Venezuela – Sozialismus am Abgrund

Von | 28. April 2017

“…..In Venezuela ist eine Woche mit Protesten, Tränengas, Schüssen und Toten zu Ende gegangen: der Sozialismus im Todeskampf. Doch Machthaber Maduro will weitermachen – bis zum bitteren Ende. Die deutsche Partei Die Linke findet ihn immer noch toll….” (hier)

11 Gedanken zu „Venezuela – Sozialismus am Abgrund

  1. Thomas Holzer

    Ob für eine Frau Herr dieser Sozialismus noch immer das große Vorbild ist, ist leider nicht überliefert; wenn ja, waren und sind sicherlich alle anderen schuld, daß auch dieses “großartige” Experiment scheitert.

  2. Der Realist

    Auch ich finde Maduro toll, wie auch Präsident Erdogan oder Präsident Kim-Jong-Un. Maduro deshalb, weil ihn auch diese deutsche Partei toll findet, Erdogan hat eine Frau die Kopftuch trägt, und der liebe Kim hat eine echt coole Frisur. Bezüglich Ironie lesen sie bitte bei VdB nach.

  3. KTMTreiber

    “Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.” 😉

  4. Reini

    Tiere in Gefangenschaft verlieren ihre natürlichen Überlebensinstinkte – sie finden in der freien Wildbahn kein Futter mehr.
    Menschen werden vom Sozialsystem angefüttert, im Glauben damit Gutes zu tun abhängig gemacht. Versiegt diese unnatürliche Quelle, wird es zum Überlebenskampf.

  5. KTMTreiber

    @Reini

    wobei ich davon ausgehe, dass der Großteil der “Angefütterten” auf der Strecke bleiben wird. Wer ist den heute noch in der Lage und Willens ein Tier zu erlegen, aufzubrechen, zu zerwirken ? Klar, – Rind / Kalb / Schwein / Huhn / Pute und z. T. auch Wild kommen praktisch eingeschweißt in der Styroborschale zum Endverbraucher … – sollte es demnächst so wirklich “Krachen”, dann wird das ganz großes Kino … 😉

  6. Selbstdenker

    Dieser Tage habe ich eine neue, hochoriginelle Erklärung gelesen, warum der Sozialismus erneut scheitert. Im Gegensatz zu früheren sozialistischen Experimenten wird nicht in Abrede gestellt, dass Venezuela sozialistisch regiert wird.

    Man schiebt hingegen die Verantwortung auf fallende Ölpreise, Korruption, Misswirtschaft internationale Spannungen und überhaupt alle anderen ab.

    Irgend ein Sündenbock lässt sich immer finden.

    Zusammenfassend:
    1) Der Sozialismus ist nicht der Sozialismus
    2) Der Sozialismus hat nichts mit den Auswirkungen vom Sozialismus zu tun
    3) Was der Sozialismus tut, wird ausschließlich von äußeren Faktoren bestimmt

    Haha. Selten so gelacht! 😀

    PS: es gibt auch andere erdölexportierende Länder; nur bricht dort nicht die gesamte Ökonomie wegen fallender Rohölpreise zusammen. Das könnte eventuell damit zusammenhängen, das sich ein marktwirtschaftliches System an geänderte Rahmenbedingungen anpassen kann.

  7. Karl

    Sozialismus hat mit Sozialismus nichts zu tun, genauso wie Islam nichts mit Islam zu tun hat.

    Aber die Sozen sind ja nicht doof, sie haben gemerkt, dass man einen “Dandy” ins Rennen schicken muss, der medial als ein “unabhängiger” Kandidat insziniert wird. Der dumme Wähler wird es eh nicht durchschauen.

    Wenn jemand hofft, dass sich politisch noch etwas ändern wird, der lebt auf dem Mond.

  8. Rennziege

    28. April 2017 – 16:30 — Karl
    Mit Verlaub: Der emeritierte Prof. Van der Bellen ist kein Dandy; dazu ist er zu ungepflegt, schlechtsitzend gekleidet und humorlos, rhetorisch allzu zu patschert. Einen vermeintlichen Dandy haben die Sozen auf den Schild gehoben, den Herrn Kern. Dem aber fehlt jeglicher Sprachwitz, auch sein Mienenspiel ist maskenhaft und statisch; rhetorisch ebenfalls eine Null, sogar als Pizzabote.
    Der klassische Dandy, nachzulesen nicht nur bei Oscar Wilde, hat Kultur, Geschmack, Witz und zumindest Ansätze von Bildung, ohne die kein guter Gag oder Schmäh möglich ist.

  9. Karl

    Sehr geschätzte Rennziege!
    Sie haben vollkommen recht. Ich meinte mit meinem Posting nicht implizit den Messias der GrünInnen, sondern den Trend, den man beobachten kann (Kanada, Frankreich, usw.).
    Auch das wird zu uns kommen. Die Sozialisten reitene inzwischen ein totes Pferd und suchen nach neuen Methoden um dennoch an der Macht zu bleiben.

  10. Falke

    @Rennziege
    Vielleicht haben Sie unseren Dandy vor ein paar Tagen (auf ORF III) im Streitgespräch mit IV-Präsident Kapsch gesehen. Wenn nicht, haben Sie nichts versäumt, höchstens das Entsetzen über seinen wirtschaftichen Unverstand und Dilettantismus. Wobei leider auch Kapsch schon ziemlich links- und p.c.-verseucht ist.

  11. mariuslupus

    Die offene Frage ist wie definiert man Sozialismus. Ist Sozialismus eine Übergangsstufe auf dem Weg zu Kommunismus ? Oder ist Sozialismus, dass was die Machthaber dem Volk verkaufen ? Gleichheit, Gerechtigkeit, Wohlstand, Fürsorge. Bis jetzt war der real existierende Sozialismus, im besten Falle, ein Lockangebot, wie der künstliche Hase im Hunderennen. Das versprechen an die Hunde, den Hasen doch zu kriegen, war von Anfang an nicht ernst gemeint. Die Hunde sind trotzdem gerannt.
    Tatsächlich ist der Sozialismus ein ausbeuterisches System, in dem die machthabenden Apparatschiks, alle ausbeuten, ohne Ausnahme.

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