Verschwendetes Steuergeld: Knast für Politiker!

Der schweizer SVP-Nationalrat Lukas Reimann fordert Strafen nicht nur für Bürger, die Steuern hinterziehen, sondern auch  für Politiker, die Steuern verschwenden. (hier)

15 comments

  1. Der Realist

    wäre ja nur im Sinne eines Rechtsstaates, gibt es nicht täglich Berichte über Misswirtschaft und Verschwendung von Steuergeld im großen Stil, sei es bei unnötigen Prestigeprojekten, bei Förderung von dubiosen Vereinen, bei zweifelhaften Kulturproduktionen usw. Im schlimmsten Falle werden die Verantwortlichen zurückgetreten und landen meist im engmaschigen Sicherheitsnetz um nicht auf den Boden der Realität zu landen.

  2. menschmaschine

    +++ breaking news +++

    die schock-nachricht des tages: laura rudas, eine der brillantesten köpfInnen unter den heimischen politikerInnen, gab soeben ihren rückzug aus allen ämterInnen bekannt.

  3. Rennziege

    25. Februar 2014 – 13:27 menschmaschine – See more at: https://www.ortneronline.at/?p=27362#comments
    In der Tat eine Schocknachricht: Damit ist die Kultur des Abendlands endgültig zum Aussterben verurteilt:
    Erstens emigriert eine weltweit bewunderte Ausnahmewissenschaftlerin der political science, die ihren hochverdienten Nobelpreis nun fern der hehren Alma Mater Rudolphina entgegennehmen wird, was die österreichische Seele noch tiefer obezahn wird.
    Zweitens werden ihre messerscharfe Logik, ihr Intellekt und ihre garadezu demosthenische Rhetorik der österreichischen Jugend kein leuchtendes Vorbild mehr sein können; somit werden auch die kleinen Reste meisterlicher Sprachbeherrschung heranwachsender Mundwerke beerdigt.
    Fräulein Rudas’ Desertion, noch dazu in die reaktionären USA, ist pure Sabotage an ihrem Heimatland. Ein Tag der Trauer für alle, die es noch lieben.

  4. menschmaschine

    @ rennziege

    sie sagen es.
    ich wollte auch noch etwas dazu sagen, aber ich kann nicht. ich bin mit dem nerven völlig am ende. ich kann es nicht fassen und murmle mit tränenerstickter stimme leise immer wieder die frage vor mich hin: “laura, warum läßt du uns im stich?”

  5. gms

    Hat nicht Griechenland u.a. aus nachträglichen Lizenzzahlungen für die Erfindung der “europäischen Demokratie” jüngst den einen oder anderen Hunderter-Pack an Euromilliarden erhalten? Wenn also in Hellas das Alpha unseres Demokratiebegriffes schlägt, scheint auch ein Blick auf die damalige Ausgestaltung geboten. Dieser offenbart, wonach in diesen Blütezeiten jemand bestraft wurde, der ein rechtswidriges Gesetz eingebracht hatte und die Versammlung veranlaßte, es anzunehmen (graphe paranomon). Rechtswidrig und damit auch mit Strafe verbunden waren u.a. auch jene Gesetze, die sich nachträglich als schädlich erwiesen.
    Nomos (=die Rechtsordnung) war für die alten Griechen das Gegenteil von Hybris (=Anmaßung).
    Flankierend dazu wurden jährlich per Scherbengericht (ostrakismos) inferiore Politiker für zehn Jahre in die Wüste geschickt.

    Nicht grundlos sieht unsere aktuelle Däämockrattie ein Kleinwenig anders aus.

  6. Josef Roth

    Wahrlich, ein Tag der Trauer. Aus düsteren, wolkenverhangenen Himmeln fallen schwere Tropfen. Oder sind es Tränen?
    Sie, deren strahlende Schönheit, deren glockenreine Stimme und deren glänzender Esprit unsere Tage erhellte, verläßt uns. Es gibt kaum Worte, die diesem Unglück Ausdruck verleihen könnten.
    Vor allem, weil diese unterbemittelte Möchtegern-Politikerin geht und ihre miese Sippschaft in Partei, Parlament und Regierung zurückläßt.
    Weh uns, welch Tag des Jammers…….

  7. gms

    menschmaschine,

    > “laura, warum läßt du uns im stich?”

    Na wenn’s in Österreich erst mal keine Matura mehr gibt, muß sie sich eingedenk der Auswanderungswelle selbst im linken Standford um die dortige Aufnahme prügeln. Und dann kann nicht mal mehr der Gusenbauer helfen, der an dieser Uni (am Hoover-Institut) vortragen darf, die auch schon Jan Krainer besuchen durfte.

