Und wieder eine neue Mittelstands-Steuer

“…..Eine Erhöhung der Grundsteuer ist natürlich (ebenso wie die neue Erbschafts- und Schenkungssteuer auf Immobilien) eine reine MittelstandssteuerDenn natürlich ist das Geld, mit dem man die Wohnung gekauft oder das Haus gebaut hat, nicht vom Himmel gefallen. Die meisten Menschen haben hart gearbeitet, um sich diesen Traum erfüllen zu können. Sie haben ihr ohnehin schon hoch versteuertes Einkommen, von dem der Staat bis zu 50 Prozent einkassiert hat (künftig sogar bis zu 55 Prozent), auf die Seite gelegt, sie haben auf Urlaube, auf teure Autos verzichtet, manche sogar auf Restaurantbesuche. Und jetzt kommen eine Stadtregierung und ein Gemeindebund und befinden, dass jemand doch noch einmal finanziell ordentlich dafür bestraft gehört, dass er es zu einer eigenen Wohnung oder einem eigenen Haus gebracht hat. Also schnalzen wir die Grundsteuer nach oben – in Wien kann es im Extremfall zu einer Verzehnfachung kommen –, weil wir als Regierung zu bequem und zu feig sind, um unsere Ausgaben zu durchforsten und im Budget irgendwo einzusparen….” (hier)

 

19 comments

  1. Christian Peter

    Die Enteignung und Vernichtung des Mittelstands ist ein jahrzehntelanges Programm der Altparteien.

  2. Thomas Holzer

    Von irgendwoher müssen ja die Milliarden kommen, die der Staat tagtäglich beim Fenster rauswirft; denn sparen, das geht gar nicht………..
    Der Staat nimmt, der Staat gibt, wenn auch wesentlich weniger, weil das Nehmen und das bisserl Geben müssen ja “anständig” verwaltet werden 😉

  3. Rado

    Irgendwie muss man ja die Österreicher aus ihren Häusern herauskriegen.
    Die Neuinteressenten stehen schon Schlange an der Grenze!

  4. Reini

    unser Wohlstand ist noch viel zu hoch! … unser unleistbares Sozialsystem, unser “hohes” Lohnniveau (gegenüber den Osten), überbeleges Beamtentum, usw. … und alles nur auf steigenden Schulden,… wir haben keinen Reichtum, wir leben in einer finanziellen Scheinwelt, was uns die Politik vorgaukelt, damit sie ihren Arbeitsplatz erhalten und wiedergewählt werden! … und das dumme Volk vernichtet sich damit selbst! …

  5. Thomas Holzer

    Und wenn dann die Mieten steigen werden, werden diese Politikerdarsteller gemeinsam mit den “Experten” der AK wieder die bösen Spekulanten, Eigentümer und Immobilienhaie an den Pranger stellen.

    Schon komisch, daß sich dasselbe Spiel immer schneller wiederholt, das tumbe Wahlvolk aber (noch?!) immer auf die gleichen Parolen reinfällt

  6. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ Thomas Holzer
    sie haben recht mit dem reinfallen. Das gelingt aber nur, wenn die Opposition(Gegenseite) keine besseren Argumente hat. Und vor allem, man müsste die Grauslichkeiten der zu Ende gehenden Legislaturperiode deutlich vermitteln.
    So wie Herr Häupl das vor der Wahl gesagt hat, es werden in den nächsten Jahren keine Gebühren erhöht.
    Daran hält er sich, dafür werden die Steuern erhöht. Dialektik?

  7. Fragolin

    Wie haben die Schwarzen so schön gedröhnt? “Eine Vermögenssteuer wird es mit uns nicht geben!”
    Na gut, dass es sich nur um eine Grundstücksteuer handelt, also eine Zwangsabgabe ohne jede Gegenleistung auf Immobilienvermögen – da kann der Quasi-Genosse Schelling nach kurzer Zeit unter leisem Protestgewinsel umfallen und seinen Segen zu einer weiteren Drehung an der Steuerschraube geben. Irgendwie müssen die Tributpflichtigen ja auch die ganze geforderte Dhimmi-Steuer auftreiben und hunderttausende Muslime mit gratis Wohnen, halal Speisen und wohlgefälliger Kleidung versorgen; nicht, dass jene noch empört werden, und was die dann aufführen, haben wir ja schon erlebt, das will ja keiner…

  8. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Auch ohne “unsere” Neubürger würde an der Steuer-/Gebührenschraube unvermindert gedreht!

  9. Michael Haberler

    Die verfassungsrechtliche Luftnummer dazu ist: der “soziale Wohnbau” soll davon nicht betroffen sein, weil das sind die Gutis. Andere würde sagen – der Hinterhof und Selbstbedienungsladen der SPÖ.

    Soviel zum Gleichheitsgrundsatz.

