Verbietet Schiller, Goethe und Shakespeare endlich!

Von | 21. September 2021

(CHRISTIAN ORTNER) Neulich habe ich am Wiener Burgtheater die „Maria Stuart“ von Friedrich Schiller gesehen, ein Stück, das am 4.Juni des Jahres 1800 in Weimar das erste Mal aufgeführt wurde, also vor reschen 221 Jahren.

Das Erstaunliche an dem alten Schinken: der tragische Streit zwischen Maria Stuart, der Königin von Schottland, und Elisabeth, der Königin von England, folgt genau den gleichen Gesetzen wie heutige Politik. Wenn sich Elisabeth etwa dauernd Gedanken darüber macht, wie das Volk auf den Straßen von London auf ihre Entscheidungen reagieren wird, sieht man Angela Merkel im Berliner Kanzleramt vor sich. Und ein paar andere extrem umfragegetriebene Politiker in höchsten Ämtern auch.
Delikt: Alter weißer Mann

Keine Angst, ich werde Sie hier nicht mit amateurhafter Theaterkritik eines Laien behelligen; aber der kleine Schlenker erscheint notwendig, weil der alte Schiller und seine Kollegen wie Goethe, Shakespeare oder Lessing möglicherweise bald nur noch konspirativ in Untergrund-Theatern aufgeführt werden können, aber weder im Schulunterricht noch auf den großen Bühnen Platz haben werden.

Ihre Verbrechen, kurz zusammengefasst: Alte Weiße Männer. Und das geht bekanntlich gar nicht. Nicht einmal, oder vielleicht sogar besonders dann nicht, wenn ihre Werke sozusagen die Basis bilden, die es braucht, die Gegenwart sinnstiftend zu entziffern. weiter hier

4 Gedanken zu „Verbietet Schiller, Goethe und Shakespeare endlich!

  1. sokrates9

    Wo wären die ganzen andersfärbigen Koryphäen wenn sie nicht massiv von den alten weißen Mnnern subventioniert würden? Einfach nicht existent…

  2. Elfenzauberin

    Die Ma16 will jetzt das Maria Theresiendenkmal in Wien entfernen.
    Es scheint so zu sein, als ob die Covid-Impfung auch für Symptome verantwortlich ist, die in die Zuständigkeit der Psychiatrie fallen.

  3. seerose

    Wissen denn die Kinder und Jugendlichen – bei der „vorbildlichen“ Schulbildung heutzutag – überhaupt wer Shakespeare, Schiller und Goethe waren? Die einen interessiert das nicht, die anderen verstehen es nicht, auf Grund ihrer nicht vorhandenen Deutschkenntnisse. Bald wird niemand mehr diese Dichter vermissen.
    Ich war noch niemals so dankbar für die Tatsache meiner frühen Geburt wie in diesen Zeiten.
    Ich war immer neugierig und habe bedauert, dass ich eines Tages nicht mehr wissen werden, wie es weitergeht und was alles an Neuem erforscht und erfunden wird. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nichts Wesentliches versäumen werden, weil die Menschheit in dunkle Zeiten zurückfallen wird.

  4. Heinrich Moser

    Ich habe leider Maria Stuart in der Josefstadt gesehen. Zumindest das, was diese Irren daraus gemacht haben.
    Verlorene Lebenszeit …

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