USA/Syrien: Obama riskiert seine Glaubwürdigkeit

Von | 27. April 2013

“… Obamas rote Linien: Nach dem Einsatz von Chemiewaffen durch Assad muss der Westen stufenweise in Syrien eingreifen. Denn der Iran wird sehr genau beobachten, ob die USA nun passiv bleiben…” (Welt)

7 Gedanken zu „USA/Syrien: Obama riskiert seine Glaubwürdigkeit

  1. Feldheld

    1. Haben unsere Journalisten zu GWBush Zeiten ebenso nach Krieg geschrie(b)en?

    2. daß ausgerechnet Obama eine Glaubwürdigkeit besäße, die zu retten wäre, ist sowas von absurd …

    3. wäre irgendwessen Glaubwürdigkeit nicht wirklich ein handfester Grund sich in einen innerarabischen Krieg einzumischen, in dem man absolut nix gewinnen kann, nur verlieren.

    In Syrien kämpfen Pest gegen Cholera. Ist doch prima. Bei deren Geburtenraten fallen die Kriegstoten eh kaum auf. Der Islam ist eine Kultur des Hasses und des Krieges. Es ist notwendig, daß die Muslime das am eigenen Leib erfahren. Und solange sie sich gegenseitig massakrieren, lassen sie den Rest der Welt in Frieden.

  2. Thomas Holzer

    Bewiesen ist derzeit noch gar nichts!
    Und das ist halt das Resultat, wenn Herren wie Obama “große” Reden schwingen, und anscheinend nicht bedenken, welche Konsequenzen u.U. daraus “ihrem” Volk erwachsen können.

  3. herbert manninger

    Und wieder baut sich der der mediale Druck auf, der Westen solle gefälligst eingreifen, aber natürlich sanft, ohne zivile Opfer, die Rebellen tragen ja Uniformen, oder?

  4. Mercutio

    @Thomas Holzer
    Sehe hier kein Glaubwürdigkeitsproblem. Drohgebärden waren bisher noch im Repertoire jedes einzelnen US-Präsidenten. Geht auch nicht anders als Weltpolizei, die USA können heute wie früher nicht jedes sich missverhaltende Land der Erde angreifen, okkupieren und westlicher Zivilisation anpassen, solange es nicht gerade eine kleine Insel wie Grenada ist.

  5. gms

    “Dennoch wird Amerika nicht umhin kommen, auf Assads Einsatz des Nervengases Sarin zu reagieren. US-Präsident Barack Obama hat vor Monaten eine sehr klare rote Linie gezogen für den Einsatz chemischer Waffen oder auch nur deren Verlegung.”

    Zufälle gibt’s! Da wird eine rote Linie gezogen, und kurz danach finden sich “Erkenntnisse die nahelegen”, wonach “kleine Mengen Sarins” am Schlachtfeld auftauchten. Die messerscharfe Konklusio: Assad ist nicht nur ein trannischer Schlächter, sondern auch auch ein bescheuerter Vollidiot, der drei(!) Zivilisten mit Giftgas tötet, um sogar der USA zu zeigen, wo der Hammer hängt.

  6. Wafthrudnir

    Na super. Erst räumt der Westen den Fundamentalisten im Iran die unbequemen afghanischen Taliban aus dem Weg. Zwei Jahre später stürzt der Westen einen zwar äußerst unguten, aber leidlich laizistischen Diktator im Irak, wo Fundamentalisten seither fröhlich Urständ’ feiern. Noch ein wenig später kommt der Westen für Monate aus dem Hurra-Schreien nicht heraus, weil ein fundamentalistischer Mob in Ägypten einen leidlich pro-westlichen Diktator stürzt. Als nächstes gibt der Westen Unsummen aus und riskiert das Leben seiner Soldaten, um Fundamentalisten in Libyen den Weg zur Herrschaft freizubomben und wundert sich, daß die Waffen, die er nach Libyen geliefert hat, ein wenig später bei Fundamentalisten in Mali auftauchen. Jetzt sorgen wir also dafür, daß unsere Freunde auch in Syrien den Fuß auf den Boden bekommen.
    Zwei Fragen fallen mir dazu ein:
    1. Was täten islamische Fundamentalisten nur, wenn ihre Todfeinde, also wir, ihnen nicht ständig mit Rat und Tat hilfsbereit zur Seite stünden?
    2. Warum kämpfen sie eigentlich noch gegen uns, anstatt sich einfach zurückzulehnen und zuzuschauen, wie wir ganz von allein an unserer Blödheit zugrunde gehen?

  7. Realist

    Die Neocons der („)Welt(“) werden früher oder später Gott sei Dank auch noch aussterben.

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