien, sondern nahezu alle Bereiche der Politik, etwa wie das Pensionsystem bei 87% Staatsverschuldung und etwa 50% Gesamtabgabenquote besethen soll. Verbindlichkeit, Verlässlichkeit und Konkretheit sind das Um und Auf jeder Gemeinschaft. Würden Sie mit mir einen Vertrag machen, wenn ich Ihnen den Preis nur so zirka nennen und mir vorbehalte in nach einiger Zeit mal eben nach oben zu korrigieren? Wohl kaum…

  12. Thomas Holzer

    @Wolf
    Ja, die Anerkennung………habe gestern das Bildungsniveau eines Asylwerbers im deutschen TV
    erfahren dürfen; angeblicher Weise war dieser Mann in Pakistan English-Lehrer und hat einen Abschluß von einer pakistanischen Universität in English (bei uns heißt es glaube ich: Anglistik) und Politik. Über sein “Politikwissen” kann ich nicht viel sagen, aber sein orales english war schlechter als das des Herrn Faymann, und das soll doch wohl was heißen; bedenkt man, daß in Pakistan english auch Amtssprache ist

  13. H.Trickler

    Autor Tögel macht es sich einmal mehr zu einfach:

    Über die Rat- und Hilflosigkeit, mit der die politischen Eliten der Europäischen Union der als „Flüchtlingswelle“ fehlinterpretierten Völkerwanderung aus Afrika und dem Mittleren Osten begegnen,…”

    1. Die geltende Flüchtlingskonvention definiert, was ein Flüchtling ist und welche Rechte ihm zukommen.

    2. Natürlich gibt es die genannte Fehlinterpretation, aber sie ist nicht Ursache des Problems und mit solchen Polemiken findet man keine Lösung.

    3. Die Schärfe des Problem entsteht z.B. dadurch, dass durch die unsäglich traurige Situation in Syrien tatsächlich eine täglich wachsende, grosse Zahl echter Kriegsflüchtlinge entsteht. Würde Tögel als betroffener Syrier sich zwischen den Fronten zermalmen lassen??

    3. Als nach WW2 die Flüchtlingskonvention unterzeichnet wurde, waren Reisen über grössere Distanzen äusserst kompliziert, extrem teuer und nur wenige wagten sich auf die Flucht, meist nur über kürzere Distanzen. Der seitherige technische und wirtschaftliche Fortschritt hat dies grundlegend geändert.

    Wie würde eine zielführende Lösung aussehen?

    Man müsste in den angrenzenden Ländern Flüchtlingslager errichten und unterhalten. Die internationale Gemeinschaft müsste dies bezahlen, und es ist ganz eindeutig weniger teuer und mit weniger Toten verbunden als die Reise nach Europa.

    Falls sich keine internationale Gemeinschaft findet, müsste wenigstens die EU in angemessenem Rahmen wirken, z.B. indem man in Griechenland (wo es Platz hätte) solche Lager betreibt.

    Damit die gefährlichen Reisen unterbleiben, muss man die Flüchtlingskonvention baldmöglichst den heutigen Gegebenheiten anpassen.

  14. Christian Peter

    @H.Trickler

    vergessen Sie die Genfer Flüchtlingskonvention. Nach der Genfer Flüchtlingskonvention hätten vielleicht 3 % der in der EU strandenden illegalen Einwanderer Anspruch auf Schutz. Zudem gelten Kriegsflüchtlinge gar nicht als schutzbedürftig im Sinne der Genfer Konvention.

  15. H.Trickler

    @Christian Peter:
    >”Zudem gelten Kriegsflüchtlinge gar nicht als schutzbedürftig im Sinne der Genfer Konvention.”

    Nach Lektüre des 31seitigen Werks und http://www.unhcr.de/questions-und-answers/genfer-fluechtlingskonvention.html bin ich anderer Auffassung.

    “1. Die in Anwendung der Vereinbarungen vom 12. Mai 1926 und 30. Juni 1928 oder in Anwendung der Abkommen vom 28. Oktober 1933 und 10. Februar 1938 und des Protokolls vom 14. September 1939 oder in Anwendung der Verfassung der Internationalen Flüchtlingsorganisation als Flüchtling gilt.”

  16. Mario Wolf

    Herr Tögel hat es sich nicht einfach gemacht, Herr Tögel hat eine brillante Analyse dieser Misere die von den Linken als Flüchtingstragödie hochstilisiert wird. Eine Lösung, wie z.B. Auffanglager in der Nähe der betroffenen Länder wird es nicht geben. Das wäre eine konstruktive, rationale Lösung. Die zu dieser Lösung notwendige Weitsicht bzw, intellektuelle Kapazität ist bei der herrschenden Oberschicht nicht vorhanden. Und niemand von dieser Oberschicht wir diesen Artikel von Herrn Tögel lesen, aber jeder wird bereit sein Herrn Tögel als ……, na ja ersparen wir uns die bereits bekannten Ausdrücke

  17. Christian Peter

    @H.Trickler

    stimmt nicht. Kriegsflüchtlinge genießen Schutz durch humanitäres Völkerrecht, nicht jedoch durch die Genfer Konvention.

