Vatikan: Lieber Porsche als Proleten

“……..For the first time in the 600-year history of Michelangelo’s masterpiece, Pope Francis has decided to rent out the Sistine Chapel for an $8000-per-head Porsche Travel Club concert. What makes this unprecedented action even more ‘interesting’ is the fact that The Vatican – in all its omnipotent wisdom – also made an announcement that it will be limiting the number of vistors (read ‘common folk’) allowed inside the chapel and as IBTimes reports, demanding vistors must be silent and cannot take photographs. So much for Pope Francis’ “poor Church of the poor.”  (hier)

One comment

  1. cmh

    Wo ist das Problem?

    Unter den vielen Besuchern der Sixtina – wer hat sich denn darüber einmal den Kopf zerbrochen, was das darstellt. Das “gemeine Volk” der Touristen will doch nur dort gewesen sein und sich im übrigen nicht weiter damit beschäftigen. Keine überflüssigen Knipsereien von bereits zu Tode genipsten und nie angeschauten Fresken kann auch nur begrüßt werden. Und Stille in einer Kirche?

    Mein Problem ist vielmehr das, dass die Franziskaner immer schon alles mit ihrer Armutsfaselei letzendlich in bester Absicht vergeigt haben. (Das der Papst eigentlich Jesuit ist darf da nicht stören, war immer schon jeder Jesuit ein Orden für sich.) Denn wenn die vatikanischen Schätze verkauft werden, ist der Preis immer eine historische Dimension zu gering. Und durch die zahlungskräftigen Proleten, die sowohl (begeilende) Autos als auch (unverstandene) Kunst als Persönlichkeitsprothese benötigen werden durch die Kombination nicht besser, sondern die Schätze werden hundsgemein. Also nicht die Proleten werden gehoben, sondern die KUnst wird hinuntergedrückt! Je höher der Preis, desto schlimmer für die Schätze.

    Auch eine Edelnutte ist eine Nutte.

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