USA – Das Gespenst des Bürgerkriegs

Von | 30. Oktober 2020

“… Die gesellschaftliche Spaltung in den Vereinigten Staaten dürfte von Dauer sein, was aber nicht gleich in einen offenen Bürgerkrieg münden wird. Europa sollte daraus Lehren ziehen. Ein Kommentar von Rahim Taghizadegan, hier

8 Gedanken zu „USA – Das Gespenst des Bürgerkriegs

  1. CE___

    Schade das der Artikel von seiner Überschrift “Der ‹Ressourcenfluch› der USA ist die Dollarproduktion” abgekommen ist obwohl dazu so viel zu sagen wäre und dieser Umstand direkt zu einem Gutteil der heutigen Konflikte innerhalb der USA führt.

    Der Grund warum sich soviele Schichten und Ethnien innerhalb der USA benachteiltig und übervorteilt vorkommen und sich von Marxisten aufhetzen lassen und den Übeltäter im anderen Weißen, Schwarzen, Hispanic oder Asiaten sehen ist die Dollarproduktion und die Antworten der politischen Eliten/Bänkster darauf.

    Dollarproduktion ist Inflation, und diese führt unweigerlich zur Teuerung.

    Teuerung fällt den Menschen auf und wird als schlecht angesehen (lassen wir das menschliche Konundrum beiseite das steigende Aktien-, Immopreise und steigende Löhne und Gehälter, obwohl auch Teuerung, als gut angesehen werden), und irgendwann stellen die Menschen Fragen ob ein Fiatgeldsystem mit Teilreserve wirklich der Weisheit letzter Schluß sei, vor allem wenn die Güter/Dienstleistungs-Teuerung die Lohn/Gehalt-Teuerung übersteigt, was immer der Fall ist.

    Schlecht für Bänkster und alle anderen Inflationisten.

    Und in dieser Situation befand sich die USA (und Europa) in den 1970ern.

    Es musste etwas her um die Menschen zu täuschen, seht, wir haben die Quadratur des Kreises erfunden, Dauerinflation ohne Teuerung ist möglich, ein Gelehrter wie Ludwig von Mises läge doch falsch.

    Und so begann die Annäherung und Anwanzen an die totalitär-kommunistische VR China in den 1970ern, die als großes Land die Breite und Tiefe hatte um wesentliche Teile der westlichen industriellen Wertschöpfungskette dorthin auszulagern ohne DORT gleich einen Teuerungsschock zu verursachen, dort billiger zu produzieren, und damit Güter-Verbilligung zurück in den Westen zu importieren, und das alles immer mehr über die Jahrzehnte bis heute.

    Alles noch schön Agitprop-mäßig verpackt als “Weg in die Dienstleistungsgesellschaft”, “Freihandel”, “der große China-Markt wo wir alle Krösuse werden” und “nächsten Black Friday ist nochmals alles billiger”, und die Leute haben es gefressen und sich gefreut, ich inklusive.

    Nur der gutbezahlte (Industrie)arbeitsplatz war weg, mit allen Folgen dass große Schichten der US-Amerikaner egal welcher Hautfarbe mit der trotzdem in vielen Bereichen eintretenden Teuerung (in Sektoren die NICHT ausgelagert werden konnten) über die Jahrzehnte relativ stark zurückgeblieben sind und nicht schritthalten konnten und heute relativ verarmt sind (oder durch die Lockdowns nun gleich bankrott, wären da nicht die Lockdown-Schecks gewesen)

    Und hier hacken jetzt die Marxisten immer mehr ein und schüren Rassenkonflikte im Lande um dem verhaßten “kapitalistischen” USA den coup-de-grace zu verpassen.

  2. LePenseur

    cher CE___,

    darf ich Ihren exzellenten Kommentar als Gastkommentar auf dem LePenseur-blog bringen?

    U.A.w.g.

