“Unmöglich, schmerzfrei aus unserer Lage zu kommen”

“….Grundsätzlich ist es unmöglich, aus unserer gegenwärtigen Lage schmerzfrei herauszukommen. Eine Reform der Währungsordnung, so notwendig sie auch auf lange Sicht ist, führt unweigerlich zu harten Änderungen und zumindest kurzfristig auch zu einer starken Verringerung des Lebensstandards. Psychologisch ist ein solcher Übergang für die meisten Menschen nur dann hinnehmbar, wenn sie die langfristige Notwendigkeit erkennen. Aber selbst das reicht nicht immer. Thorsten Polleit hat sehr richtig auf die “kollektive Korruption” hingewiesen, die durch das heutige Währungssystem entsteht. Auch wenn dieses System aus gesamtwirtschaftlicher Sicht eindeutig schädlich ist, hoffen doch die meisten Haushalte und Betriebe, dass ihnen selber durch Kredite per Geldschöpfung einzelwirtschaftliche Vorteile entstehen könnten. Von dieser trügerischen Hoffnung getrieben führen sie ein Leben als willige Teilzeitknechte der Finanzindustrie und des Staates….” (Der deutsche Ökonom Jörg Guido Hülsmann)

2 comments

  1. Spruance

    Weil uns das Ensemble der falschen Anreize in dieses Schlamassel geführt haben, diese aber unverändert fortbestehen oder gar verstärkt wurden, sehe ich komplett schwarz. Erst wenn die Ressourcen vollständig vernichtet sind, bietet sich die Chance eines Neuanfanges, der aber wiederum auch nur so lange tragen wird, bis wieder schädliche Anreize geschaffen werden.

  2. Rennziege

    @Spruance

    “… sehe ich komplett schwarz.”
    Nicht verzweifeln, pittäh! Setzen Sie eine rote oder grüne Brille auf, seien Sie charakterlich, ethisch, politisch und beruflich höchst anpassungsfähig! Dann werden Sie geholfen. Irgendein Versorgungsposten in geschützten Werkstätten lässt sich allzeit finden oder schaffen, wenn Sie’s richtig angehen. 🙂

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