Und wieder demonstriert der antisemitische Mob….

Von | 2. Juli 2016

Mit dem bevorstehenden Ende des Ramadan wird auch in diesem Jahr vielerorts zum Al-Quds-Tag mobilisiert. Von den Mullahs in Teheran ins Leben gerufen, sollen seit 1979 Muslime an diesem Tag in aller Welt aufmarschieren und damit Forderungen nach der »Befreiung Jerusalems« von einer »zionistischen Besatzung« sowie nach dem Ende der Existenz Israels Nachdruck verleihen.
Seit 1996 wird auch in der Berlin der Jerusalem-Tag begangen, wird auch die deutsche Hauptstadt Schauplatz einer weiteren Demonstration antisemitischen Hasses und der Verherrlichung gegen Juden gerichteten Terrors. Statt die Aufmärsche aber deswegen zu verbieten, verhängen Behörden alljährlich günstigenfalls Auflagen, die aber doch den Charakter des Aufzugs nicht ändern können.
So soll in diesem Jahr ein Verbot von Hisbollah-Fahnen darüber hinwegtäuschen, daß die Stadt mit ihnen nun bereits seit zwei Jahrzehnten vor dem islamistisch angeführten antisemitischen Mob kapituliert. Was, andererseits, soll man aber davon halten, finden sich unter jenen, die gegen den Jerusalem-Tag protestieren, Parteiverbände von Bündnis 90/Die Grünen, CDU, FDP und SPD?
Auf Bundesebene hat die von Unionsparteien und SPD getragene Regierung es eilig, die deutsch-iranischen Beziehungen zu »normalisieren«, den Deal, der mittelfristig die Kernwaffenforschung der Mullahs legalisiert, begrüßten auch die anderen Parteien. Wie soll man gerade ihnen glauben, Antisemitismus, der sich heute als »Kritik« an Israel äußert, abzulehnen und zu bekämpfen?
Und haben nicht gerade eben Abgeordnete aller Parteien im Europäischen Parlament in Brüssel den antisemitischen Ausführungen des »Palästinenserpräsidenten« Abu Mazen stehend applaudiert? Wie kann man angesichts dieses kollektiven Versagens Vertretern dieser Parteien noch ein Podium bieten? Protest gegen Antisemitismus wirkte überzeugender, wäre er glaubwürdig.(tw24.net)

4 Gedanken zu „Und wieder demonstriert der antisemitische Mob….

  1. caruso

    Glaubwürdigkeit von der EU erwarten ist naiv. Und in Sachen “gegen Antisemitismus” ein schöner Traum. Ich vermute, nicht einmal unsere Ur-Ur-Ur-Urenkel werden das erleben.
    Antisemitismus ist, nicht nur m.M. nach, eine erbliche Geisteskrankheit der europäischen Kultur.
    lg
    caruso

  2. Fragolin

    Die einzige Partei, die das nicht unterstützt, ist die AfD. Sie führt auch gerade ein Parteiausschlussverfahren gegen ein Mitglied, das in der Vergangenheit antisemitische Thesen verbreitet hat.
    Deshalb wird die AfD auch als Hort des Antisemitismus bezeichnet.
    Seltsam irgendwie…

  3. Falke

    @Fragolin
    Für die PC Linke gilt automatisch rechtsextrem = faschistisch = nazi = antisemitisch. Und da die AfD eben als rechtsextrem (nicht nur bei den Links-Grünen) gilt, muss sie folgerichtig auch antisemitisch sein, ganz egal, ob sie es wirklich ist oder nicht. Ähnliches gilt ja auch für die FPÖ.

  4. Fragolin

    @Falke
    Das Seltsame daran ist ja, dass die PC Linke selbst tiefen Judenhass lebt, verschämt verbrämt als “Israelkritik” und ausgelebt als Boykott jüdischer Waren, auch mal erkennbar im augenzwinkernden tolerieren offener Juden-ins-Gas-Schreierei ihrer muselmanischen Liebkinder. Sie werfen ihren Feinden etwas vor, das diese nicht haben, aber sie selbst ausleben, obwohl sie es leugnen.
    Irgendwie ist Links zu sein wirklich eine Geisteskrankheit.

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