Und wieder mal ein Mißverständnis…

Von | 26. Juni 2016

“….Nach übereinstimmenden Berichten israelischer Medien hat »Palästinenserpräsident« Abu Mazen sich am Sonnabend von Äußerungen distanziert, nach denen israelische Rabbiner von der Regierung in Jerusalem verlangt hätten, Trinkwasser zu vergiften, um einen »Genozid« an »Palästinensern« zu verüben. Die Vorwürfe, habe sich jetzt herausgestellt, seien »unbegründet«.
»Erst vor einer Woche«, hatte der Chef des Regimes in Ramallah am vergangenen Donnerstag im Europäischen Parlament in Brüssel behauptet, »haben mehrere israelische Rabbiner von der israelischen Regierung gefordert, Palästinenser zu vergiften.« Sei das, hatte Abu Mazen unter Applaus der Parlamentarier in Brüssel geklagt, »sei das nicht ein Aufruf zum Genozid?«
Nun heißt es, Abu Mazen habe »niemals die Absicht gehabt, das Judentum zu beleidigen oder das jüdische Volk anzugreifen«. Vielmehr verspüre er tiefsten Respekt für alle Religionen, »den jüdischen Glauben eingeschlossen«. Das Dementi aus Ramallah ist so glaubwürdig wie die Lüge, der Abu Mazen nicht zum Opfer fiel, sondern die ja sein »Außenministerium« fabriziert hatte…..” (hier)

7 Gedanken zu „Und wieder mal ein Mißverständnis…

  1. Fragolin

    Taqqiya. Man erzähle den ungläubigen Affen, was sie hören wollen, um seine Ziele durchzusetzen.
    Das wirft ein besonderes Licht auf unsere laut Gauck problemlosen “Eliten”, die ja auch gerade einen “Kauft nicht beim Juden!”-Erlass beschlossen haben, wenn man ihnen Märchen vom brunnenvergiftenden Juden erzählen muss, um ihren begeisterten Beifall zu erheischen. Die Allianz der europäischen mit den muslimischen Antisemiten hat ja im Dritten Reich schon so gut funktioniert, warum also nicht auch im Vierten…?

  2. caruso

    Daß Abbas lügt, wenn er nur den Mund aufmacht, wissen alle die nicht taub und blind sind, nur die EU-Politiker nicht. Stehenden Applaus bekam er. Was Abbas sagt, ist mir aus dem genannten Grund egal. Aber das Verhalten des EU-Parlaments ist ein Skandal!
    lg
    caruso

  3. Falke

    Ich habe es schon weiter oben gesagt: das Europäische Parlament in seiner derzeitigen Form – und vor allem mit seiner derzeitigen Führung (Schulz, Lunacek) – gehört radikal geändert, oder – wenn das nicht möglich ist – ersatzlos abgeschafft. Viel Macht hat es ohnehin nicht und erfreut sich auch nicht besonderer Aufmerksamkeit – zum Glück, muss man sagen, wenn man den obigen Bericht liest.

  4. aneagle

    Im Großen wie im Kleinen – von Migrationsmanagement bis Gurkenkrümmung + Abbasapplaus
    Jede Firma ist, ungeachtet ihrer Geschäftsidee, nur so gut wie ihr Personal. Das gilt auch für Europas Personal. Seine Kompetenzfehler schaden bereits dem Investment. Zudem unterliegt das beschäftigte EU-Personal der irrigen Annahme die Firma zu besitzen.
    Wollen die tatsächlichen Eigentümer nicht ihres Investments am EU-Firmenwert verlustig gehen, sind sie gezwungen, das Personal rasch gegen eines zu tauschen, das seine Aufgaben wahrnimmt und sich auf die Kernkompetenzen der EU konzentriert, statt diese laufend, entgegen den Eigentümerzielen, zu verändern. Vorneweg muss der Aufsichtsrat, der seine Rolle nicht einmal begreift, wechseln. Nur dann ist die Chance der EU-Company intakt, ihr Ziel zu erreichen. Nämlich das von den Eigentümern vorgegebene Ziel den ca. 1/2 Mrd. Eigentümern auf ihrem Kleinkontinent Europa ein friedliches Leben in Freiheit und Menschenwürde zu verschaffen und zu erhalten.

  5. MM

    Kapo Schulz hat doch vor 1-2 Jahren etwas Ähnliches behauptet, bei seiner Rede im israelischen Parlament. Da hatte er die Israelis beschuldigt, dass sie den Palästinensern das Wasser stehlen.

  6. Thomas Holzer

    @Caruso
    Es ist eben leider nicht! egal, was Abbas sagt, weil leider allzu viele, nicht nur Palästinenser, seine Lügen nicht als solche “anerkennen” wollen, sondern diese seine Dummheiten als die Wahrheit und nichts als die Wahrheit glauben und weiter verbreiten

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