US-Atombomben in der Türkei: In Erdogans Geiselhaft?

Amid all the media and pundit outrage since Turkey’s President Erdogan launched his so-called ‘Operation Peace Spring’ into northeast Syria last week, vowing to wipe out Syrian Kurdish forces who’ve long held the border areas, what’s been largely missing is acknowledgement of the uncomfortable fact that NATO ally Turkey has long hosted a major portion of America’s nuclear Cold War-era arsenal stored across Europe.  And as Erdogan threatens to “open the doors and send 3.6 million migrants” to Europe while under increased international criticism for the rapidly rising civilian death toll in Syria, The New York Times reports the following bombshell Monday: some 50 US tactical nukes are “now essentially Erdogan’s hostages”. weiter hier

3 comments

  1. astuga

    Naja, wie aus dem Artikel hervorgeht hat das vor allem symbolischen Charakter in den Beziehungen zur Türkei.
    Faktisch verlegen die USA ihre Atomwaffen wann immer sie das wollen, egal was die Türkei davon hält.

    Die eigentliche Frage ist, wie tief das Zerwürfnis mit dem NATO-Partner Türkei tatsächlich ist, abseits von Theaterdonner.
    Der größte Teil der Politik läuft ja hinter den Kulissen ab, und wir bekommen nur die Spitze des Eisberges zu sehen.

  2. Rizzo C.

    Leicht hysterischer Artikel auf Basis der NY Times, eines strammen anti-Trump Blattes. Völlig unterschlagen wird freilich, dass das Syriendesaster von der Obama-Administration angezündet wurde und erst jetzt Trump den mutigen Schritt gewagt hat, aus einer längst aussichtslos verfahrenen Situation auszusteigen. Schliesslich ist er seinen US-Amerikanern verpflichtet und nicht den Syrern, Türken, Kurden, Russen, Dschihadisten, Iranern, Saudis, Israelis, EU-Bonzen oder wer immer sonst dort seine Sonderinteressen verfolgt.

    Zur Sache mit den Nuklearwaffen: die kriegen die Türken nicht mal aus dem von US-Soldaten bewachten Bunker ohne Zustimmung Trumps, geschweige denn zum Zünden, während die USA ihre Waffen jederzeit abtransportieren können ohne Sültan Recep den Prächtigen auch nur zu verständigen.

  3. Johannes

    Erdogan bricht gerade auf sehr undiplomatische Weise mit den USA. Erst vor kurzem erwähnte er das die Türkei eine Atommacht sein wollen, so wie er vor nicht langer Zeit davon redete das sich die Türkei nicht auf ihr Staatsgebiet beschränken ließen. Zweiteres möchte er gerade verwirklichen, ich denke Erdogan will die in der Türkei gelagerten Atomwaffen und ich bin überzeugt er wird sie zurückhalten.
    Die Drohung von Trump mit der Vernichtung der türkischen Wirtschaft scheint mir ein Indiz das es da um mehr geht. Auch die Bittsteller-Reise von US Vizepräsident Mike Pence und die schroffe Antwort darauf von Erdogan zeigt das da etwas im Gange ist. Ich bin davon überzeugt das Erdogan die amerikanischen Atomsprengköpfe bereits als Pfand betrachtet und die USA vorerst versuchen das Zeug noch irgendwie herauszubekommen.
    Lächerlich zu glauben die USA könnte das in einer Nacht und Nebelaktion tun indem sie die Türkei überrumpeln.
    Es ist sehr ernst geworden, Erdogan hat wohl recht wenn er einen Maas als Dilettanten bezeichnet aber er wird wohl am Ende als der größte (immerhin) Dilettant dastehen wenn er Amerika bis zum äußersten herausfordert.
    Atomwaffen zu stehlen ist etwas das unweigerlich einer Kriegserklärung gleich kommt, Erdogan hat keine Ahnung auf was er sich da einlässt, er wird die USA in allen ihren Möglichkeiten kennen lernen und ich vermute Israel wird den Amerikanern tatkräftig dabei helfen diesen Verrückten Idioten ein für allemal von der poltiischen Bühne zu entfernen. Entweder er kommt vor ein ein Tribunal oder eben anders.

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