Unser Kanzler, ein Weltökonom

Von | 18. Juni 2015

“Faymann zeigte in Athen erneut Verständnis für die Linie der griechischen Regierung. „Ich war immer der tiefen Überzeugung, dass man aus der Krise heraus investieren muss“, sagte der Bundeskanzler,” (ORF) – Na klar, wenn man pleite ist und von niemandem mehr Kredit bekommt, dann investiert man, anstatt zu sparen – der Bundeskanzler definiert die Österreichische Schule der Nationalökonomie neu.

11 Gedanken zu „Unser Kanzler, ein Weltökonom

  1. aneagle

    tja, wer das ehrgeizige Ziel hat das Griechenland der Alpen zu sein, muss jetzt mächtig Gas geben. Aber keine Angst. Ist Griechenland erst mal weg, kommt man unschwer ins Blickfeld der “Institutionen”. Weiss man schon was über die Schreibweise, ob Öxit, Öexit oder Oexit ?

    Fehlt nur noch eine eigenwillige Aufzählung der jüngsten ökonomischen Rekorderfolge der Alpen(Griechen)Republik. Am besten zusammengestellt von Herrn Novotny unter Zahlen und Faktenassistenz von Kanzlerspezi AK-Direktor Muhm.

    Und Herr Fluncker hat (nicht nur für einen Alkoholiker) ein langes eitles Gedächtnis ! 😉

  2. Ehrenmitglied der ÖBB

    Der Herr Kreisky hat ja auch das Ehrendoktorat für Wirtschaftswissenschaften der Universität Göteborg bekommen! Was in Schweden möglich ist, sollte auch in Athen möglich sein – zumindest auf akademischer Ebene?

  3. Rado

    In der Taxifahrersprache hieße das, bei auf rot schaltender Ampel stets noch schnell Vollgas geben.

  4. mike

    ich bin der tiefen Überzeugung, dass es an der Zeit ist, den Weltökonomen Failman – samt seinen Muhms, Katzians, Kaskes, und wie sie halt alle so heißen – so rasch als möglich nach GR hinaus investieren sollten. Die würden dort sicher nachhaltig profitieren, wir kennen ja die Erfolge, die in den letzten Jahren bei uns eingefahren wurden. Die Aussichten sind ja auch entsprechend klar abzusehen.

  5. Thomas Holzer

    Die einzige Überzeugung, von welcher Herr Faymann schon immer tief überzeugt war, ist, daß er Kanzler bleiben will. Alles andere, was er öffentlich von sich gibt, sind inhaltsleere Sprechblasen, halbwegs gut ein”studiert”

  6. cmh

    Österreichische Schule der Nationalökonomie?

    Was haben die Griechen, die österreichischen Sozis, die von den Sozen verteufelten Hedgefonds und die Rotwirtschaftswissenschafter in Ösiland gemeinsam?

    Sie fressen alles kahl …

  7. Rupert Wenger

    Da wird in Brüssel ein Versuchsballon gestartet, der testen soll, wie der Bürger auf die vollständige Kapitulation der EU vor den Griechen reagieren würde: http://www.welt.de/wirtschaft/article142688106/Am-Ende-ist-ein-Deal-besser-als-die-Spaltung-Europas.html. Der Bundeskanzler hatte von der EU wohl den Auftrag, zur Wahrung des eigenen Gesichtes die “lieben Freunde” zu bitten, keine Siegesparade abzuführen und einige nicht ernst gemeinte Versprechungen als Tarnung abzugeben. Daher hat auch niemand aus der Führungsriege der EU ein Wort zu seinem Besuch in Athen eingeworfen.

  8. Fragolin

    Lieber Bundestaxler!
    Wenn ein Taxiunternehmen pleite ist, sollte es dringend neue Autos kaufen?
    Finde ich auch!
    Bitte setzen Sie Ihre politische Macht ein, um die Gesetze dahingehend zu ändern, denn im Gegensatz zu persönlich ja für keinen von ihnen abgelassenen Mist haftbaren Politikern wird ein Taxiunternehmer, so er Ihren weisen Rat befolgt, vor den Kadi gezerrt und muss mit harter Bastonade rechnen.
    Und wenn Sie jetzt dem pleiten Taxiunternehmer noch einen Tipp geben können, wo er abseits jener Kredithaie, die ihre 20% monatliche Zinsen von ukrainischen Erinnerungsangestellten mit Kampfsportausbildung einfordern lassen, herbekommen soll, dann könnten Sie dem Wirtschaftsnobelpreis näher sein als jeder andere Taxler in Österreich jemals war!
    Freundschaft!

  9. Astuga

    Auf Wienerisch bekommt das ohnehin einen anderen Klang und die entgegengesetzte Bedeutung:

    Unsa Kanzla – a Wöd Ökonom!

  10. Mario Wolf

    Der Retter des Abendlandes, ein weis(e)r Ritter sozusagen, nur wen soll er wachküssen? Niemand da der aufwachen könnte, Und da steht er und sonnt sich im Abglanz seiner ökonomischen Erfolge – ein makro – und mikrökonomiches Genie, sozusagen.

  11. Fragolin

    Sein Coup zum Wochenende: Schüler- und Studentenheime sollen Asylantenheime werden.
    Genie oder Wahnsinn?
    Ich vermute, jetzt dreht er vollkommen durch… 🙁

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