Unfreiwilliger Euro-Imperialismus

Von | 26. März 2013

“……Dass deutsche Politiker glauben, den Zyprioten vorschreiben zu müssen, wie sie ihre Unternehmen zu besteuern haben, liegt am Euro! Schon vorher fühlten sich deutsche Euroretter berufen, von den Griechen zu verlangen, ihre Staatsbahn zu privatisieren (was hierzulande keiner mehr von der Bahn AG verlangt) und von den Spaniern zu fordern, auf Teile ihres Urlaubs zu verzichten (obwohl die Deutschen längeren Urlaub haben).Sie mischen sich in die Regierungsbildung Italiens, das belgische Lohnfindungssystem und die Steuergesetzgebung Irlands ein. Ganz davon abgesehen, dass deutsche Politiker gewählt wurden, um sich um die Sicherung deutscher Renten, der Vereinfachung des deutschen Steuersystems und den sozialen Frieden in Deutschland zu kümmern, kann ein europäisches Währungssystem, welches voraussetzt, dass ausgerechnet Deutschland seinen Partnern dauernd Vorschriften macht, niemals friedensstiftend sein….” (Hans-Olaf Henkel im “Handelsblatt“)

6 Gedanken zu „Unfreiwilliger Euro-Imperialismus

  1. jeanvaljean

    Vielleicht lernt Herr Henkel in fortgeschrittenem Alter noch vernetzt zu denken?

  2. G.K.

    @jeanvaljean
    Sorry, das Copyright auf die sinnfreien Ausdrücke “vernetzt denken” oder “ganzheitlich denken” haben die Grünen und das sagt schon alles. Ich ziehe es vor, nicht “vernetzt denkenden” Menschen zuzuhören.

    Was ist hier übrigens das konkrete Problem mit Henkels Ausführungen? Er beschreibt klar, wie das Friedensprojekt EU den Hass der Völker aufeinander erzeugt.

  3. rubens

    @G.K.
    Sind die Balken vor den Augen die Ursache, dass manche immer noch blind herumtappen.

  4. menschmaschine

    @rubens
    ich tippe auf balken im gehirn. selbstverständlich aus geöltem und gewachstem bio-fairtrade-holz, damit da keine mißverständnisse aufkommen.

  5. Passant

    Na, so was! Geld herschenken, und dann noch Bedingungen stellen! Unverschämt diese Deutschen!

  6. Mona Rieboldt

    @Passant

    Henkel meint, D hätte nie damit anfangen sollen, die Regeln zu brechen und für andere Länder zu zahlen. Und damit hat er recht. Was jetzt gemacht wird, führt zu Unfrieden unter den europäischen Ländern.

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