Und wenn der böse Orban am Ende doch recht hätte?

“…..Selten gab der Staatenverbund ein so jämmerliches Bild ab. Darum trägt der scharfe Ton gegenüber Orbán auch Züge von Selbstzweifel, ob der Bösewicht in der Sache am Ende schlichtweg recht behalten könnte…” (hier)

18 comments

  1. sokrates

    Die Eu – ein einziges Märchen? Stolz wird von dern Führern erklärt lügen zu müssen wenn es nötig ist,so lange sinnlose Gesetzverschärfungen zu probieren bis das wer kapiert(de facto kaum) und zu spät aufheultm man läuft mit Begeisterung jeder Chimäre nach,Realitätssinn begonnen von Griechenland bis zur Quotenidee wo sich Flüchtlinge gerne in den Ostblock oder Nordeuropa schieben lassen ist absolut nicht erwünscht!Dafür leben die Kaiser wie die Maden im Speck!

  2. Selbstdenker

    Es geht ja längst nicht mehr darum was gesagt oder getan wird, sondern wer etwas sagt oder tut: egal was Orbán gemacht hat oder gemacht hätte – es wäre aus Sicht der EU immer das Falsche gewesen.

    Die EU ist im Innenverhältnis ein System wechselseitiger Verantwortungslosigkeit. Ihren ohnmächtigen Bürgern gegenüber schwingt sie sich zu einem Oxymoron mit totalitären Herrschaftsanspruch auf.

    Ja, Orbán hat definitiv recht.

  3. aneagle

    Sicher, Orban ist kein Kuscheltierchen. Dafür wurde er auch nicht gewählt. Geschickter als seine “hellen” EU-Politiker(O-Ton nach Gauckschem Maßstab) ist er auch noch. Gut so !

    Denn wenn die EU zerbricht, so geschieht das aufgrund der hyperventilierenden Aktionismusrauschigen Gutmensch-Europäern, wie z.B. Herrn Asselborn, die erst spontan eigene Gesetze brechen um dann so viel Porzellan wie möglich zerschlagen, indem sie sich nach Gutsherrenart fremdschämen. Nur widerlich, das. Wer wünscht sich schon solche Politiker ?

  4. Pickaball

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    Schlechte Politiker kommen und gehen – die Menschen zahlen den Preis
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    Die “mächtigste Frau der Welt” ist sehr leicht auszurechnen – dies machte sich nicht nur Griechenland zu Nutze, sondern es werden noch viele andere tun.

    GOOD MORNING GERMANY !
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    The MÖRKL TOOL-KIT
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    – FAHREN auf SICHT –

    – die Dinge so weit treiben zu lassen, dass sie selbst der Dümmste erkennt – leider ist es dann meist zu spät, um zu korrigieren.

    – VERHANDELN bis zum KOMPROMISS –

    – wer viel hat kann viel verlieren – er gibt daher nach und akzeptiert auch einen FAULEN KOMPROMISS

    – ALTERRNATIVLOS –

    – die Dinge so weit treiben zu lassen, dass die Alternative auch nicht mehr billiger ist

    – WIR SCHAFFEN DAS –

    – diese Ansage und obiges politische Konzept wird dem deutschen Volk noch sehr viel aufbürden.
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  5. Thomas Holzer

    Endlich mal ein nüchterner, nicht hyperventilierender Kommentar; noch dazu von einem Deutschen 😉

  6. H.Trickler

    “Selten gab der Staatenverbund ein so jämmerliches Bild ab.”

    Haben die Fremden Federn so oft gepennt? Im letzten Jahrzehnt gab es jede Menge ebenso erbärmlicher Situationen!

  7. Pickaball

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    WYSIWYG
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    What you See is What you Get

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    Dieser Windows Druckerstandard gilt auch in der aktuellen Flüchtlingskrise –

    – was sich aktuell in Ungarn und Griechenland abspielt – spielt sich bald auch in Deutschland ab –

    – wenn einfachgestrickte “Technokraten” glauben sie könnten Menschen wie SEMMELN nach einem Schlüssel über Europa verteilen oder einfach wieder zurückschicken.

    Diese hysterisch aufgedrehte Masse weiß genau welche Rechte ihr zustehen und diese fordern sie teilweise mit einer “unsympathischen Penetranz” ein, dass dies nicht bei allen Verständnis auslöst.

    Die hohe Politik interessiert das nicht – sie beschränkt sich auf “Gesetze beschließen” – egal ob diese durchsetzbar sind.
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  8. Christian Peter

    Das Einzige, was der EU angesichts des völlig aus dem Ruder laufenden Chaos dieser Tage einfällt, ist ‘mehr Solidarität bei der Aufnahme von illegalen Einwanderern’ einzufordern. Staaten sollen gegen ihren Willen gezwungen werden, Hunderttausende Wirtschaftsflüchtlinge aufzunehmen.

