22 Gedanken zu „Unhappy Hour mit Aperol-Spritz

  1. Thomas Holzer

    “Der Bundesgesetzgeber, der sich ja mit der Revision des einschlägigen Gesetzes befasst, hegt nun aber die Absicht, die Happy Hours künftig wieder schrankenlos gelten zu lassen,….”

    Auch wenn ich mir bewußt bin, daß die Eidgenossen meines Ratschlages nicht bedürfen, erlaube ich mir aber doch, folgenden Vorschlag zu unterbreiten:
    Abschaffung jeglicher gesetzlicher Regelungen für “happy hours”; würde das Dasein des (Wirtschafts)Lebens wesentlich vereinfachen, und die Behörden könnten sich wirklich wichtiger Probleme annehmen 🙂

  2. Christian Weiss

    Mir ist schlicht schleierhaft, auf welcher Grundlage die Happy Hour gesetzlich geregelt werden soll und darf. Art. 27 der Bundesverfassung garantiert die Wirtschaftsfreiheit. Insbesondere bei der Preisgestaltung hat der Staat aber so was von die Fresse zu halten.

  3. Graf Berge von Grips

    Mei, mir fallen so ad hoc tausend Dinge ein, die in Österreich abgeschafft gehörten… alles happy Dinge der Regenten… aber das nur nebenbei.

  4. Thomas Holzer

    ja, Graf, Sie haben recht!
    Mir fällt der vor 2 Tagen beschlossene “Handwerkerbonus” ein; wenn man die 10 Millionen auf alle Haushalte in diesem Land umlegt, ergibt das sage und schreibe ca. € 2,70 pro Haushalt Bonus für 2014; das ist wahrlich eine Errungenschaft 🙂
    Von der von den Machthabern erhofften Erhöhung des Anteils des “öffentlichen Sektors” an der Gesamtwirtschaftsleistung gar nicht zu schreiben; auch nicht von den bürokratischen Kosten für die € 2,70

  5. Christian Peter

    Bei diesem Gesetz geht es um die Bekämpfung komasaufender Jugendlicher, die enorme Kosten verursachen und nicht selten Gewalttaten verüben. Selbst in Großbritannien gibt es aus diesem Grund Mindestpreise für Alkohol in Geschäften.

    http://www.20min.ch/ausland/news/story/19307471

  6. Mourawetz

    Ich hab gar nicht gewusst, welch hartes Gesöff dieses Aperol-Spritz ist. Ghört das nicht gleich ganz verboten? 😉

  7. Christian Peter

    @mourawetz

    Es liegt nicht an der Politik, sondern an den Gestörten in der Mitte unserer Gesellschaft, die solche Gesetze erforderlich machen.

  8. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    Es liegt an Personen wie Ihnen, welche für jeden Schwachsinn ein Gesetz verlangen, weil Sie anscheinend ohne diese gesetzlichen “Leitplanken” nicht wissen, was man tut oder was nicht!

  9. Rennziege

    28. März 2014 – 15:43 Thomas Holzer
    Ich nehme an, Christian Peter verwexxxelt Aperol mit Absinth. Andererseits: Welch unsterbliche Kunstwerke verdanken wir letzterem Treibstoff! Marcel Proust, Matisse, Monet, Balzac, Joseph Roth, Charles Baudelaire, Arthur Rimbaud, F. Scott Fitzgerald …
    Allein vier amerikanische Literaturnobelpreisträger fallen mir ein, die Alkoholiker waren: William Faulkner, Eugene O’Neill, John Steinbeck, Ernest Hemingway.
    Was wäre die Kunst ohne Säufer? 🙂

  10. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Vergessen Sie dies alles!
    Alkohol, Kirchen, Rauchen, Banken usw, sind das Schlechte schlechthin, müssen verboten werden, um eine neue, gute, gerechte, chancengleiche, homogene “Christian Peter gerechte” Gesellschaft zu erschaffen!
    Wer den “Normen” dieser Person nicht entspricht, ist asozial, und muß daher verboten werden 😉
    In letzter Konsequenz würde diese “Person” – um der Jugend kein “schlechtes” Beispiel zu geben – wahrscheinlich die Werke von Alkoholikern und Kiffern auf einen Index setzen 🙂

  11. Christian Peter

    @thomas holzer

    Sie verhalten sich wie ein trotziges Kleinkind. Es geht nicht um Verbot des Alkoholkonsums, sondern um Maßnahmen gegen exzessives Rauschtrinken (‘Komatrinken’) – kein vernünftiger Mensch wird dies bemängeln.

