Vassilakou v. Vassilakou, das ist Brutalität…

19.000 €, um 33 Frauen das Fahrradfrahren beizubringen? Sind Sie noch ganz bei Trost?” – Eine nicht ganz unberechtigte Frage, die Alexander B. auf dem “facebook” – Account der Grünen Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou stellt, nachdem er in meiner jüngsten “Presse”-Kolumne davon gelesen hatte, dass die Stadt Wien knapp 19.000 Euro aufgewendet hat, um 33 Frauen mit Migrationshintergrund das Radfahren beizubringen. (Aufgedeckt hat die Clownerie übrigens die Gratiszeitung “heute”)
Stimmt nicht, ließ Vassilakou auf Facebook antworten: “Lieber Alexander. Die Geschichte ist falsch. Die Zahlen sind falsch. Fakt ist: die Mobilitätsagentur bietet für schwerer zu erreichende Zielgruppen Radkurse an, deren Pilotprojekte in der Durchführung 3.596 Euro geostet haben. Also ca. 90,- pro TeilnehmerIn. Gleichzeitig gab es Prozessbegleitung und Evaluierung um zielgruppenspezifische Angebote für die kommenden Kurse zu entwerfen. Wer sich zum Ziel setzt, umweltfreundliche Mobilität in einer Stadt zu fördern, muss dafür auch jene Menschen erreichen können, die keine “klassischen” Zielgruppen für (in diesem Fall) Radfahren sind. Schlecht recherchierte Artikel mit polemischer Meinungsmache helfen nämlich nicht um städtische Mobilität nachhaltiger zu gestalten. LG, Peter für das Team Vassilakou”.
Die Geschichte ist also falsch? Deren Quelle sollte das “Team Vassilakou” eigentlich für glaubwürdig halten: sie heisst nämlich Maria Vassilakou. Die hatte nämlich am 27.6. in Beantwortung einer Anfrage nach den Kosten der migrantischen Radkurse im Gemeinderat erklärt : “Die Kosten der Mobilitätsagentur (= Stadt Wien) betragen 18.613,42 Euro“. Zeiht jetzt das “Team Vassilakou” die Vizebürgermeisterin Vassilakou der Lüge?

17 comments

  1. Avdm

    Also die Durchführung hat 3600 gekostet, Projektbegleitung und Evaluation die restlichen 14.500. Vermutlich das übliche Verhältnis, wenn es um die Betreuung “benachteiligter Zielgruppen” durch hochqualifizierte Verwaltungsspezialisten geht. 🙂

  2. Thomas Holzer

    “Gleichzeitig gab es Prozessbegleitung und Evaluierung um zielgruppenspezifische Angebote für die kommenden Kurse zu entwerfen.”

    Das bringen auch nur die “Grünen” im Verbund mit den Sozialisten zustande.
    Was muß bitte bei einem Fahrradkurs evaluiert und prozessbegleitet werden?

    Das Verhältnis sieht wahrscheinlich so aus:
    33 Probanden, 1 Fahrradlehrer und 15 oder mehr Grüne, welche den Prozess begleiten und evaluieren 😉
    Gibt es eigentlich schon eine MigrantInnenbeauftragte und einen MigrantInnenbeauftragen in Wien?

  3. Christian Peter

    Das wird jedoch in der im Eigentum der Styria Media Group AG befindlichen Die Presse tunlichst verschwiegen, denn die Hauptnutznießer dieser Millionen – Zahlungen aus öffentlichen Mitteln sind Einrichtungen der katholischen Kirche, wie etwa die Caritas.

  4. Christian Weiss

    33 Probanden, 1 Fahrradlehrer und 15 oder mehr Grüne, welche den Prozess begleiten und evaluieren – See more at: https://www.ortneronline.at/?p=29879#sthash.4l60GYIP.dpuf

    15 und mehr braucht es da sicher: 1. Erfolgsüberprüfung praktisch: Können die 33 Migrantinnen danach ein Fahrrad sicher und erfolgreich durch den städtischen Verkehr steuern. 2. Erfolgsüberprüfung physiologisch: Konnte bei den Probandinnen eine signifikante Verbesserung des Gleichgewichtssinns, der Reaktionsgeschwindigkeit, sowie eine Stärkung der für das Fahrradfahren spezifisch wichtigen Muskelgruppen erzielt werden. Belastungs-EKG und Laktatwerteüberprüfung wird empfohlen. 3. Erfolgsüberprüfung ideell: Haben die Probandinnen während des Kurses ein Gefühl für die Vorzüge des umweltfreundlichen Individualverkehrs entwickelt und sind sie von den positiven Auswirkungen auf die Gesundheit so überzeugt, dass sie weiterhin das Fahrrad als Verkehrsmittel nutzen werden?
    Um das ganze Thema am Laufen zu halten, muss dann ein entsprechender Evaluationsbericht verfasst werden, der die Massnahme zum einen als Grosserfolg in hellem Licht erscheinen lässt, andererseits auch darauf hinweist, dass für einen nachhaltigen Effekt Fortgeschrittenenkurse nötig sind, damit die radelnden Migrantinnen weiterhin erfolgreich das Rad nutzen können. Empfohlen: Zusätzliche 400 Stellenprozente für “Erstellung von Trainingsplänen”, “Fahren im Gelände”, “Sicher bremsen auf nasser Fahrbahn”, “Tricks in der Halfpipe”.
    Zusätzlich gibt es noch einen Exkurs in “soziokulturelle Betrachtungen des Fahrradfahrens”. Darin erklärt man den Kursteilnehmerinnen zum Beispiel, dass der sogenannte “Balkan-Triathlon” – d.h. zu Fuss ins Schwimmbad und dann mit einem der dort abgestellten Fahrräder wieder nachhause – nicht zu den allgemeinverträglichen Verhaltensweisen gehört.