  18. Hanna

    Und hier etwas Konkretes aus Deutschland … http://www.egon-w-kreutzer.de/002/PaD342015.html … es ist einfach zum Heulen, dass die Massen all das vermutlich nie zu Gesicht bekommen werden. Wenn “Flüchtlinge” sich “weigern”, “verweigern”, “ablehnen”, “fordern” … dann zornig werden, nur, weil sie aufgefordert werden, sich nach den Gesetzen des Kontinents, in den sie einwandern wollen, zu richten, während wir Einheimischen für sie bezahlen müssen und für jede Verfehlung sofort eine auf den Deckel bekommen … dann wird einem echt zum Kotzen. Tatsache ist, es fehlen einem oft die Wort, heute, um den Frust und die Enttäuschung auszudrücken. “Hätte ich nur nicht für die EU gestimmt” hörte ich heute in der U-Bahn, in der es aussah wie auf einem Bazar … Und mir wurde gleich noch mehr übel. Die freche Ahnungslosigkeit dieser “Flüchtlinge” ist es zumeist, die mir das Würgen einbringt: Und diese Leute, die sich nicht einmal gescheit informieren, obwohl sie zumeist gut gekleidete junge Männer mit iphone sind, sollen unsere Sozialsysteme erhalten, obwohl sie Moslems sind, die uns Frauen, die einheimischen, nicht einmal respektieren? Kotz.

  19. Henrik

    Dieser Artikel ist komplett respektlos und beleidigend. Einem vernünftigen Menschen tut es weh so etwas zu lesen. Neben wenigen begründeten Problemen geht es hauptsächlich um Übertreibungen und seltsame Wortkreationen die alle Flüchtlinge als Vollidioten wirken lassen sollen. Spätestens bei “Fernstenliebe” ist klar welches Niveau hier herrscht.Nächstes Mal bitte bisschen denken und weniger schimpfen. Der Kommentar von “Pflügen im Meer” wäre in diesem Fall der bessere Artikel gewesen.

  20. Wahrheit?

    Übrigens nur beispielhaft eine Ihrer aus der Luft gegriffenen “Fakten”: Der Punkt sei erreicht an dem die Flüchtlingsversorgung unsere Existenz bedroht. In Wahrheit: 3,5€/Monat/Österreicher. Selbst wenn Sie nur die Steuerzahler nehmen. Weniger als 10 €/Monat kann man nicht als existenzbedrohend bezeichnen.

  21. Christian Peter

    @H.Trickler

    außerdem existiert kein ‘Recht oder Anspruch auf Asyl’, wie häufig verbreitet, sondern nach der Genfer Konvention bloß ein Verbot, Menschen in Ländern zurückzuweisen, in denen ihnen Verfolgung aus den in der Konventionen genannten Gründen droht.

  22. Karl-Richard

    @Wahrheit?
    Wenn jemanden € 10,00 zum bezahlen seiner Rechnungen (Strom, Gas Wasser,….) oder beim Lebensmittelhändler fehlen bezeichne ich das schon als existenzbedrohend!

  23. Christina

    Zu “Die christliche Lehre gebietet die Nächsten- nicht aber die Fernstenliebe!”
    1. Leider wusste man damals bei der Bibel-Niederschrift noch nicht, dass die Welt rund ist, und dass man Eisenbahnen und Flugzeuge entwickeln wird und Informationsaustauch über weite Strecken möglich sein werden……
    2. Und was sagt uns – wenn man schon auf dieser Orgel spielen will – das Gleichnis mit dem barmherzigen
    Samariter im Neuen Testament?
    3. Der Nächste ist der, der uns über den Weg läuft, unseren Weg kreuzt. Der Hilfe braucht. So einfach ist es. Oder leben wir immer noch in Horden, Rudeln, die starke Männer verteidigen müssen gegen Eindringliche (Konkurrenten)?

  24. Andreas Tögel

    Verehrte Christina,
    zu dieser Frage sehr profunde Ausführungen eines katholischen Theologen: http://www.andreas-unterberger.at/2015/09/die-kirche-und-der-fluechtlings-irrsinn/
    Es gibt ein klare Hierarchie hinsichtlich der Verpflichtungen des Christen gegen seine Mitmenschen. Jesus Christus unterscheidet klar zwischen seinen Nächsten (Glaubensbrüdern) und allen übrigen. Die Anliegen unmittelbarer Angehöriger gehen in jedem Fall vor. Wer dagegen die Interessen wildfremder Eindringlinge höher bewertet, ist nicht nur ein Idiot, sondern hat darüber hinaus auch die christliche Botschaft nicht verstanden…

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