Uuuups!

“….Angola hat zahlreiche Religionsgemeinschaften, darunter als prominenteste den Islam, verboten. Dies berichteten am Dienstag regionale Medien sowie die angolanische Nachrichtenagentur Angop. Beschlossen wurde die Maßnahme demnach von den Ministerien für Kultus und für Justiz…” (hier)

33 comments

  1. Reinhard

    Mal sehen, wie lange es dauert, bis irgendwo im Einflussgebiet der Religion des Friedens eine angolanische Flagge brennt – oder eine angolanische Botschaft…

  2. Reinhard

    @Nattl
    Nein, es ist traurig, wenn man überhaupt etwas verbieten muss. Manchmal muss man aber, wenn Argumentation nicht hilft, weil man gegen Dogmen anrennt.

  3. Mourawetz

    Nur der Sozialismus kennt keine Verbote. Dort wo das Eigentum des anderen beginnt, kennt er noch lange kein halten.

  4. FDominicus

    @Nattl ich hab das heute woanders so kommentiert:
    Ich glaube nicht, daß Verbote wirklich hilfreich sind. Man soll Sie machen lassen aber ihnen auch keine Sonderrechte einräumen. So sollten wir uns nicht appeasement verlieren sondern klare Kante zeigen. Wer nach D ziehtl, zieht eben in ein christliches Land. Das hat man zu akzeptieren, ich bin nicht der Meinung wir müßten uns rechtfertigen, wenn die Moslems nicht “besonders” behandeln. Wir sind kein Gottesstaat (naja außer dem Fakt, das es hier die Church of global warming gibt) aber auch da ist der Moslem ja nichts besonders federführend. Wenn allerdings die Moslems diese Bewegung okkuppieren (ocupy global warming) dann ändert sich natürlich alles. Aber bis dahin …

    Ich weiß wirklich nicht mehr was man wie schreiben soll. Sarkasmus ist offenbar nicht mehr scharf genug und die Wahrheit offenbar völlig unglaublich.

    Wie kann man denn Glauben mit einem Verbot da etwas zu erreichen. Die friedlichen werden darunter leiden und die Gewalttäter Zulaufe noch und nöcher bekommen. Und verdammt wer kann es Ihnen verübeln? Sie werden doch schlicht und einfach unterdrückt. Es wird nur in einem münden mehr Gewalt, mehr Zerstörung und jede Menge mehr Leute die sich bekriegen.

  5. Thomas Holzer

    @FDominicus
    So ist es; ein Religionsverbot wird die Gedanken/den Glauben niemals aus den Hirnen verbannen können. Ich halte dieses Verbot für mehr als nur kontraproduktiv, ein kompletter Schwachsinn.

  6. Mourawetz

    Eine Religion die Morddrohungen (Fatwas) ausspricht, ihre Kritiker wie Hamed Abdel-Samad verfolgt, gehört die überhaupt zum Kreis der Religionen? Das sture Festhalten an der Religionsfreiheit für verspäteten religiösen Faschismus (Hamed Abdel-Samad) halte ich für falsch. Keine Toleranz gegenüber den Intoleranten.

  7. Thomas Holzer

    Mourawetz
    Natürlich keine Toleranz gegenüber den Intoleranten.
    Aber, seine wir doch ehrlich: wie viele von den Millionen oder Milliarden Muslimen entführen und/oder töten “Andersgläubige”?
    Dann müsste man auch Ideologien verbieten.
    Wir haben das Strafrecht, das sollte genügen; es bedarf keiner Verbote

  8. Mourawetz

    @Thomas Holzer:
    Warum nicht? Eine freie Gesellschaft kann sich ja entscheiden wofür sie steht und wofür nicht. Eine Ideologie, die den Rechtsstaat ablehnt und die Sharia einführen will, ich denke da hat man allen Grund sich dagegen zu wehren. Oder möchte jemand, dass Ehebrecher gesteinigt werden?

