USA: Lebenserwartung sinkt dramatisch

Von | 2. Dezember 2018

„….Drogenmissbrauch und mehr Suizide lassen die Lebenserwartung in den Vereinigten Staaten fallen. Die Gesundheitsbehörde schlägt Alarm: Ein derartiges Sinken sei seit der katastrophalen Spanischen Grippe 1918 nicht mehr verzeichnet worden….“ (hier)

16 Gedanken zu „USA: Lebenserwartung sinkt dramatisch

  1. Selbstdenker

    Die USA wurden und werden von drei Drogen-Epidemien heimgesucht:

    a) Seit den frühen 1980iger Jahren und ausgehend von den verarmten, innerstädtischen Black Communities großer amerikanischer Städte bahnt sich Crack seinen Weg. Minderwertiges Kokain wird durch Aufpacken in eine rauchbare Darreichungsform gebracht, bei der die Wirkung schnell eintritt und schnell wieder abklingt bzw. zu Entzugserscheinungen führt.

    b) Crystal Meth („Nazi-Crack“) wurde bereits im WK-II als „Panzerschokolade“ in der Wehrmacht bzw. als „Aufputschmittel“ für japanische Kamikaze-Piloten eingesetzt. Populär wurde die Droge in den USA durch Do-it-yourself Anleitungen mit denen sie aus Lithium-Batterien, Erkältungsmitteln und Haushaltschemikalien relativ einfach und billig hergestellt werden kann. Das geographische Epizentrum ist die linke („Anti“Fa-)Hochburg Portland im US-Westküstenstaat Oregon. Bis in die 1990iger-Jahre war die Meth Epidemic ein Phänomen, das primär die Bundesstaaten Washington, Oregon und den Norden Kaliforniens betraf. Biker-Gangs sorgen schließlich dafür, dass sich die Droge immer weiter in Richtung Osten und vor allem auch stark in den ländlich geprägten Regionen der USA verbreitete. Hauptproduzent der in den Erkältungsmitteln verwendeten Substanz Ephedrin bzw. Pseudo-Ephedrin ist China.

    c) Die Opiat-Krise breitet sich seit den 2000er Jahren in dem vom Bergbau, hoher Arbeitslosigkeit und weitverbreiteter Armut geprägten Bundesstaat West Virginia aus. Zunächst fluteten dort bekannte Pharma-Hersteller die Region mit opiatbasierenden Schmerzmitteln. Nachdem die Verschreibungspraktiken restriktiver wurden, wechselten die mittlerweile abhängig gewordenen Konsumenten vielfach auf Heroin.

  2. Selbstdenker

    @fxs:
    Eh „klar“.

    Der Startschuss für diese Entwicklungen (Crack: 1980iger, Crystal Meth: 1990iger und Opiod/Heroin; 2000er) wurde ja schließlich von der Trump-Administration und seinen russischen Bots abgegeben.

    Die zugrundeliegenden sozio-ökonomischen Entwicklungen haben natürlich rein gar nichts mit linker Gesellschaftspolitik zu tun.

  3. Falke

    Ein Sinken der Lebenserwartung um 0,1 Jahre (= 36 Tage) ist ja wirklich dramatisch besorgniserregend. Und dass Trump daran schuld ist, versteht sich von selbst.

  4. Namor

    @Falke. Seit 2015 sind es 0,3 also 100 Tage. Der Artikel weist darauf hin, dass dieses Sinken dem Sterben in Jungen Jahren geschuldet ist. Dann liegen wir bei über 15.000 Tagen in jeden der konkreten Fällen. Es ist also gut möglich, dass die durchschnittliche Lebenserwartung sogar gestiegen wäre, hätte man Drogentote und Suizid stabil halten können oder aber um 0,3 steigern. Dann sind wir bei über einen halben Jahr. Ab wann wird es den dramatisch (und auch noch) besorgniserregend?

  5. Namor

    Als ambiguitätstoleranter verschwörungsaffiner Mensch sehe ich hier ein verstecktes Eugenetik-Programm. Zusammen mit der geschürt gestiegenen Anspruchshaltung der akademisierten Weiblichkeit werden jede Männer (über deren Variabität findet Evolution viel stärker statt) aus dem Evolutionsprozess genommen. Man darf halt nicht übertreiben, rufen die Spartaner aus vergangene glorreichen Zeiten uns entgegen.

  6. sokrates9

    Hätte gerne mal eine Analyse der Drogenkonsumenten und der Verteiler! Meines Wissens ist der Prozentsatz der Schwarzen da überproportional vertreten! Woran mag das liegen? Glaube dass hier vor allem mangelnde Arbeitsethik durchschlägt!

  7. LePenseur

    Cher „Selbstdenker“,

    darf ich Ihre obigen Postings (9:53 bis 10:08) als „Gastkommentar auf den LP-Blog stellen?

    U.A.w.g.

    LePenseur

  8. Falke

    @Selbstdenker
    Ich will das youtube-Foto ja nicht grundsätzlich bezweifeln, doch ob da die Eltern Heroin, Kokain oder Alkohol kosumiert haben bzw. ganz einfach nur aus Müdigkeit eingeschlafen sind, ergibt sich mir aus dem Bild nicht. Als Untertitel kann man ja wer weiß was hinschreiben, ganz abesehen davon, dass man Bilder – schon überhaupt im Internet – nach Belieben manipulieren kann.

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