  5. Christian Peter

    Mein Vorschlag : Gebt den Grünen das Innenminsterium, damit mehr Geld bei den eigentlich Bedürftigen ankommt, anstatt bei der katholischen Kirche und dubiosen Vereinen der Asylindustrie zu versickern.

  6. Herr Karl jun.

    “Wer sich zum Ziel setzt…muss…..” – V. will also sagen: Der Kurs war alternativlos!

  7. Thomas Holzer

    @Herr Karl jun.
    Ja sicherlich; alles, was die Grünen machen und/oder “anbieten”, ist alternativlos; ist ja klar und verständlich, wenn man im Besitz der allein gültigen und vor allem seligmachenden Wahrheit ist 😉

  8. gms

    Ehrlich gesagt verstehe ich die Aufregung nicht, löst ich das Verwirrspiel doch in Wohlgefallen auf, sobald man Vassilakous Replik korrekt dechiffriert. Sie schreibt nämlich: “Also ca. 90,- pro TeilnehmerIn.”

    Als nötige Begleitmaßnahme zum Strampelkurs kann daher die eine oder andere wohlfeile Geschlechtsumwandlung angenommen werden, damit eine Aktion, die sich ausschließlich an Frauen wendet, letztlich für eine Gruppe sattfindet, zu deren textueller Verbalisierung das korrekt rot-grün-gestreifte Gemüt sich zwangsweise der erigierten Binnenklitoris befleißigen muß.

  9. leser

    Eines der Argumente fur die Wählbarkeit der Grünen, welches immer wieder gebracht wird, ist: “Die sind halt nicht korrupt” – Aber wem sollten die denn korrumpierte Gschäfterln zuschanzen ausser den im professionalisierten Softskillsektor (ergo unproduktiv) tätigen?

  10. Hans Albert

    3596 Euro bei 33 Teilnehmer(innen) sind ca 90 Euro pro Person ?
    Welche Diskalkuliererin hat das denn ausgerechnet ? ! ?
    Mein Rechner sagt , das das ca 109 Euro sind .

  11. Letizia Morante

    Offenbar haben meine Eltern irgendwas falsch gemacht…. Ich habe das Radfahren ganz ohne Fahrradtrainer und Übungskurse erlernt und da auch keine 19000 (oder eben 4000, was auch immer….) für benötigt…. Schade eigentlich…. Vielleicht hätten meine Eltern damals bei den Grünen anfragen sollen, ob die mir mein Kinderfahrrad finanzieren^^ …Bescheuert….. Auch Erwachsene können das Radfahren recht schnell eigenständig erlernen… Ohne einen 90 Euro pro Teilnehmer kostenden Kurs… Aber irgendwie muss man die Steuergelder ja verbraten… 🙁

  12. Dominik

    zum Thema 90.- pro Person bei 33 Personen: selbst wenn das netto wäre, also noch 20% Mwst dazu kommen (darauf wird gerne vergessen, wenn man die Kosten für was kleinreden will) kommt man insgesamt auf 3.564.- brutto, aber niemals auf 3.596. Wahrscheinlich wurden für Zustellung der Rechnung 32.- an Porto und Druckspesen verrechnet und bezahlt 😉
    zur Aussage “Wer sich zum Ziel setzt…muss…..” was also den Kurs wie von Herrn Karl jun richtig formuliert als alternativlos darstellt, gibts ein Vergleichszitat aus der jüngsten Vergangenheit, und zwar:
    ” Im Herbst wollen wir den Masterplan Verkehr präsentieren, der traditionell das Strategiepapier ist, das alle wesentlichen Fragen für das kommende Jahrzehnt schlüssig, detailliert und abschließend beantwortet.” Ebenfalls eine Aussendung Vassilakou….
    oder anders gesagt, Diskussion bzw Demokratie ist unerwünscht abschließend beantwortet war auch immer eine Formulierung in totalitären Regimen. Liebe Bürger, ihr dürft zahlen, zur Not erhöhen wir in der nächsten Legislaturperiode die kommunalen Gebühren einfach wieder um den 10fachen Faktor der Inflation, aber sonst dürfts die Goschn haltn. Rot Grün ist halt für alle “underperfomer” lustig, alle Leistungsträger heulen nur noch…

  13. cmh

    Kurz gesagt: Der Kurs hat 3600 Euronen gekostet, der Rest war für “Was was meine Leistung?” (Meischberger)

  14. cmh

    Außerdem komme ich da auf meine Idee zurück, die Kfzsteuer nicht nur nach Hubraum, sondern auch nach Farbe zu staffeln. Schwarz wäre dabei am teuersten.

    Die vielen fetten, schwarzen, hauptsächlich von Männern mit Migrahigru gelenkten Rennomierschlitten würden dann so richtig Kohle bringen.

  15. Graf Berge von Grips

    Merke: was die Grüninnen absegnen, ist immer richtig!
    Also:
    Ich hoffe, die Migrantinnen steigen vollverschleiert aufs Radl….

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