USA, China und das Produktivitäts-Paradoxon

Von | 21. Juli 2015

“Trotz revolutionärer neuer Informationstechnologien sinkt das Produktivitätswachstum. Besonders betroffen sind die USA und China. Das begrenzt auch das Wachstum….” (hier)

Ein Gedanke zu „USA, China und das Produktivitäts-Paradoxon

  1. Plan B

    Paradox ist nur das Denken dieser „Experten“; sie reden über Dinge, die sie nicht verstehen.

    Moderne Informationssysteme „produzieren“ NICHST; jedenfalls nichts Physisches, also ein materielles Gut. Materiell Greifbares entsteht nur durch Energiewandlung; in einer Maschine zum Beispiel. Moderne Informationssysteme wandeln keine Energie in produktiv Physisches; es sind reine Steuerungssysteme, die die Fertigungsprozesse effektiver machen, also die Produktivität in der Effizienz steigern (dies ist ein Kostenvorteil, kein zwangsläufiger Mengenzuwachs).

    Die sogenannte „Digitale Revolution“ ist nichts anderes als die Anwendung der Quantenmechanik, so wie die Dampfmaschine die Nutzung der Thermodynamik industriell ermöglichte. Doch beides kann man nicht vergleichen, wenn die Güterproduktion und das wirtschaftliche Wachstum gemeint sind. Es ist immer eine Energiewandlung erforderlich, um Stoffe in Güter zu transformieren.

    Ein Beispiel ist der Hype um den 3-D-Drucker. Was ist das? Nichts anderes als ein Energiewandlungssystem, das Material zu einem Werkstück aufschichtet, also additiv arbeitet. Das industrielle Gegenstück ist die Zerspanungstechnik, es wird Material von einem Werkstück abgetragen, um es in die gewünschte Form zu bringen; in einer CNC-Maschine. Beide Systeme werden quantenmechanisch gesteuert. Hat man schon von einem 3-D-Hobel gelesen?

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