US-Justizministerin will Klimaskepsis strafbar machen

Von | 5. April 2016

“…..US-Justizministerin Loretta Lynch, ausgerechnet, hat jetzt vor dem Justizausschuss des Senats bekannt gegeben, dass sie in ihrem Haus eine denkwürdige Prüfung in Gang gebracht hat. Sie will allen Ernstes feststellen lassen, inwieweit es möglich ist, Personen, die den menschengemachten Klimawandel in Frage stellen, strafrechtlich zu verfolgen. Dass sie so weit gehen wollte, wie jener etwas versponnene österreichische Kunstprofessor, der solche Leute gleich alle erschießen oder aufhängen lassen wollte, hat sie nicht gesagt. Sie ist mit ihrer Idee aber sogar beim FBI vorstellig geworden, und hat angefragt, ob sie von dort eventuell Unterstützung erhalten könnte.

Das Justizministerium als Wahrheitsministerium für wissenschaftliche Auslegungen, und das FBI als ausführendes Organ der Behörde. Eine gespenstische Vorstellung. Da ist die Demokratin Lynch vom Republikaner Trump so weit entfernt nicht mehr. Noch gespenstischer wird für uns Mitteleuropäer diese Vorstellung angesichts der Erfahrungen damit, wie schnell solche Ideen sich im Anschluss auch bei uns breit machen könnten…” (hier)

11 Gedanken zu „US-Justizministerin will Klimaskepsis strafbar machen

  1. Selbstdenker

    Und täglich grüßt das Mittelalter.
    Diesmal sogar mit Unterstützung der Wissenschaft – besser gesagt der “Wissenschaft”.

  2. Thomas Holzer

    Wieder einmal bewahrheitet sich die Tatsache, daß vor Dummheit nur sehr wenige Menschen gefeit sind.

  3. Christian Weiss

    Die Frau Lynch ist eben auf einem Kreuzzug gegen alle wirklich grossen Übel der Welt: Steuerflüchtige, Fussballfunktionäre und jetzt noch “Klimaleugner”. Ende Jahr ist ihre Zeit dann hoffentlich gekommen und sie wird nicht noch von einer allfälligen Clinton- oder Sanders-Administration übernommen.

  4. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    Das geht weit über die Dummheit einzelner hinaus. Die USA sind spätestens seit Obama fest im Würgegriff vom Neoprogressivismus.

    Aber das ist nur ein Vorgeschmack auf eine mögliche Präsidentschaft von Hillary Clinton:
    https://m.youtube.com/watch?v=01F01Aa9kfk

    Man sehe sich übrigens die Verstrickungen von Hillary Clinton in der Nahost Politik an.

    Trump mag gelegentlich ein rhetorische Rauhbein sein, aber er dürfte der einzige Präsidentschaftskanditat sein, der in der Lage ist, die weitere Ausbreitung der aktuellen epochalen Fehlentwicklungen zu stoppen.

    Es ist sehr aufschlussreich, wenn man sich ansieht wer gegen Trump ist. Ein feingliedrigeres Bild hätte auch ein Marco Lombardi nicht zeichnen können.

  5. Thomas Holzer

    @Christian Weiss
    Verbunden mit der Anmaßung, daß US-Recht anscheinend in der gesamten westlichen Welt einen Umsetzungsanspruch hat.
    @Selbstdenker
    Mir ist schon bewußt, daß derlei Agitieren nicht von Dummheit getrieben ist, auch wenn es per se eine Dummheit darstellt.
    Besser wäre wahrscheinlich die Formulierung: Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode.

    p.s.: und der Herr Maas fordert anläßlich von “Panama-papers” den total transparenten Bürger und Unternehmer

  6. Falke

    Dass bestimmte Meinungen strafrechtlich verfolgt werden, ist ja nichts Neues, gibt es ja bei uns schon längst, einschließlich ständiger Verschärfungen. Ist ja wohl allen Lesern sicherlich bekannt, auch welche Meinungen im Einzelnen das sind. Die USA würden ja da nur nachziehen.

  7. Christian Peter

    Unsinnige Meldung, weil gerade in den USA Bürgerrechte wie Meinungsfreiheit einen weit höheren Stellenwert genießen als in Europa und ein solches Gesetz einen eindeutigen Bruch der amerikanischen Verfassung darstellen würde. Daher gibt es in den USA weder Verhetzungs- noch sonstige Meinungsdelikte, sogar zu Gewalt gegen Gruppen darf in den USA aufgerufen werden (Ausnahme : Aufruf zu unmittelbaren Gewalthandlungen).

  8. Leitwolf22

    Sydney – Durchschnittstemperatur 17,1° an Land, 21° im Meer
    Trondheim – 5,6° Land/ 10,2° Meer
    Jakutsk – einen Breitengrad südlicher als Trondheim gelegen, 120m über dem Meeresspiegel, und weit ab vom Ozean: frostige -9° Durchschnittstemperatur

    Das könnte man beliebig weiterspinnen. Überall auf der Erde ist der Ozean wärmer als das Land, respektive die Lufttemperaturen über dem Land. Küstenstädte sind klimatisch begünstigt, und um so weiter ein Ort vom Ozean entfernt ist, desto kälter ist es dort.
    Warum ist das wohl so?

