USA: Arizona prüft, Gold und Silber als Geld zuzulassen

Von | 11. März 2017

“Wenn die Menschen die Freiheit hätten, selbst zu bestimmen, was sie als Geld verwenden möchten, würden sie sich wahrscheinlich für Gold oder Silber entscheiden – das hat die Geschichte gezeigt….” (Ron Paul, hier)

10 Gedanken zu „USA: Arizona prüft, Gold und Silber als Geld zuzulassen

  1. sokrates9

    ….Amerikas 46-jähriges Papiergeld-Experiment hat sich genauso entwickelt, wie es die Anhänger der Österreichischen Schule vorhergesagt …

    Doch nicht ganz von der Hand zu weisen, was unsere Ökonomen früher predigten und heute massiv bekämpft wird!!

  2. Thomas Holzer

    Was gibt es da noch zu prüfen?!
    So die Bürger mit Gold. Silber, Muscheln oder was auch immer zahlen wollen, sollten sie es doch dürfen, sehe da kein Problem; der Staat kann ja darauf bestehen, daß seine Zwangsabgaben mit bedrucktem Papier bezahlt werden 😉

  3. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Bei uns will der Staat ja nicht mal mhr die bunten Lappen sondern nur noch virtuelle Buchungssätze.
    Und alles andere wird verboten, ich warte schon, dass direkter Warentausch auch im privaten Bereich verboten wird und die Wehihnachtsgeschenke an die Kinder einer Sonderversteuerung unterliegen.
    Das Syste,. das unseren Obertanen vorschwebt, ist die schlimmste Sklaverei seit Erfindung des Kommunismus.

  4. Christian Peter

    Der größte Betrug ist jedoch Teilreservesystem : Ehemals wurden unehrliche Banker, die das Geld fremder Leute als Kredit vergaben mitunter zum Tode verurteilt.

  5. Falke

    Dass die Menschen immer mehr nach alternativen, nicht staatlich kontrollierten Zahlungsmöglichkeiten suchen, zeigt ja der Boom der Bitcoins.

  6. Oliver H.

    @Thomas Holzer
    “Was gibt es da noch zu prüfen?!”

    Zu prüfen ist, welche staatlichen Einnahmen aufgrund dessen wegfallen würden.

    “So die Bürger mit Gold. Silber, Muscheln oder was auch immer zahlen wollen, sollten sie es doch dürfen”

    Ja, eh. Solange aber für den Erwerb von Gold, Silber, Muscheln oder was auch immer Mehrwertsteuer zu leisten ist oder Steuern fällig werden für den Zuwachs des in staatlicher Währung denominierten Wertes der Gold-, Silber-, Muschel- oder sonstigen Bestände, dann ist das Dürfen ziemlich witzlos, weil, verglichen mit anerkannten Währungen, erheblich teurer.

    “sehe da kein Problem; der Staat kann ja darauf bestehen, daß seine Zwangsabgaben mit bedrucktem Papier bezahlt werden.”

    Das mit dem Bezahlen hoheitlicher Abgaben in wiederum der hoheitlichen Währung ist ein guter Anfang, bloß solange des Geldwesen ansich grundfalsch ist und das Steuersystem inkonsequent, solange zeitigt jede punktuelle Änderung sonderbare Effekte.

  7. Oliver H.

    @Christian Peter

    Könnten Bürger ihre bevorzugten Tauschmittel mit Geldfunktion frei wählen, sprich ohne Schlechterstellung zu staatlichen Währungen, so wäre es egal, nach welchen Prinzipien Tauschmittel verfaßt sind. Selbst eine ungedeckte Null-Reserve-Währung stellte kein Problem dar, solange die Leute selbst entscheiden, ob sie sie verwenden wollen oder nicht.

  8. Thomas Holzer

    @Oliver H.
    Daß die “Freigabe” von allem Möglichem als Zahlungsmittel
    a.) einen grundlegenden Umbau des Steuersystems verlangt
    und
    b.) eben keine Besteuerung dieses “allem Möglichem” erfolgen darf,
    setzte ich ungeschriebener Maßen voraus 😉

  9. Christian Peter

    @Oliver H.

    Währungswettbewerb löste keine Probleme, solange Banken Kredite aus dem Nichts schaffen. Das verursacht Schwankungen der Geldmenge und somit Wirtschaftskrisen. Außerdem führt das Teilreservesystem zwangsläufig zu einem Zentralbankensystem als Kreditgeber letzter Instanz. Die Lösung liegt somit in der 100 % Deckung der Sichteinlagen.

  10. Christian Peter

    @Oliver H.

    Währungswettbewerb gab es bereits im 16., 17. und 18. Jahrhundert. Das war das pure Chaos und führte zur Gründung von Zentralbanken und letztendlich zu einem staatlichen Geldsystem.

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