“Unser Geld könnte sich in Luft auflösen”

Von | 7. Februar 2016

“…..Wir stecken immer noch in einer echten Weltwirtschaftskrise, auch wenn die Zwangsmaßnahmen und die Staatswirtschaft der Notenbanken das zu vertuschen versuchen. Dafür gibt es kein Drehbuch, man kann sich das kaum vorstellen. Aber wenn so etwas passiert, dürfte es einen kompletten Neustart des Wirtschaftssystems erforderlich machen….” (Max Otte, hier)

8 Gedanken zu „“Unser Geld könnte sich in Luft auflösen”

  1. Mourawetz

    “kompletter Neustart des Wirtschaftssystems” “Endspiel”

    Nein das ist kein Computer Game auch wenn es so klingt.

  2. Mourawetz

    Die USA haben unglaublich niedrige Grenzwerte für Feinstaubemissionen verhängt, 32 Milligramm pro Kilometer. In der EU sind diese Grenzwerte viel höher – bei 86 Milligramm. Nun fragt man sich, warum die USA solch niedrige Grenzwerte verhängen, wo sie doch sonst nicht so zimperlich in Umweltfragen sind. Zudem dürften die amerikanischen Dieseltrucks weiter als Dreckschleudern rumfahren. Aus Sicht von Hans-Werner Sinn, der ich mich anschließe, ist das amerikanische Industriepolitik zu Lasten der deutschen Autokonzerne. Die US-Konzerne haben nämlich keine Diesel-PKW.

    Das wusste ich nicht!

  3. sokrates9

    Unglaublich wie sehr die gesamte EU eine Vorfeldorganisation der USA geworden ist!

  4. Fragolin

    In was soll sich das Geld denn sonst auflösen? Es besteht doch nur aus Luft!

  5. gms

    sokrates9,

    “Unglaublich wie sehr die gesamte EU eine Vorfeldorganisation der USA geworden ist!”

    Der US-amerikanische Patriot hält fest: Ich liebe mein Land, aber ich hasse meine Regierung.

    Nach der Gründung der Fed im Jahr 1913, nach zwei zuvor gescheiterten Anläufen, nahm das Schicksal seinen Lauf. US-Regierungen verkamen zu Marionetten der Strippenzieher aus Industrie und Hochfinanz und der Rest inklusive Genese der von außen herbeigehämmerten Einigung Europas, auch und insbesondere über das Geldwesen, ist nachlesbar Geschichte, so man nur ein Kleinwenig an der Oberfläche kratzt.

  6. gms

    Nachdem es druckfrisch ist und thematisch hierher paßt: “Ein gemeinsames Finanzministerium für die Eurozone? Vorstoß der Notenbankchefs aus Deutschland und Frankreich: Mit einer gemeinsamen Behörde soll das Vertrauen in die Eurozone wiederhergestellt werden.” [1]

    Wie es der Wolf im Wolfspelz namens Schäuble und seines Zeichens Finanzminister der BRD mit der Souveränität Deutschlands hält, hat er 1994 schon offenbart [2]. Deutschland soll sich wie ein Zuckerwürfel im Heißwasserbottich der EU auflösen, was seit dem Ende des zweiten Weltkriegs schon beschlossene Sache war.

    Die anfängliche Wirtschaftsgemeinschaft war hierfür das perfekte trojanische Pferd, das mit dem Vertrag von Mastricht und hernach mit dem von Lissabon seine Luken für die Invasoren öffnete. Kann man nun tatsächlich alle Leute für alle Zeiten verarschen?

    [1] diepresse.com/home/wirtschaft/international/4921031/Ein-Finanzministerium-fur-die-Eurozone
    [2] cducsu.de/upload/schaeublelamers94.pdf
    Auch im Währungsbereich gibt es bereits den kräftigen Ansatz eines festen Kerns der Fünf. Sie entsprechen (gemeinsam mit DK und IR) am ehesten den Konvergenzkriterien des Maastrichter Vertrages. Dies ist deswegen so bedeutend, weil die Währungsunion der harte Kern der Politischen Union ist (und nicht, wie in Deutschland oft verstanden, ein zusätzliches Integrationselement, das neben der Politischen Union steht).

  7. gms

    Als Nachtrag zu vorhin (so obiger Beitrag irgendwann der Quarantäne entkommt):
    “Bundesbankpräsident Jens Weidmann ist dem Eindruck entgegengetreten, er strebe in naher Zukunft die Schaffung eines Euro-Finanzministeriums an. „Ich sehe gegenwärtig keine politischen Mehrheiten für eine solche zentrale Lösung“, sagte Weidmann gegenüber FAZ.NET.”
    faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/zukunft-der-waehrungsunion-weidmann-euro-finanzminister-nicht-durchsetzbar-14058544.html

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