    Ich meine, wenn die Atmosphäre mit ihren “Treibhausgasen” das Kima erwärmt, warum ist der Ozean dann wärmer als die Luft? Wie soll das funktionieren, ohne zusätzliche Wärmequelle? Ganz offenkundig kann nicht die Luft das Wasser auf Temperaturen erwärmen, die höher als jene der Luft sind.

    Dabei sei das wichtigste Treibhausgas Wasser, bzw. Wasserdampf. Würde der gesamte atmosphärische Wasserdampf kondensieren und herabregnen, so würde er die Erdoberfläche mit durchschnittlich ca. 4cm Wasser bedecken. Diese (unsichtbare) Schicht aus 4cm Wasser, gelöst in der Atmosphäre, seien für 60% Treibhauseffekts verantwortlich.

    Der Großteil des Sonnenlichts wird aber von den Ozeanen absorbiert. und dringt dort tief ein. In 10 Metern Tiefe ist es immer noch taghell, blaues Licht dringt auch noch in 100m Tiefe vor. Wie viel Energie in Abhängigkeit der Tiefe absorbiert wird, ist eine Funktion die mir nicht bekannt ist. Aber nimmt man an, dass die Häfte des Lichts zumindest die ersten 4 Meter überwindet, dann wären das schon 100mal so viel als die 4cm Wasser(-dampf) der Atmosphäre.

    Ich meine das ist ein Faktor den man, nebst der Tatsache, dass das Ozeane eben wärmer als Land & Luft sind, kliimatologisch größte Aufmerksamkeit schenken müsste. Passiert aber nicht. Den Treibhausfaktor Ozean kann die Theorie vom anthropogenen Klimawandel nicht gebrauchen, auch wenn die Logik für diesen Zweck ausser Kraft gesetzt werden muss.

  9. gms

    Christian Peter,

    “Unsinnige Meldung, weil gerade in den USA Bürgerrechte wie Meinungsfreiheit einen weit höheren Stellenwert genießen als in Europa ..”

    Was man mit Ihnen oder sogar einem US-Bürger in den Staaten anstellen kann, falls eine Regierungsfigur ‘national security’ flüstert, wollen Sie definitiv nicht am eigenen Leib erfahren. Guantanamo kennen Sie gewiß, die aktuellen CIA-Gefängnisse in Polen sehr wahrscheinlich, aber vermutlich nicht, wonach das mit den eigentümlichen Bürgerrechten und den USA auch in Deutschland eine verdammt lange Tradition hat [1].

    ” .. und ein solches Gesetz einen eindeutigen Bruch der amerikanischen Verfassung darstellen würde.”

    Hätten Sie sich in in die Materie vertieft, anstatt reflexhaft zu trompeten, wüßten Sie auch, wonach derselbe bereits erfolgte Bruch nun erneut verwendet werden soll: Ihr heiß geliebter Nichtraucherschutz und die damit einhergehende Sprachregelung in der Werbung.

    Sobald eine Vereinigung gegen die Klimareligion um Spenden wirbt, soll sie identer Blaupause unterliegen und damit von Verfolgung bedroht sein. Daß es heikel ist, wissen verbotsgeile Sozialisten wie Loretta Lynch selbst, aber man vertraut dennoch auf den Effekt, der bereits von einer theoretischen Strafverfolgung ausgeht.

    Weiters begünstigt wird die Drosselung der Redefreiheit durch Supreme-Court Entscheidungen betreffend ‘false statements of fact’, denen ‘public figures’ unterliegen. Während das Individuum im Großen und Ganzen noch brauchbar geschützt ist, haben Vereinigungen schon lange keine wasserdichte Deckung mehr durch die Verfassung.

    [1] twitter.com/thomas_riegler/status/677148717087084544

  10. Rennziege

    Schade, dass dieser erneut geplante Würgegriff der ökologischen Cashcow-Melker auch in Europa ventiliert wurde. Die Nomenklatura der EU und diverser Nationalsstaaten fletscht schon die alkoholinduzierten Wackelzähne, diese Königsidee der universellen Maulkörbe razz-fazz zu übernehmen.
    Doch auch für sie gilt Heinz Ehrhardts uraltes Gedicht:
    Die zweiten Zähne wurden schlecht; man begann, sie auszureißen.
    Die dritten kamen grade recht, um damit ins Gras zu beißen.

    Heutige Zahnärzte sind kunstfertiger als jene zu Ehrhardts Zeiten, was aber am geriatrischen Hinsiechen der EU nicht viel ändern wird.

  11. Christian Peter

    Es bleibt nur zu hoffen, dass sich diese skandalöse US – Justizministerin nicht lange halten wird – ein weiterer Grund, dem Kandidaten der Republikaner bei den kommenden Präsidentschaftswahlen beide Daumen zu drücken.

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