Unternehmer, wollt ihr ewig leben?

(C.O.) Corona kann auch die Lust, sich selbständig zu machen, killen. Was gerade in Österreich ein ganz erhebliches Problem darstellt. mehr hier

9 comments

  1. Susi

    Dazu kommt noch, dass Gewerkschaften und AK die Unternehmer “pauschal” als Ausbeuter darstellen. Wieso sollen sich das junge Leute noch antun? Nach den Anfangskämpfen mit Banken, Finanzamt, Lieferanten, Kunden, sich dann bei Erfolg auch noch beschimpfen lassen?

  2. sokrates9

    Finanziell signifikanter Erfolg ist als junger Unternehmer kaum mehr erreichbar.Hohe Besteuerung, permanente Sekkiererei von Behörden mit den abstrusesten Vorschriften, jedes Mal wenn ein “Kontrollor” kommt die Frage was das den Unternehmer wieder von seiner sauer verdienten Arbeitsleistung wieder kostet, wenn er es schafft und sich einen Sportwagen kauft sofort konfrontiert mit derein Mißgunst der ” Ausgebeuteten”.In den USA anerkennt man Leistung, in Österreich heißt es nur das muss ein Gauner sein!Der Masochismus unserer Jungunternehmer ist zu bewundern!

  3. Otto Mosk

    Wenn ich nicht schon selbstständig wäre, würde ich mich genau jetzt selbstständig machen. Die Chancen waren nie grösser in den letzten Jahren. Vorallem die Digitalisierung wird einen innovationsschub auslösen. Ebenso die neue, “grüne”Mobilität (Wasserstoff)

  4. astuga

    “Vor allem die Digitalisierung wird einen Innovationsschub auslösen. Ebenso die neue “grüne” Mobilität (Wasserstoff).”

    Aber bloß als Innovationsschub für Parteiprogamme und Sonntagsreden.

  5. Johannes

    Steuern, Bürokratie und ein übermächtiger Lobbyismus in Brüssel machen jedem Unternehmer den Anfang schwer, in Folge dann das Leben mühsam. Schafft man es trotzdem hat man für den Rest des Lebens die Neidgenossenschaft am Hals.

  6. sokrates9

    astuga@Sehe das ähnlich: Digitalosierung wird riesigen Kündigungsschub auslösen, Wasserstoff herisst mit riesigen technischen Aufwand und ungeheuren Kosten wird fossile Energie substituiert. Könnte man wesentlich billiher haben: nennt sich Diesel und Benzin!

  7. Otto Mosk

    @sokrates und astuga
    ihr seht das alles viel zu negativ. Jede Krise hat bisher einen innovationsschub ausgelöst. Auch diesmal wird es nicht anders sein. Der Mensch ist sehr resilient.

  8. astuga

    Ist ja nicht so, dass ich nicht an Innovationsschübe glauben würde.
    Aber nach meinem Verständnis lösen nur Innovationen solche Innovationsschübe aus, und nicht Krisen.
    Und historisch gesehen können eher sogar Innovationen (vorübergehend) Krisen erzeugen.

    Bei den konkreten Beispielen hege ich allerdings meine Zweifel.
    Digitalisierung als programmatisches Schlagwort wird seit mindestens den 1990er Jahren verwendet, ist also alles andere als “innovativ” im Sinne von neu.
    In Deutschland kam es etwa 1999 zur Gründung der Initiative D21.
    https://initiatived21.de/20-jahre-initiative-d21-der-kompass-fuer-die-digitale-gesellschaft/

    Letztlich ist das eine Worthülle die sich vermeintlich politisch gut verkaufen lässt, die aber vor allem mit beliebigen Inhalten gefüllt werden kann (vom digitalen Netztausbau über das papierlose Büro und Computer in der Schule bis zum Ausbau von 5G), manche davon ausgesprochen sinnvoll, andere Unfug.
    Und an die Wasserstoffwirtschaft glaube ich nicht so recht, abseits von Nischenanwendungen.
    Schon gar nicht im Verkehr, aus technischen wie aus ökonomischen Gründen.
    Außerderm wird ja “von oben herab” immer noch die E-Mobilität als Non plus ultra propagiert (imho ebenso ein Irrweg, außer es gibt eine tatsächlich revolutionäre Innovation bei den Akkus).

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .