Ungesund: 30% der Haushaltseinkommen sind Transferzahlungen

“……..Für eine Gesellschaft ist es nicht gesund, wenn von etwa vier Millionen Einkommensbeziehern zwei Millionen überhaupt keine Lohn und Einkommensteuer, dafür aber überproportional und unnötig hohe Sozialversicherungsabgaben zahlen, eine weitere Million zwar Lohnsteuer zahlt, aber an Transfers mehr bezieht, als sie Lohnsteuer zahlt und lediglich eine Million netto Lohnsteuerzahler sind. Ein Drittel aller verfügbaren Haushaltseinkommen stammt bereits aus Transfers….” (Georg Kapsch im “Format“)

3 comments

  1. Selbstdenker

    Zusätzlich sollte man bedenken, dass es sich bei den erwähnten 30% um einen Durchschnittswert handelt.

    In gar nicht wenigen Fällen bleibt dem Leistungserbringer nach Steuer und Transfers sogar erheblich weniger übrig als den zahlreichen Leistungsbeziehern.

    Ganz “gerecht” halt und ganz sicher ein sehr “zukunftsfähiges” Modell.

  2. michelle

    die sozn wollen es so – es geht um wählerstimmen. hinter uns die sintflut, das ist das motto der rotgrünen akögbspö futtertröglern….

  3. gms

    Selbstdenker,

    “In gar nicht wenigen Fällen bleibt dem Leistungserbringer nach Steuer und Transfers sogar erheblich weniger übrig als den zahlreichen Leistungsbeziehern.”

    Ja, eh. Wer sollte auch anderes erwarten in einem Land, dessen Richter noch linker sind als jene, die ohnehin schon sozialistische Gesetze machen?

    “Die Mindestsicherung sei eine Sozialhilfeleistung, stellten die Höchstrichter klar. Und solche stellen nach der ständigen Rechtsprechung des VwGH kein Haushaltseinkommen dar.” [1]

    Eine vergleichbare Situation gibt es in der BRD in Sachen monetären Support durch den Staat für arbeitslose Zuwanderer. Auch hier sorgte der Begriff “Sozialleistung” dafür, daß oberschlaue Richter meinten, der Klagende hätte ein Bezugsrecht. Hätte man im Gesetz andere Begriffe für dieselbe Leistung verwendet, wäre der Kläger leer ausgegangen.

    Einmal mehr bewahrheitet sich Konfuzius’, wonach sinngemäß mit der Aushöhlung der Sprache ein Niedergang des Staates einhergeht.

    [1] derstandard.at/2000003813175/VwGH-stellt-klar-Mindestsicherung-schmaelert-Wohnbeihilfe-nicht

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