USA: VW-Arbeiter werfen Gewerkschaften raus

“Die Arbeiter des VW-Werks im US-Bundesstaat Tennessee haben gegen die Vertretung durch die Auto-Gewerkschaft UAW gestimmt. Diese wollte die Arbeiter nach deutschem Vorbild in einem Betriebsrat vertreten….” (hier)

9 comments

  1. world-citizen

    Irgendwie Schade, denn sie sind ja Kollegen. Ob in Wolfsburg, Bratislava oder Chatanooga arbeiten sie für das gleiche Unternehmen. Wenn die nicht imsatnde sind, sich transnational zu vernetzen, werden eines Tages auch noch im Internet Grenzen eingezogen.

  2. Riso

    Erst die Schweizer und dann jetzt auch noch die VW Arbeiter. Direkte demokratie mit ihren falschen Ergebnissen! Zum Glück sind wir in der EU, wo uns so was dummes nicht passieren kann!

  3. Thomas Holzer

    @WC
    “………………… werden eines Tages auch noch im Internet Grenzen eingezogen.”

    Und von wem wohl werden diese Grenzen des Internets gezogen werden?!
    Doch wohl von Ihren ach so geschätzten Politikern!
    Ihr Verständnis von Ihrer Demokratie ist genauso bezeichnend wie das Verständnis von Demokratie eines Herrn Schulz, Kopf et al.
    Und wenn es einmal Ihre Weltregierung gibt, dann werden im Internet gleich weltweit Grenzen gezogen werden, und kein Staat, kein Bürger wird mehr in der Lage sein, Widerstand zu leisten

  4. Rennziege

    Die Gewerkschaft United Automobile Workers hat große Teile der amerikanischen Automobilindustrie vernichtet — bis hin zum Abstieg des einst reichen Detroit zu einer Ruinenstadt. Auch von Skandalen und Mafia-Verbindungen gebeutelt, überlebte sie jahrzehntelang.
    Es tut wohl zu sehen, dass daraus endlich Lehren gezogen werden.

  5. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Sie schreiben es;
    die UAW hat genauso agiert wie die Gewerkschaften in GB, die haben auch die britische Automobilindustrie und viele andere Industrien in den Abgrund gestreikt; und sind auch noch stolz darauf

  6. sybille Stoa

    Ja und bei uns beginnt das auch schon, siehe KBA Mödling.
    Ich finde es verantwortungslos, wenn ein Unternehmen eh nur einen Teil der Belegschaft abbauen will und mit dem Rest sanieren will und dann ruft die Gewerkschaft zu Streik auf. Eine Gewerkschaft, die noch dazu einer Partei nahe steht, die durch ihre dauernden Steuererhöhungen diese Situation mitverursacht hat.

  7. gms

    WC,

    “Wenn die nicht imsatnde sind, sich transnational zu vernetzen, werden eines Tages auch noch im Internet Grenzen eingezogen.”

    Einmal mehr wird exakt anders’rum ein Schuh d’raus, sind es doch durchgängig Linke, die — wie auch im aktuellen Anlaßfall — mit ihrem “Wir gemeinsam gegen die anderen!” Grenzen ziehen wollen. Daß ausgerechnet Sie als selbstdeklarierter Paradeindividualist Sympathien für kollektive Blockbildungen zeigen, ist im Gesamtkontext eine Null-Information, käme doch allenfalls Gegenteiliges überraschend.

  8. Reinhard

    Die amerikanischen Arbeiter sind nicht durch ein österreichisches Schulsystem gegangen. Sonst hätte eine solche “Fehlentscheidung” nie passieren können…

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