  10. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Ich wage nicht zu widersprechen. 😉

    @Michael Haberler
    Tja, die Dhimmisteuer ist ja auch nur von den Dhimmis zu zahlen. Flüchtlingsunterkünfte und “soziale” Bauten mit erhöhtem Muslim-Anteil sollte also lieber nicht betroffen sein…

  11. Thomas Holzer

    @Michael Haberler
    Und dann wird für die verbliebenen Reste des privaten Wohnungsmarktes noch eine “Mietpreisbremse”, respektive Mietzinsobergrenze eingeführt werden, und nach maximal zwei Jahren werden die vereinigten Sozialisten in diesem Land (sprich alle Parlamentsparteien) feststellen, daß das Angebot mehr als nur knapp wird. Folge: Enteignung und Beschlagnahmung, unter anderem auch deswegen, weil wir ja unbedingt so viele Neubürger benötigen

  12. Lisa

    Der zunehmenden Ausblutung des Mittelstands kann nur durch eine rigorose Änderung des Sozial(isten)staates entgegengewirkt werden. All die sündteuren Leistungen, für die vor allem der mittelständische Steuerzahler aufkommen muss, der selbst aber nur mässig davon profitieren kann, müssen durchgerechnet, revidiert , angepasst und evt. abgeschafft werden. Die mesiten sozialen Einrichtungen waren zu Beginn sinnvoll, weil sie offeneNot lnderten. Aber die Gesetze hinken der Realität immer hinterher. Manchmal, weil man schlicht nicht mit der menschlichen Tücke gerechnet hat, manchmal, weil man diese einfach leugnet . (der Mensch ist im Grunde gut… denkste!)

  13. Christian Peter

    @Lisa

    falsch gedacht. Zuallererst muss die Privilegierung und Milliardensubventionierung von Großunternehmen und Konzernen beendet werden, erst dann sollte man im sozialen Bereich Kürzungen vornehmen.

  14. Christian Peter

    @Lisa

    Der Hauptgrund, warum der Mittelstand wie eine Weihnachtsgans ausgenommen wird, ist, dass sich alle anderen Marktteilnehmer (Großunternehmen, internationale Konzerne, Kapitalgesellschaften) der Besteuerung entziehen und als Geschenk von der Politik auch noch mit Billionensubventionen erhalten. Man denke alleine an die Subventionierung des Finanzsektors, es würde Milch und Honig fließen, hätte man dieses Geld für andere Zwecke verwendet.

  15. Lisa

    @Christian Peter: Weshalb sollten sie nicht erst einmal ihre Schäfchen ins Trockene bringen? Jeder ist sich selbst der Nächste, wenn sonst keine emotionalen Bindungen bestehen. In den Grossfirmen und Grossbanken sitzen internationale CEO, denen ein fettes Salär und eventuelle Boni wichtiger sind als die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Land. Da wird dann nicht nur manche Firma zur vaterlandslosen Gesellenschaft, sondern auch mal ein Depardieu zum Russen…
    Die Zeiten sind längst vorbei, wo die ortsansässige Spinnerei, Strassenbaufirma, Maschinen- oder Suppenfabrik eine überschaubare Anzahl Mitarbeiter hatte, die wöchentlich oder monatlich dem Chef mit Handschlag fürs Lohntütchen dankten und wo die Firma als guter Steuerzahler am Ort blieb und einen Teil der sozialen Verantwortung mittrug. Was kümmert ein Team aus 12 Nationen an der Spitze eines modernen Unternehmens, in welchem Land sie agieren? Vorbei die Zeiten, wo etwa eine Raiffeisenbank den Kreditnehmern noch ins Gewissen redete und die Verwendung des geliehenen Geldes aus den Augenwinkeln überwachte… Modern Times – über 200 000 Firmen haben ihren Sitz auf den Cayman Islands, auf einer Fläche etwa halb so gross wie Wien. Rechne! Freier Markt, Mobilität und Kommunikationsmittel erlauben das heute eben und da jeder in irgend einer Weise davon profitiert, lässt man die halt. Die tun ja nix, die Kapitalisten, die wolln nur spielen…

  16. Christian Peter

    @Lisa

    selbstverständlich wird im sozialen Bereich Steuergeld verschwendet. Gegen Subventionen an Konzerne sind dies jedoch Peanuts, alleine in den ersten 3 Jahren nach der Finanzkrise wurden in der EU 4,6 Billionen Euro Steuergeld (!!!) in marode Banken investiert (mittlerweile dürfte es sich um einen weit höheren Betrag handeln). Oder der Energiesektor : 140 Milliarden Euro Steuergeld fließen jedes Jahr an Energieunternehmen (ein Großteil davon : Energiekonzerne), oder die Agrarindustrie : 58 Milliarden Euro Steuergeld fließen jährlich in die Landwirtschaft (der Großteil davon kommt Großunternehmen und Konzerne zugute), auch von den sonstigen EU – Fördermitteln profitieren in der Hauptsache Großunternehmen und Konzerne.

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