Undank ist des Euroretters Lohn

“…Die Griechen, Spanier und Zyprioten werden es den Deutschen niemals verzeihen, dass sie sich von diesen haben retten lassen müssen…” (Kluge Analyse in der NZZ)

12 comments

  1. FDominicus

    Und es war vor allem noch gegen den Vertrag von Lissabon. Ach ja niemand wollte auf diejenigen hören die gesagt hatten: “Halten wir uns an die Verträge” und im Bundestag waren es um die 10 % der Abgeordneten die sich für Recht aussprachen. Aber was soll’s, wir haben den Friedensnobelpreis ja schon…

  2. rubens

    Was der Artikel suggeriert, ist eben undenkbar. Man stelle sich vor, Deutschland beanspruchte die Führung?

  3. Thomas Holzer

    Und die Griechen haben soeben veröffentlicht, daß nach ihren Berechnungen ihnen Deutschland (angeblich) 162 Milliarden an Reparationszahlungen auf Grund des WKII schuldet 😉

  4. Der Unternehmer

    Niemand ist “gerettet”

    Der untergang des Euro wurde nur nach hinten verschoben.

    Und dann werden die Deutschen sehr, sehr viel zahlen müssen.

  5. FDominicus

    @Thomas Holzer
    Ok stellen wir den Alliierten mal die Rechnung für die zerbombten Städte.
    So sein Schwachsinn, die Schulden Griechenlands sind sicher nicht Überbleibsel von vor 70 Jahren. Es ist der Staat der nie genug Macht bekommen kann… Funktionäre und Schmarotzer des Systems sind nur an einem interessiert: Ihr System zu erhalten und wenn möglich auszudehnen. Was das auf der Strecke bleibt ist “völlig” egal….

  6. Samtpfote

    FDominicus :
    @Thomas Holzer
    Ok stellen wir den Alliierten mal die Rechnung für die zerbombten Städte.
    So sein Schwachsinn, die Schulden Griechenlands sind sicher nicht Überbleibsel von vor 70 Jahren. Es ist der Staat der nie genug Macht bekommen kann… Funktionäre und Schmarotzer des Systems sind nur an einem interessiert: Ihr System zu erhalten und wenn möglich auszudehnen. Was das auf der Strecke bleibt ist “völlig” egal….

    Man beachte die :-)-Funktion 🙂

  7. FDominicus

    @Samtpfote
    Wo soll ich 😉 einfügen? Wer das nicht als Sarkasmus erkennt, dem muß ich es wirklich nicht noch explizit kenntlich machen. Man erschlägt ja nicht auch noch ein totes Pferd zur Sicherheit noch einmal mit dem Vorschlaghammer.

    Und das der Staat nie genug Macht bekommen kann ist aber so was von traurige Wahrheit, das hilft leider gar nichts mehr….

  8. Samtpfote

    @FDominicus
    Das Satement von Thomas Holzer war ironisch gemeint.
    Wer darauf mit Bierernst antwortet, könnte auch gleich vor dem Erzählen eines Witzes, die entsprechende Gebrauchsanleitung verteilen.
    Nix für ungut. 🙂

  9. Gert Cok

    Stimme Rubens zu, was der Artikel der deutschen Politik vorwirft ist ein nonsens!

    Die Geschichte des gesamten 20. JHs mit 2 WK-en macht es für alle Beteiligten Europas für unmöglich, dass Deutschland nach der wirtschaftlichen Überlegenheit auch noch politisch die Führung übernimmt.

    Das heranwachsen dieses politischen Dilemmas hätten die Väter der Währungsunion im voraus spüren müssen und die Währungsunion in dieser Form erst gar nicht erschaffen dürfen.

    Ausserdem: so überlegen ist Deutschland wirtschaftlich auch wieder nicht! Die Wiedervereinigung hat viel Substanz gekostet und eine breite Schicht der ständig Unzufriedenen hervorgebracht. Innerhalb Deutschlands spielt sich die gleiche Szene zwischen den alten und den neuen Bundesländern ab, wie gesamteuropäisch zwischen Deutschland und den Süden. So fühlen sich die Westdeutschen inzwischen doppelt unverstanden und ausgenützt. (Mit Recht.)

    Politisch sieht Deutschland durchaus einer instabilen Zeit entgegen, was seine wirtschaftliche Kraft und Einfluss weiter schmälern könnte.

  10. gms

    Gert Cok :
    Die Geschichte des gesamten 20. JHs mit 2 WK-en macht es für alle Beteiligten Europas für unmöglich, dass Deutschland nach der wirtschaftlichen Überlegenheit auch noch politisch die Führung übernimmt.

    Die zurzeit lebenden Deutschen werden dies berechtigt völlig anders beurteilen. Ergänzend verweist der NZZ-Artikel auf das gegenwärtige Verhältnis zwischen Polen und Deutschland.

    Wenn heute für Frankreich vorgeblich irgendetwas “unmöglich” ist, so entspringt dies trivial erkennbar weit mehr einem pragmatisch fundierten Unwillen resp. einem Opportunismus zur Erlangung von Vorteilen, denn einer rationalen Analyse. Würden Deutschlands Linke nicht bei jeder unpassenden Gelegenheit bedeutungsschwanger von “ewiger Schuld” plappern, um damit den Karren Europas in die ihnen genehme Richtung allumfassender Umverteilung von Wohlstand und Einfluß zu bugsieren, wäre das Subthema WKI+II schon seit Ewigkeiten auf die adäquate Relevanz eingedampft. So aber spielen sich anmaßende EUphoriker gegenseitig mit Moralin gefüllte Bälle zu, und es grenzt schon an ein Wunder, daß nicht ein “Stürmer”-Abklatsch mit den Napoleonischen Kriegen dagegenhält.

  11. Roms

    Man hat eh schon zu lange keinen Deutschen Kanzler oder Bundespräsidenten auf den Knien rutschen gesehen.

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