Verdient Angela Merkel wirklich einen Zionismuspreis? Ausgerechnet sie?

Eine Entscheidung des World Jewish Congress (WJC), die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem renommierten Theodor-Herzl-Preis für Zionismus zu ehren, hat bei jüdischen Führern in den USA und Europa Wut und Verwirrung ausgelöst. weiter hier

7 comments

  1. sokrates9

    Wie üblich völlig intransparent das Gremium das Preise verleiht! Vom Friedensnobelpreis für Obama, über diverse Preise an “ausgezeichnete Journalisten”, Preise für Dr Greta, aber auch in Niederösterreich bekommt die Schlepperin Rackete die bei der letzten Überfahrt auch einige Folterer von Libyen mitbrachte.!
    Eine selbsternannte Elite kommt sich offensichtlich gut den Verstand auszuhebeln!

  2. Der Realist

    Allein die Formulierung “jüdische Führer” ist schon eine eigenartige Formulierung. Und was ist schon ein renommierter Preis heutzutage? Egal welche Verdienste jemand hat, um “renommierte” Preise einzuheimsen, darf die politische Ausrichtung zumindest nicht rechts der Mitte sein. Und macht Merkel so weiter, bekommt sie garantiert auch noch den “Erich Honecker-Preis”.

  3. Rado

    So intransparent ist das in diesem Falle gar nicht.
    Die Funktionäre der großen jüdischen Verbände in Deutschland würden sich solchen Preisen vermutlich jederzeit anschließen und selber noch einen drauflegen. Sonst wäre diese Preisverleihung ja auch gar nicht denkbar. Dr. Korenzecher von der (sehr lesenswerten) Jüdischen Rundschau vertritt hier eine Mindermeinung unter seinesgleichen.Es gibt auch unter den deutschen jüdischen Funktionären offenbar auch genug Merkelianer gegen jede Vernunft, wie es aussieht.

  4. ethelred

    Frau Merkel hat in den letzten Jahren erfolgreich Maßnahmen gesetzt, jüdischen Bürgern in Deutschland das Auswandern näher zu bringen und Israel zur Ansiedlung ins Auge zu fassen.
    Streng genommen, fördert sie damit die Ziele des Zionismus. Ob aus möglichen antisemitischen Motiven, bleibt sich für den Erfolg gleich. Soweit es um einen Preis für Zionismus geht, ist die Vergabe an Merkel sachlich gerechtfertigt.
    Um allerdings die humanitäre und charakterliche Eignung der Preisträgerin zu beschreiben, genügen zwei Zitate von herausragenden Persönlichkeiten mit Deutschland und Israelbezug:
    a.) “Frau Merkel mit dem Herzlpreis auszuzeichnen, ist wie Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe mit dem Rudolf-Diesel-Preis zu würdigen.” (Hendryk M. Broder)
    b.) ” 13.11.2017 – Wir können nicht Millionen Juden töten und Millionen ihrer schlimmsten Feinde ins Land holen“ (Karl Lagerfeld)
    Eine weitere Beschreibung von Frau Merkel erübrigt sich. It´s a shame

  5. Falke

    Hanryk M. Broder hat (natürlich ironisch-sarkastisch) herausgefunden, dass ihr der Theodor-Herzl-Preis durchaus zu Recht verliehen wurde: Herzls Bestreben war es nämlich, dass möglichst viele J.den aus Europa (und natürlich vor allem aus Deutschland) nach Israel (damals noch Palästina) auswandern. Nun, das hat sie doch wohl erreicht, oder? 😉

  6. Johannes

    Auch nach zweimaliger Löschung meines Beitrages bleibt das Faktum, dass Bronfman von Honecker im Jahr 1988 eine hohe Staatsauszeichnung entgegengenommen hat. Honecker hat nicht bekommen was er sich erwartete und Bronfman konnte auch nicht seinen Schnaps in die DDR liefern weil es die nicht mehr lange gab.

    Preise und Auszeichnungen werden immer mit Kalkül vergeben und entgegengenommen.

    So Herr Ortner und jetzt können sie das ganze wieder löschen.

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