  9. Thomas Holzer

    @Mourawetz
    “Eine freie Gesellschaft kann sich ja entscheiden wofür sie steht und wofür nicht”

    Genau! Und deswegen braucht es kein Verbot von Ideologien und/oder Religionen.

  10. Christian Peter

    Wir sollten zuallererst vor der eigenen Türe kehren. Auch in Österreich lebt man in einem Land, in dem man von Gleichbehandlung der Glaubensgemeinschaften nur träumen kann : Einzelne
    Glaubensgemeinschaften genießen unfassbare Privilegien (z.B. katholische Kirche), andere werden schwer diskriminiert.

  11. Reinhard

    @Thomas Holzer

    “Aber, seine wir doch ehrlich: wie viele von den Millionen oder Milliarden Muslimen entführen und/oder töten “Andersgläubige”?”

    Mit Verlaub, das ist nicht die Frage. Viele der Millionen überzeugten Nationalsozialisten im Deutschland (und Österreich) der 30er Jahre haben niemanden verfolgt oder in KZ’s gesteckt, trotzdem gilt eine Bekenntnis zu dieser verbrecherischen Ideologie als Verbrechen. Sie haben es toleriert und hingenommen, das genügt für eine bis in die Nachkommenschaft wirkende Kollektivschuld.
    Viele Millionen Muslime tolerieren den islamistischen Terror schweigend oder gar leise zustimmend. Sie müssen nicht selbst handeln um in die Kollektivschuld zu fallen, oder gilt hier zweierlei Recht?
    Entweder sind Verbote intoleranter quasireligiöser Ideologien in Ordnung oder nicht…

  12. Reinhard

    @Christian Peter

    Den Unterschied zwischen “schwer diskriminiert” (was wohl heißt, sie bekommen weniger Subventionsgelder als andere) und “verboten” muss Ihnen hier aber keiner erklären, oder?

  13. Thomas Holzer

    @Reinhard
    Für mich gibt es keine Kollektivschuld, schon gar nicht eine Kollektivschuld der Nachfahren.
    Verbote von Ideologien und/oder Religionen bringen in meinen Augen nichts, sind eher, wie schon geschrieben, kontraproduktiv.
    Für mich zählt der Einzelne, die einzelne Person, nicht das Kollektiv.
    Begeht jemand eine Straftat und beruft sich auf eine Ideologie und/oder Religion als “Rechtfertigung”, landet er trotzdessen vor Gericht.
    Und Dummheit kann man nicht per Gesetz bekämpfen.

  14. Christian Peter

    @reinhard

    Diskrimierung ist jede Art von Ungleichbehandlung von Menschen aufgrund individueller oder gruppenspezifischer Merkmale, ganz egal, um welche Form es sich dabei handelt.

  15. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    Diskriminierung ist die Basis jedes menschlichen Handelns, und wird diese Basis immer bleiben.
    Auch wenn die Politik versucht, dieses “Grundgesetz/Naturgesetz” per Gesetz zu verbieten, auszuhebeln.

  16. gms

    Reinhard,

    “Sie haben es toleriert und hingenommen, das genügt für eine bis in die Nachkommenschaft wirkende Kollektivschuld.”

    Thomas Holzer hat die m.E. entsprechende Antwort bereits gegeben. Ergänzt sei, wonach das Vererben von moralischer Schuld an die Nachkommenschaft selbst innerhalb der jüdischen Gemeide nicht common sense ist, wie ich nach den Worten des Oberrabbiner Wiens, Chaim Eisenberg, aus berufener Quelle hier wiedergeben darf.

    “Entweder sind Verbote intoleranter quasireligiöser Ideologien in Ordnung oder nicht…”

    Mit den Befürworten sog. Hate-Crimes würden Liberale ausgerechnet jenes praktizieren, was man berechtigt den Linken vorwirft. Die konsequente Unterscheidung zwischen Worten einerseits und evidenten Straftaten andererseits aber ist unverzichtbarer Wesenskern des Liberalismus, auch dann, wenn’s im Anlaßfall schwerfallen mag — oder gerade deswegen.