  9. waldsee

    orban ist im recht. streichen sie den konjunktiv.
    vor wenigen generationen überzogen deutsche nazihorden europa und heute
    bedroht deutschland (und helfer) mit
    gutmenschenterror den kontinent.
    was herauskommt ,weiß niemand.
    sicher ist : europa wird kein nestchen mit ״gurrenden und schnurrenden״bewohnern.

  10. Mona Rieboldt

    Selbst wenn sich europäische Länder für eine Quote bereit erklären, wie sollte das gehen? Dann werden “Flüchtlinge” durch halb Europa gekarrt und in Länder beispielsweise Estland, Tschechei, Polen etc. Damit die Asylanten da auch bleiben, müsste man sie in Lagern streng bewachen, ansonsten verschwinden sie wieder nach Deutschland.

    Deutsche Politiker locken diese Leute an mit Geld und Bleiberecht. Bezahlen darf das aber das deutsche Volk, Steuererhöhungen werden kommen, das Geld reicht nicht lange, das die Politiker jetzt mit vollen Händen in die Asylantenhilfe stecken.

    Schon jetzt kümmern sich Salafisten um die moslemischen Asylanten. Es wird nicht lange dauern, bis es in D zu großen Unruhen kommen wird.

  11. Fragolin

    @Christian Peter
    Unappetitlich, aber wir rücken den “Ermächtigungsgesetzen” täglich einen Schritt näher.
    Der Ausnahmezustand naht. Natürlich nur um zu retten, Gutes zu tun und Deutschland in hellem Licht erstrahlen zu lassen.
    Hatten wir alles schon mal…

  12. Fragolin

    Orban macht das, was seine Aufgabe ist: Der Schutz des Volkes, von dem er gewählt wurde. Das hat etwas archaisches, mieft nach Ehre (das kommt von Ehrlichkeit, das verstehen unsere Obertanen gar nicht) und Nationalstolz. Man könnte die Ungarn glatt beneiden, dass an ihrer Spitze jemand regiert, der seinen Job ernst nimmt.
    Und vielleicht, aber nur vielleicht, beginnt jetzt doch so peu-a-peu der eine oder andere zu verstehen, warum ein Putin lieber mit schmutzigen Tricks ganze hauptsächlich von Russen bewohnte Landstriche annektiert als sie dieser EU und ihrem gewissenlosen Kaiserhof zu Brüssel in den Rachen zu werfen.

  13. Wolf

    Kürzlich erklärte ein tschechischer Soziologe den Teilnehmern einer Diskussionssendung im deutschen Fernsehen bei Sandra Meischberger, die sich furchtbar aufregten, dass manche osteuropäische Länder keine Flüchtlinge aufnehmen wollen, dass diese Länder Demokratien seien und die Bevölkerungsmehrheiten schlicht und einfach keine Migranten, und schon gar nicht moslemische, aufnehmen wollen; dabei seien die jeweiligen Regierungschefs nicht dazu da, ihre Völker zu erziehen, sondern dazu gewählt, deren Willen zu befolgen und durchzusetzen. Die Runde (einschließlich der Moderatorin) war sprachlos und wechselte schnell das Thema.

  14. Wolf

    Nachtrag: Habe gerade eben die “Bild”-Zusammenfassung der obigen Diskussion gelesen: http://www.bild.de/politik/inland/menschen-bei-maischberger/nationale-egotrips-statt-fluechtlingshilfe-42505114.bild.html.
    Alles da in Kurzfassung, nur eines fehlt: die oben erwähnten Aussagen des tschechischen Soziologen (der allerdings in Deutschland lebt und der Diskussion nur zugeschaltet war), obwohl er mindestens 10 Minuten gesprochen hat. Nur ein typisches Beispiel für die Meinungsmanipulation durch die Presse.

  15. Thomas Holzer

    @Mona Rieboldt
    Das tippe ich schon seit Wochen; wenn die Quote kommt, und sie wird kommen, dann werden Züge quer durch Europa fahren, und es wird ein Heulen und Zähneknirschen sein; und spätestens nach positivem Asylbescheid fällt alles in sich zusammen, weil ja wohl niemand z.B. in Bulgarien, Rumänien bleiben will, gibt es doch D, A, S, NL, B et al.

  16. Thomas Holzer

    Und Frau von der Leyen nennt den “Zuzug” -man beachte auch die Wortwahl “Zuzug”- als “riesige Chance für Europa”

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