  8. Herr Karl jun.

    Bei aller Wiener Neigung zur Mieselsucht sollte man fairerweise zwei Dinge anerkennen: 1. Dass sie die Aufnahme geschafft hat und 2. dass sie bereit ist, für ihre Weiterbildung Kosten von immerhin USD 170.000.- auf sich zu nehmen. (Letzteres wirkt irgendwie erhellend für Österreichs Nachwuchs-Sozen, hat sie doch schon vielfach geringere Studiengebühren für nicht akzeptabel gehalten).

  9. Rennziege

    Knast für Politiker? Als wären die heimischen Häfen nicht eh schon überfüllt. Und die wohlbestallten, offiziell keines Blutvergießens überführten Herrschaften haben Anspruch auf à-la-carte-Verpflegung, Freigänge, Fitnessmaschinen, Swimmingpool, Sauna, Massagen und mildtätige Besuche hilfsbereiter, aber überschminkter Damen zwecks Trauma-Therapie.
    Tja — ohne das HAA-Desaster wären diese sozial gerechten Vergünstigungen möglicherweise knapp finanzierbar. Aber so? Diese von edelsten Motiven getragenen Menschenfreunde müssen auf freiem Fuß bleiben, um ihr segensreiches Werk fortsetzen zu können.

  10. Thomas Holzer

    @Herr Karl jun.
    Fragt sich nur, wer wirklich für diese Kosten aufkommt. Stanford vielleicht deswegen, weil der Herr Gusenbauer dort “lehrt”?!
    Ein Schelm, wer Schlechtes denkt 😉

  11. Rennziege

    25. Februar 2014 – 14:57 Thomas Holzer – See more at: https://www.ortneronline.at/?p=27362#comments
    Ich gäb’ mein von der Oma geerbtes Nadelkissen dafür her, Herrn Gusenbauer in Stanford bei einer Vorlesung oder (wie an Ami-Universitäten üblich) im Dialog mit Studenten lauschen zu können. Jeder österreichische Comedy-Staatskünstler könnte anschließend seinen Job in die Tonne schmeißen.
    Und wenn erst das Fräulein Rudas dort ihr Goscherl aufmacht … Das wird ein Fest!

  12. Thomas Holzer

    @Laura Rudas
    “The Stanford MSx Program is a one-year, full-time Masters of Science degree program for experienced leaders.

    Who Should be a Fellow in Stanford MSx?

    Each year, Stanford selects an accomplished group of experienced leaders from across the globe, to spend a year as Fellows in the MSx Program, preparing for senior roles in business, government, and society. Since 1958, our alumni have gone on to lead global organizations, serve as policymakers and diplomats, financiers, entrepreneurs, and social innovators.

    We are looking for ambitious individuals with a demonstrated record of accomplishment, intellectual vitality, and clarity of focus. Each brings his or her distinct perspective and experience to both classroom and informal discussions, which enriches the learning for their peers.”

    Da kann ich nur schreiben: Die Stanford University hat sich da wirklich eine “experienced leaderIn” “with a demonstrated record of accomplishment, intellectual vitality, and clarity of focus” ausgesucht 😉

  13. Reinhard

    @Thomas holzer
    Da sie bisher außer von ihrer Partei (Fördergelder aus Steuertopf) und dem Staat (nochmal Steuergelder) noch kein Geld kassiert hat, erübrigt sich diese Frage.
    Wieviel ist es uns wert, dass sie weg ist?
    Oder noch besser:
    Wieviel ist es uns wert, dass sie dort bleibt? 😉

    Übrigens putzig, wie (wieder einmal) ein linkes Frätzchen nach dem Hohen Lob des weltweit anerkannten österreichischen Gratisundfürjedenstudiums sich selbst lieber in die Fänge der kapitalistisch-imperialistischen Kaderschmieden des üblen Klassenfeindes abschwebt. Getreu dem Motto ihrer revolutionären Elterngeneration, die nach Ganztagseinheitsschule mit Migrantenquote schreien, ihre eigenen Sprösslinge aber in Privatgymnasien internieren.
    Wer hat euch verraten, liebe alphabetisierungskampagnenreife Neuemittelschulabgänger? Ich tanze euch ein S, ich tanze euch ein O…

  14. Thomas Holzer

    @Reinhard
    Wer hätte das gedacht!
    Stanford hat mittlerweile das selbe Problem wie die österreichischen Universitäten:
    Die Einstiegshürden sinken! 😉

  15. Thomas Holzer

    @Reinhard
    So lange sie selbst nicht zahlen muss -es gilt die “Unschuldsvermutung” ;)- habe ich vollstes Verständnis für diese Frau – definitiv nicht Dame! 😉

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