  17. Reinhard

    Meine Herren (und Damen?),
    es mag so herübergekommen sein, als wäre ich der Überzeugung, es müsste so sein, dass es die Kollektivschuld gibt. Dem ist ganz und gar nicht so. Ich habe nur die IST-Stände miteinander verglichen um aufzuzeigen, dass hierzulande das Verbot einer Ideologie (die ich persönlich für verbrecherisch halte, aber das ist nur meine Meinung und rechtlich somit irrelevant) als heilige Fahne des antifaschistischen Widerstandes einer ganzen Bewegung gehätschelt wird, während (meist aus der gleichen Bewegung) die Forderung nach dem Verbot einer anderen verbrecherischen Ideologie (wieder nur meine Meinung) als Diskriminierung verschrien wird.
    Das Argument der Millionen “nur Mitläufer” oder “nur Dulder” hier gegen das Verbot einer quasifaschistischen Religion (und Ideologie, da sie auch die weltlichen Bereiche des Lebens regelt bzw. das Vorhandensein des Weltlichen komplett bestreitet) anzubringen, wenn die Mitläuferschaft und Duldung durch die Massen die Basis für das verbot der offenen Zurschaustellung der NS-Ideologie darstellt und die Kollektivschuld (“… blabla historische Verantwortung für Europa und die Welt blabla…”) bis heute nachwirkt ist meines Erachtens nach aufzeigenswert.
    Daher mein wertfreier Abschlusssatz: Entweder sind Verbote intoleranter quasireligiöser Ideologien in Ordnung oder nicht…

  18. Reinhard

    @Christian Peter
    Mein individuelles Merkmal ist es, ein Mann zu sein. Ich werde also diskriminiert, weil ich nicht in die Damendusche gehen darf. Werde den Kampf um meine Gleichstellung sofort beginnen, denn in einem Lande großer Töchtersöhne, in der Mädchen den Zugang zum Knabenchor erklagen dürfen, sollte es Männern erlaubt sein, den Zugang zur Damendusche zu bekommen…

  19. Thomas Holzer

    @Reinhard
    Bringen wir es auf den Punkt: 🙂
    Verbote von Religionen und/oder Ideologien ist ganz und gar nicht in Ordnung, und bewirkt nebstbei auch nichts Positives

  20. Mourawetz

    In einer freien Gesellschaft, die auf dem Prinzip des Privateigentums fußt, muss es gestattet sein, zu diskriminieren. Das Recht auf Ausschluss ist ein elementares Schutzrecht. Darf dieses Recht nicht ausgeübt werden, um niemanden zu diskriminieren, so wird der Grund und Boden, auf dem man lebt, tatsächlich unsicher. Anhänger einer religiös-faschistischen Vereinigung sind ein solcher Unsicherheitsfaktor, ohne Zweifel. Wenn Eigentum noch etwas gilt und Grenzen zu seinem Schutz erlaubt sind, dann muss es auch erlaubt sein zu diskriminieren.

  21. Thomas Holzer

    @Mourawetz
    Auch im (realen) Sozialismus/Kommunismus wurde und wird diskriminiert!
    Ergo; Diskriminierung hat meiner Meinung nach nichts mit der Gesellschaftsform zu tun, sondern ist einfach eine der vielen verschiedenen Ausdrucksformen des menschlichen Daseins an sich.