    LePenseur

  3. GeBa

    Warum in die Ferne schweifen, sieh das Schlechte ist auch nah….
    Es geht auch in Europa/Österreich eine Spaltung durch die Gesellschaft, begonnen mit Zuzug von zu vielen Kulturfremden und somit Überfremdung und in zweiter Linie zwischen Menschen die die Corona Epidemie zwar anerkennen aber viele Anordnungen der Politk als politische Willkür empfinden und denen die sie nachplappern, blind befolgen und auf die Realisten wütend sind.
    Ich gehöre eindeutig zur ersten Gruppe habe zweites leider sogar im Freundeskreis 😖

  4. Selbstdenker

    Es kommt noch eine weitere Komponente dazu:

    Die Herstellung von Ergebnisgleichheit willkürlich gebildeter Klassen (eigentlich: Clustern) ist nur über massive Ungleichbehandlung möglich.

    Faktisch läuft das auf ein Kastensystem hinaus. Damit die Statistik passt und die derzeitigen “Eliten” ihren Status behalten können, müssen andere ökonomisch und sozial über die Klinge springen.

    Viele Menschen aus der weißen Arbeiterschaft spüren, dass man sie in eine Unterschicht drängen und dort einhegen möchte – auch wenn sie es häufig nicht richtig artikulieren können.

    Das falsche Konzept der “Gleichheit” ist die DNA der Identitätspolitik. Die Menschen sind nicht gleich und müssen es auch nicht sein. Es reicht, wenn es denn Menschen gut geht und jeder Mesnsch möglichst viele Optionen zur Verbesserung der eigenen Situation hat.

    Doppelte Standards sind das Resultat der Identitäspolitik. Sie sind jener Sprengstoff mit der jede Gesellschaft gespalten werden kann.

    Wem aufgrund einer zugeschriebenen Identiät nur Pflichten ohne Rechte zugeteilt werden, ist de facto ein Sklave. Niemand mit einer Spur an Selbstachtung lässt sich das dauerhaft gefallen.

  5. sokrates9

    Bin nicht so optimistisch dass es zu keinem Kampf kommt. es gab immer die Unrterschiede zwischen Dekmokraten und Republikanern, zwischen Katholen und Evangelischen.Das wurde aber früher eher sportlich gesehen. Erst 9/11 führte zu einem ungeheuerlichen Hass und Polarisierung,rationale Argumente zählen nicht mehr, die Emotion gewinnt. Seitdem gibt es keinen Diskurs mehr, man zielt darauf ab (mangels Argumenten?) den Gegner materiell zu vernichten;Toleranz unbekannt es zählt nur mehr die eigene Meinung

  6. Johannes

    “Letzteren steigt die Weltgeltung gern zu Kopf”
    Ich habe diesen Satz absichtlich aus dem, wie ich glaube, unerheblichen Zusammenhang gerissen.
    Der ganze Artikel ist von solchen Einschätzungen geprägt die in mir die Vemutung wecken, da wurde vieles aus dem Bauch heraus formuliert.
    Kann man gerne machen, analytisch wird es dann aber, nach meiner Meinung eher schwach.

  7. astuga

    Gute Nachricht aus den USA: Trump verbietet offenbar die Anwendung der “Critical Race Theory” in staatlichen Institutionen.

    Es geht dabei um genau solche Übungen die auch hier kürzlich beschrieben wurden, vom ORF veranstaltet.
    Weiße sollen sich selbst einer “Gruppenschuld” bezichtigen, die als Faktum dargestellt und nicht hinterfragt werden darf.
    Letzlich ist das nichts anderes als die kommunistischen Kampf- und Kritiksitzungen (Struggle Session) bzw ideologische Tribunale.
    Unter dem Deckmantel von Bürgerrechten und Diversity haben sich diese Personen in vielen großen Unternehmen, Bildungseinrichtungen aber auch staatlichen Institutionen festgesetzt (siehe ORF).
    Auch bei uns wird es Zeit, diese letztlich selbst rassistischen Giftspritzer mit einem energischen Fußtritt an die frische Luft zu befördern!

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