  12. Rennziege

    28. März 2014 – 18:04 Christian Peter
    Nur ein intaktes Elternhaus kann dem Komasaufen der G’schrappen einen Riegel vorschieben. Dort lernen Kinder, was moralisch, ideell, sozial und gesundheitlich wertvoll ist, nirgends sonst. Kein Gesetz, keine Behörde und kein soziales Netz kann dies bieten — und schon gar nicht reparieren, wenn die Kinderstube eine geistige Müllhalde war. (Was auch für das Gelingen des Schulunterrichts gilt.)

  13. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    Ihre Beurteilung sei Ihnen unbenommen, genauso, wie es jedem unbenommen sein sollte, sich zu betrinken/bekiffen oder was auch immer, oder auch nicht!
    Aber, natürlich, ohne daß Sie es auf dieser Seite niederschreiben, das Wichtigste scheint Ihrer Meinung nach die Volksgesundheit, das Volksvermögen, das volkskonforme Verhalten jedes Einzelnen zu sein.
    Jeder, der nicht Ihrer Meinung ist, diese kritisiert und in Frage stellt, verhält sich “wie ein trotziges Kleinkind” 🙂
    welcome to the new “Christian Peter world”

  14. Christian Peter

    @thomas holzer

    Sie machen den Fehler, Ursache mit Wirkung zu verwechseln : Der Staat greift (i.d. Regel) nur ein, wenn das Verhalten der Bürger es erforderlich macht. Würden Drogen nicht missbraucht, Raucher ihre Mitmenschen nicht über Gebühr mit ihrem Gestank belästigen, Jugendliche sich nicht bis zur Besinnungslosigkeit betrinken, Banken sich nicht auf Kosten der Allgemeinheit bereichern, etc., wären Eingriffe des Staates nicht erforderlich und der Gesetzgeber könnte sich den größten Teil seiner Arbeit ersparen.

  15. Rennziege

    28. März 2014 – 18:25 Christian Peter
    Ihre staatsgläubige Drehorgel spielt, wie immer, dieselbe Schnulze. Aber ein Register Ihres Leierkastens ist offenbar schadhaft, lassen Sie’s reparieren: Sie haben vergessen, das Christentum als Ursache allen irdischen Übels zu brandmarken.
    Sie werden uns doch nicht schwächeln, Genosse Peter? 🙂

  16. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ Rennziege
    etwas spät bemerkt aber irrsinnig wichtig:
    Sie haben bei der Aufzählung der wichtigen Absinth-Drinker m.E. einen der (für mich wichtigsten) vergessen :
    Henri de Toulouse-Lautrec!
    Nix für Ungut!
    🙂

  17. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    ich denke eher, “Sie(sic!) verhalten sich wie ein trotziges Kleinkind” !
    Sie In der “Gehschule”, so diese noch existiert, rotierend, weil niemand, weder einige, wenige und schon gar nicht alle(sic!), nach Ihrer (Trotz/Rotz)Pfeife tanzen wollen.
    Oder Sie sind wirklich das! Opfer schlechthin, einzig und alleine auf dieser Welt (trotziges Kleinkind) von bösen jugendlichen Komasäufern, Rauchern, zusätzlich erwachsenen Alkoholikern, pädophilen Klerikern, bösen Banken und Parteien umgeben, und daher in der “persönlichen Entwicklung” gehemmt?!

  18. Thomas Holzer

    p.s.:
    Und ich will Ihnen wahrlich nicht zu nahe treten!

  19. Christian Peter

    @rennziege

    machen Sie sich nicht lächerlich, das ist doch der reinste Kindergarten hier.

  20. Thomas Holzer

    Nachtrag:
    Und ich habe das ungute Gefühl, daß Sie einer der Ersten wären, unliebsame Personen (Personen, welche nicht Ihrem Geisteskonstrukt folgen) zumindest! beiseite zu schieben!
    Ihre “Gedankenergüsse” könnte man auch so zusammenfassen: “Alles für das Volk. nichts durch das Volk, weil Alles durch “Christian Peter” entschieden”

  21. Rennziege

    28. März 2014 – 20:21 Christian Peter
    Auch wenn Sie (wie immer) argumentativ auf Nulldiät gesetzt sind lieber mit dumpfbräsigen Anwürfen um sich werfen, antworte ich Ihnen auf Ihr Kindergarten-Kompliment:
    Schaut, die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut. Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt. Ihr Leben kommt ihnen vor wie eine Dauerwurst, die sie allmählich aufessen, und was gegessen worden ist, existiert nicht mehr. Nun, die meisten leben so: Früher waren sie Kinder, dann wurden sie Erwachsene, aber was sind sie nun? Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch.
    (Von Erich Kästner, so Sie ihn kennen.)

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