  22. Mourawetz

    Im Sozialstaat Österreich gibt es Antidiskriminierungsbeauftragte, Antidiskriminierungsstellen, ein Antidiskriminierungsgesetz, das in Österreich Bundesgesetz über die Gleichbehandlung (GlBG) heißt. Gerade im Sozialismus wird propagiert, dass alle gleich sind und gleich zu behandeln sind. Das ist soziale Gerechtigkeit. Dieses Modewort des Sozialismus setzt die falsche Grundidee von der „bösen Ungleichheit“ und der „guten Gleichheit“ ohne sie zu hinterfragen. Dieser Nonsens ist offenbar schon sehr tief in die kollektive Psyche eingedrungen. Ständig wird man von Seiten des Staatsfernsehens, staatsnahen, gekauften Medien us.w. mit solchen Parolen indoktriniert. Wenn man in so einem Milieu aufgewachsen ist, fällt es einem natürlich schwer, Diskriminierung als etwas Positives zu verstehen.

  23. Thomas Holzer

    Erfreulicher Weise (für mich wirklich) gibt es Widerstand von unerwarteter Seite 😉

    http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/eu/3479189/gericht-prueft-burka-verbot-frankreich.story

    Ich denke nicht, daß die Politik daraus lernen wird; aber immerhin, für mich persönlich ein Hoffnungsschimmer, daß Personen auf “negative” Diskriminierung bestehen 😉

    p.s.: Diskriminierung ist einfach ein Fakt, dieses Fakt kann, muß man aber nicht werten.

    Nur die Politik wertet Diskriminierung per Verbot/Gesetz, das vulgus populus läßt sich diese Gesetze leider widerstandslos gefallen.

  24. Mona Rieboldt

    Lieber Reinhard,
    Sie dürfen meine Dusche benutzen 😉

    Der politische Islam ist Faschismus und hat auch nichts mit Religion zu tun. Gleichwohl sammle ich schon Steine und schichte sie im Hof auf. Falls die Hausordnung nicht eingehalten wird oder mein Mann “fremd” geht, ist doch so eine Steinigung angebracht. Und jeder darf mitmachen, ist doch besser als Fernsehen. Gut, meinen Mann lasse ich beim ersten Mal “nur” auspeitschen 😉

  25. Thomas Holzer

    @Mona Rieboldt
    Nachdem ja “alle” gerne mit Phrasen um sich werfen 😉
    Was ist Faschismus?
    Darf man um eine Definition ersuchen?

  26. Thomas Holzer

    Nachtrag!
    Wer entscheidet eigentlich, was welche Religion mit Religion zu tun hat; oder auch nicht!
    Ein gewisser Herr Alm hat sich ein Sieb auf seinen Schädel gesetzt und behauptet, dies sei ein Ausdruck/Zeichen seiner “Religion”; wurde von den sogenannten staatlichen Organen toleriert.
    Wie schon des Mehrfachen getippt: der Staat möge sich auf sein positives Nachtwächterdasein reduzieren, alles andere ist Meinungsmache

  27. Christian Peter

    @thomas holzer

    Sie bringen die Dinge gehörig durcheinander. Private können und sollen diskriminieren so viel sie möchten. Der Staat hat jedoch (vor allem in weltanschaulichen Belangen) neutral zu sein (die Forderung nach weltanschaulicher Neutralität des Staates ist im Grundgesetz verankert). Dass Menschen in Österreich wegen ihrer Weltanschauung vom Staat benachteiligt werden, ist untragbar.

    Österreich und Deutschland wurden und werden daher vom US – Außenamt regelmäßig wegen Diskriminierung religiöser Minderheiten gerügt :

    http://www.state.gov/j/drl/rls/irf/religiousfreedom/index.htm?dlid=192813#wrapper

    Auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte stellt fest : Österreichs Religionsrecht verletzt Menschenrechte :

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090313_OTS0073/egmr-das-oesterreichische-religionsrecht-verletzt-menschenrechte

  28. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    Lesen, bitte!
    “der Staat möge sich auf sein positives Nachtwächterdasein reduzieren, alles andere ist Meinungsmache”

    Ich denke, dies ist recht eindeutig

  29. Christian Peter

    @thomas holzer

    wird endlich dereguliert, gibt es weder Privilegien noch Subventionen für Glaubensgemeinschaften – ganz anders als die heutige Praxis in Österreich.

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